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«Alle sehr motiviert»: ALBA will Pokalsieg in Bamberg

15.02.2019 - ALBA will zum zehnten Mal den Pokal holen. Der Respekt vor Finalgegner Bamberg ist aber groß - besonders wegen dessen Erfahrung. Mit Tempo will man die Gastgeber schlagen.

  • Nach drei titellosen Jahren greift ALBA Berlin wieder nach einem Pokal. Foto: Andreas Gora/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Nach drei titellosen Jahren greift ALBA Berlin wieder nach einem Pokal. Foto: Andreas Gora/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Nach drei titellosen Jahren greift ALBA Berlin wieder nach einem Pokal. Im Finale des BBL-Pokals wollen die Berliner Basketballer am Sonntag (15.00 Uhr) bei Brose Bamberg ihren zehnten Pokaltriumph feiern. Doch den Hauptstadtclub erwartet eine schwierige Aufgabe. «Bamberg läuft ein wenig unter dem Radar. Sie sind in allen Wettbewerben dabei und haben ihre Möglichkeiten. Mit ihrer Qualität können sie jeden schlagen», warnte Manager Marco Baldi.

Vergangene Saison hatte ALBA im Finale gegen Bayern München in den letzten Minuten den möglichen Titel verspielt. «Das hat sehr wehgetan. Deshalb müssen wir dieses Mal die ganze Spielzeit die Intensität hochhalten», forderte Flügelspieler Luke Sikma. Aus den Fehlern von damals habe man gelernt. «Wir haben auf Details geschaut. Wir sind mittlerweile besser geworden», meinte Nationalspieler Joshiko Saibou.

Einen klaren Favoriten sehen die Berliner in diesem Jahr aber nicht. «Sie haben den Heimvorteil, aber nach der Finalniederlage im letzten Jahr wollen wir alle diesen Titel. Wir sind alle sehr motiviert», betonte Spielmacher Martin Hermannsson. 500 Berliner Fans werden ihr Team mit nach Franken begleiten. «Hoffentlich machen sie mehr Lärm als die Bamberger», sagte Hermannsson.

Die Erfahrung spricht für die Franken. Während bei ALBA nur Luke Sikma und Rokas Giedraitis schon Titel gewinnen konnten, ist Bamberg mit solchen Spielern förmlich gespickt. «Sie sind sozusagen der Gegenentwurf zu unserem Team. Alles Spieler, die schon in zig Endspielen standen und Titel geholt haben», erklärte Baldi zum Kontrahenten. «Deshalb wissen sie, wie man ein Finale spielen muss», ergänzt Trainer Aito Garcia Reneses.

Deshalb wollen die Berliner mit hohem Tempo und viel Intensität die Gastgeber unter Druck setzen. «Das wird der Schlüssel sein», glaubt Saibou. Entscheidend wird zudem sein, ob ALBA über die gesamte Spielzeit das Spiel konstant gestalten kann. «Wir müssen das Spiel kontrollieren und die beste Defensive der Saison hinstellen», betonte Hermannsson.

Ob Center Dennis Clifford nach seiner Rippenprellung mitwirken kann, ist weiter offen. Zuletzt trainierte der US-Amerikaner zwar wieder mit dem Team, klagte aber noch über Schmerzen. Auch ein Einsatz des erst am Mittwoch als Ersatz für den verletzten Spielmacher Stefan Peno nachverpflichteten Derrick Walton ist noch ungewiss.

ALBA bemüht sich um die Spiellizenz für den US-Point-Guard. Der NBA-erfahrenen Spielmacher konnte erst am Donnerstag erstmals mit dem Team trainieren. «Ein Einsatz ist aber möglich», sagte Aito und hält sich alle Optionen offen.

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