Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Zuschauer-Ausschluss auf Bewährung und Geldstrafe

10.01.2019 - Für Eintracht-Vorstand Frank Hellmann ist es «die erwartet harte Strafe und gleichzeitig eine letzte Chance, die man uns gibt». Die Frankfurter sind nach den Ausschreitungen in Rom mit einer Geldstrafe und einem Zuschauer-Ausschluss auf Bewährung sanktioniert worden.

  • Frankfurter Fans randalieren während des Spiels im Fanblock und werfen Bengalos. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurter Fans randalieren während des Spiels im Fanblock und werfen Bengalos. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nyon (dpa/lhe) - Eintracht Frankfurt ist nach der wiederholten Randale seiner Fans in der Europa League mit einem Zuschauer-Ausschluss auf Bewährung und einer Geldbuße von 80 000 Euro bestraft worden. Dieses Urteil fällte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union am Donnerstag. Die Dauer der Bewährung ist nach Angaben der UEFA auf zwei Jahre festgelegt worden. Kommt es in dieser Zeit erneut zu Vorfällen, dürfen die Eintracht-Fans nicht zum nächsten Auswärtsspiel fahren.

Während des letzten Gruppenspiels am 13. Dezember bei Lazio Rom (2:1) hatten Eintracht-Fans im Olympiastadion Böller, Bengalos und Raketen auf gegnerische Fans, Polizisten und Ordner geworfen. Zu den Anklagepunkten gehörten auch der Versuch einzelner Randalierer, in den Innenraum einzudringen, und Sachbeschädigung. Insgesamt waren rund 9000 Frankfurter Anhänger mit in die italienische Hauptstadt gereist. Einige Hundert Problemfans aus Frankfurt hatten sich schon vor dem Anpfiff der Partie Scharmützel mit der Polizei geliefert.

Die UEFA bezog bei ihrem Urteil nach Angaben der Eintracht «auch die wiederholten, überwiegend pyrotechnischen Vergehen in den übrigen Spielen der Gruppenphase strafschärfend mit ein». Das Frankfurter Vorstandsmitglied Axel Hellmann sprach von einer erwartet harten Strafe und gleichzeitig von einer letzten Chance, die man dem Verein gebe.

«Wenn wir in den kommenden Wochen und der näheren Zukunft wieder Fußballfeste auf europäischem Boden mit all unserer Reiselust, Begeisterung und Kreativität feiern wollen, dürfen wir uns nichts mehr erlauben, von Vorfällen wie in Rom ganz zu schweigen», sagte Hellmann. «Das musste uns schon unmittelbar nach dem Spiel am 13. Dezember klar sein - jetzt hat es jeder schwarz auf weiß.»

Die Eintracht war bereits nach dem Auswärtsspiel bei Apollon Limassol (3:2) am 8. November wegen des Zündens von Pyrotechnik und Werfens von Gegenständen durch Fans zu einer Geldstrafe von 25 000 Euro verurteilt worden. Der DFB-Pokalsieger hatte die Gruppenphase mit sechs Siegen abgeschlossen und trifft im Kampf um den Einzug in das Achtelfinale am 14. und 21. Februar auf Schachtjor Donezk.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren