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Lustiges und Kurioses aus der Welt des FC Bayern

17.05.2019 - Eine gar nicht so steile These: Es dürfte im gesamten deutschen Profifußball (vielleicht sogar im ganzen deutschen Sport) wohl kaum ein Team geben, das so sehr die Massen polarisiert wie der FC Bayern München. Oder, ganz einfach ausgedrückt: Entweder liebt man die Bayern und alles, was sie unzweifelhaft für den Fußball geleistet haben, oder man hasst sie aus all den Gründen zwischen Einkaufspraxis und Bayerndusel – eine Grauzone ist da, zumindest unter Fußballfans, schlicht nicht vorhanden.

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    © pixabay.com / Ronny K

1. Bayern ist Wettkönig

Wer wetten will, will natürlich gewinnen und setzt daher auf möglichst sichere Dinger. Und da bieten sich die Bayern schon aus dem Grund an, dass sie – Ausnahmen wie kürzlich gegen Hertha BSC bestätigen die Regel – die, nennen wir es mal „sichersten Siegeschancen“ mitbringen. Es ist einfach so, wenn der FC antritt, kann man mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er als Sieger vom Platz geht und man selbst einige Euros einstreicht. Nicht gut zwar für die Quote, aber für die Sicherheit. Und das führt uns auch zu der Tatsache, dass Bayern in Sportwetten immer wieder Wettkönig ist.

2. Bayern ist Witz-Prinz

Erfolg zieht immer Neider an. Das gilt nicht nur in der Fußballwelt, sondern hat praktisch überall uneingeschränkte Gültigkeit. Und was machen Neider gern mal? Sie ziehen den, der Erfolg hat, so richtig durch den Kakao, um ihn etwas kleiner dastehen zu lassen. Und tatsächlich dürfte es aus genau diesem Grund kaum einen Fußballfan geben, dem noch nicht ein Bayern-Witz oder -Spruch erzählt wurde – oder der noch nicht selbst einen erzählt hat.

Denn der FC ist auch der Witze-Prinz des deutschen Fußballs. Klar, jedes Team hat Witze, die über es erzählt werden. Aber kaum eines dürfte von sich behaupten können, auf so manchen Online-Witzeportalen eine eigene Kategorie zu besitzen – also nicht „Fußball-Witze“, sondern „FC Bayern Witze“. Ja, sogar bei uns auf Spox gibt es eine solche Kategorie im Forum

Einer davon (der harmlosen Sorte) soll natürlich dem geneigten Leser nicht vorenthalten werden:

Arjen Robben kommt in den Himmel und steht vor Petrus. Der schaut von seinem großen Buch auf und fragt „na, wer bist du denn?“. Daraufhin Robben „Arjen Robben, ich war beim FC Bayern“. Schaut ihn Petrus ganz verwundert an: „Du? Hier? Ja Mensch, wie hast du denn das Tor gefunden???“

3. Bayern ist Chartstürmer

Fußball lebt von Fangesängen. Ohne die wäre es im Stadion wohl ziemlich still – zumindest gäbe es aber keinen einheitlichen Jubel. Klar ist, dass es wohl gegen jedes Team gewisse Schmäh-Lieder geben dürfte. Tatsache ist jedoch, solche Lieder sind praktisch ausschließlich Fanprojekte. Professionelle Musiker halten sich bei sowas gerne heraus – wer will schon potenzielle Plattenkäufer vergraulen, indem er ihren Lieblingsverein durch den Kakao zieht?

Nun dürfte es sicherlich nur sehr wenige in Deutschland geben, die das bekannteste professionelle Anti-Bayern-Lied nicht kennen – den gleichnamigen Song der Düsseldorfer Punkrocker Die toten Hosen „… muss denn sowas wirklich sein, ist das Leben nicht viel zu schön? Sich selber so wegzuschmeißen und zum FC Bayern zu gehen?“. Der Song war, als er im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, immerhin so beliebt, dass er auf Platz 8 der bundesdeutschen Charts vorrücken konnte.

Weit weniger bekannt ist jedoch, dass sich auch andere Prominente am FC abarbeiteten. So etwa der ostfriesische Comedian Otto Waalkes, der in seinem Song diverse Spieler auf die Schippe nahm.

Doch es müssen nicht mal Künstler im öffentlichen Licht sein, die sich musikalisch gegen die Bayern positionieren. Tatsächlich werden auch typische Fangesänge gerne mal wieder neu intoniert – und wenn es ein Polizei-Pensionärs-Chor ist, der das klassische „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ schmettert.

Allerdings: Ob die vereinseigene Apple-Playlist voller motivierender Songs dazu geeignet ist, neue Schmähgesänge zu verhindern? Beim renommierten Rolling-Stone-Magazin ist man davon nicht so wirklich überzeugt…

4. Bayern ist ewiger Fünfter…

Als Reporter muss man einen Verein auf mehrere Arten umschreiben können, sonst klänge es für den Zuschauer irgendwann langweilig. Die Bayern werden also nicht nur „die Bayern“ genannt, sondern man mischt andere Begriffe unter. Darunter natürlich auch immer wieder „der Rekordmeister“. Klar, das ist Bayern München. Allerdings ist er auch der Fünfte in der ewigen Tabelle – der Schach-Bundesliga.

Das muss man ein bisschen aufdröseln: Es heißt zwar ganz offiziell Fußball-Club Bayern, München e.V. Und dabei handelt es sich ganz nüchtern um den mitgliederstärksten Sportverein der Welt. Doch ungeachtet des Namens hat der FC auch noch diverse Unterabteilungen, etwa in der Basketball-Bundesliga, in der Schach-Bundesliga und sogar im Baseball – ganz genau, die Bayern hatten eine eigene Abteilung für den wohl ur-amerikanischsten Sport. Allerdings nur in den 1960ern, was allerdings reichte, um da zweimal Meister und dreimal Vizemeister zu werden – in der deutschen Baseball-Bundesliga.

Zurück zum Schachbrett sieht es indes folgendermaßen aus. Da ist der FC Bayern das, was viele auch im Fußball gerne von ihm sehen würden: Ein typischer Aufzugs-Verein, der zwischen erster und zweiter Bundesliga pendelt.

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