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DFB-Chef Grindel glaubt nicht an europäische Super League

05.11.2018 - Wolfsburg (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel glaubt nicht an die Einführung einer Super League im europäischen Fußball. Seiner Meinung nach habe sich dieses Thema für die großen Clubs wie Bayern München oder Real Madrid durch den neuen Modus und die veränderte Verteilung der TV-Gelder in der Champions League zumindest vorerst erübrigt.

  • Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), steht im Stadion. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), steht im Stadion. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die Rahmenbedingungen der Champions League sind gerade erst geändert worden. Von daher denke ich, dass über die Einführung einer wie auch immer gearteten Super League vielleicht vor diesen Veränderungen diskutiert worden ist. Aktuell scheint mir das aber kein Thema mehr zu sein», sagte Grindel am Montag bei einer Diskussionsveranstaltung des VfL Wolfsburg unter dem Titel «Fußball bewegt die Gesellschaft».

«Der Spiegel» hatte am Wochenende über die Super-League-Pläne mehrerer europäischer Spitzenclubs berichtet. Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes sieht deshalb auch Gesprächsbedarf innerhalb des europäischen Verbandes UEFA. «Es gibt bei den größeren Clubs ein Interesse, dass ihre Bedeutung hinreichend berücksichtigt wird. Genauso gibt es aber auch die berechtigten Hinweise der kleineren Vereine, eine Balance zwischen den Interessen der größeren Clubs und einem fairen Wettbewerb in den nationalen Ligen zu finden», sagte Grindel. «Da müssen wir bei der UEFA kluge Entscheidungen treffen.»

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