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Chemie-Unfall in Industriepark setzt Salzsäure-Dampf frei

13.11.2018 - Durch Sirenengeheul werden die Menschen in den Frankfurter Stadtteilen Griesheim und Nied aus dem Schlaf gerissen: Chemie-Alarm in einem Industriepark.

  • Feuerwehrfahrzeuge auf dem Weg zum Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Feuerwehrfahrzeuge auf dem Weg zum Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein Polizeiauto sperrt eine Straße in der Nähe des Unfallortes. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiauto sperrt eine Straße in der Nähe des Unfallortes. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Paul Zinken/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Paul Zinken/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Um kurz nach 4 Uhr wurden in Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied erstmals Warnsirenen ausgelöst. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Um kurz nach 4 Uhr wurden in Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied erstmals Warnsirenen ausgelöst. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim ist am Dienstagmorgen giftiger Salzsäure-Dampf aus einem Lastwagen-Tank ausgetreten. Verletzt wurde niemand, wie das betroffene Unternehmen Weylchem Griesheim GmbH und die Polizei mitteilten.

Um kurz nach 4 Uhr wurden in Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied erstmals Warnsirenen ausgelöst. Die Werksfeuerwehren Griesheim und Höchst sowie die Frankfurter Feuerwehr bekämpften den Dampf erfolgreich mit Wasser. Der Grund für den Austritt war zunächst nicht bekannt.

Wie das betroffene Unternehmen weiterhin mitteilte, können Salzsäure-Dämpfe beim Einatmen giftig sein und in höherer Konzentration zu Verätzungen der Haut führen. Außerdem drohen Verletzungen an den Augen. Da zunächst unklar war, ob Gefahr für die Bevölkerung besteht, sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben. Nach etwa dreieinhalb Stunden gab die Feuerwehr Entwarnung. Die an verschiedenen Stellen vorgenommenen Messungen fielen negativ aus, wie ein Sprecher der Wehr sagte.

«Nun steht die Ursachenforschung an. Es kann einfache oder auch komplizierte Gründe für den Austritt des Stoffes geben», sagte ein Unternehmenssprecher. Ihm zufolge befand sich in dem Tank ein Stoff, der nach der Produktion eines Pflanzenschutzmittels übrig blieb. Der Salzsäure-Dampf sei aus einem Leck geströmt, dass die Feuerwehr abdichten konnte. Weshalb die entsprechende Stelle undicht war, müsse man herausfinden.

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