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Bund nimmt drei Milliarden Euro weniger ein

16.04.2019 - Das Auto ist aus dem Bundeshaushalt nicht wegzudenken. Zuletzt sanken die Steuereinnahmen jedoch – vor allem beim Sprit

  • Die Einnahmen aus der Energiesteuer auf Kraftstoffe sind gesunken ©

    Die Einnahmen aus der Energiesteuer auf Kraftstoffe sind gesunken © SP-X

SP-X/Berlin. Die Einnahmen aus der Kraftstoffbesteuerung sind im vergangenen Jahr erstmals in der laufenden Dekade gesunken. Insgesamt haben die Autofahrer 2018 in Deutschland 34,2 Milliarden Euro an Energiesteuern für Benzin und Diesel gezahlt, wie die Bundesregierung auf Anfrage des Parlaments mitgeteilt hat. Im Vorjahr war die Summe noch rund 3 Milliarden Euro höher. Auf Diesel entfielen 19,4 Milliarden Euro (2017: 21,3 Milliarden Euro), auf Benzin 14,8 Milliarden Euro (2017: 15,9 Milliarden Euro). Darüber hinaus wurden rund neun Milliarden Euro an Kfz-Steuer (2017: 8,9 Milliarden Euro) sowie wie im Vorjahr rund drei Milliarden Euro an Kfz-Versicherungssteuer gezahlt. Unterm Strich belaufen sich die Steuereinnahmen mit Autobezug demnach auf gut 46 Milliarden Euro. Demgegenüber standen im Bundeshaushalt Ausgaben für den Bundesstraßenbau in Höhe von 10,8 Milliarden Euro.

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