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Nach Pyro-Derby: HSV-Boss Hoffmann will Dialog mit Fans

12.03.2019 - Hamburg (dpa/lno) - Vorstandsboss Bernd Hoffmann vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV will nach den Pyro-Vorfällen im Stadtderby gegen den FC St. Pauli den Dialog auch mit den Fans fortsetzen. Die Aktionen in beiden Fan-Lagern am Sonntag hätten deutlich gezeigt, «dass wir konstruktive Dialoge brauchen», sagte Hoffmann nach dem 4:0-Sieg seines Vereins am Millerntor.

  • Fans von St. Pauli brennen nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit Pyrotechnik ab. Foto: Axel Heimken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fans von St. Pauli brennen nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit Pyrotechnik ab. Foto: Axel Heimken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bereits nach dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden am 11. Februar, als großflächig im Gästeblock Pyro-Technik gezündet worden war, hatte Hoffmann im «Hamburger Abendblatt» gesagt: «Wenn man sich eingesteht, dass Pyro ein Teil der Fankultur ist, und das haben wir, dann muss man zumindest über alternative Lösungen ernsthaft nachdenken. Selbstverständlich gemeinsam mit allen Beteiligten wie der aktiven Fanszene, aber auch der Feuerwehr, der Polizei, der Stadt und dem Verband. Aus unserer Sicht ist diese Diskussion überfällig.»

Unterdessen ging die Club-Führung des FC St. Pauli hart mit den eigenen Anhängern ins Gericht. «Mit den verschiedenen Aktionen während der Partie wurden Grenzen überschritten. Das billigen und dulden wir nicht», hieß es in einer Stellungnahme auf der Homepage des Vereins, in der auch von einer «Zäsur beim FC St. Pauli» gesprochen wurde: «Aufgrund der Vorfälle werden Form und Inhalt des weiteren Umgangs miteinander und Konsequenzen kritisch diskutiert.» Das Stadtderby war wegen Zündens von Pyrotechnik mehrfach unterbrochen worden.

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