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Julia Roberts: "'Homecoming' ist ein bizarres Puzzle"

01.11.2018 - In der Amazon-Thrillerserie "Homecoming" spielt Julia Roberts eine Therapeutin für Kriegsheimkehrer. Wir haben mit der Oscar-Gewinnerin über ihre erste Serien-Hauptrolle gesprochen.

Mit vier Oscar-Nominierungen und einem Gewinn ("Erin Brockovich") gehört Julia Roberts zum Schauspieladel Hollywoods. Doch für das Amazon-Original "Homecoming", das ab dem 2. November in der Originalfassung und Anfang 2019 synchronisiert erhältlich ist, wagte die 51-Jährige den Sprung vor die Fernsehkamera. Schließlich handelt es sich bei der Therapeutin Heidi Bergman um eine Traumrolle, die deutliche Parallelen zu ihr selber aufweist...

Darum geht's in "Homecoming"

Heidi Bergman (Julia Roberts) arbeitet als therapeutische Sachbearbeiterin für das "Homecoming Transitional Support Center" in Florida, das sich um die Wiedereingliederung amerikanischer Kriegsheimkehrer kümmert. Während Heidi zum Soldaten Walter Cruz (Stephan James) eine persönliche Beziehung aufbaut, scheint ihr Vorgesetzter Colin Belfast (Bobby Cannavale) nicht mit offenen Karten zu spielen. Vier Jahre später arbeitet Heidi als Kellnerin und lebt bei ihrer Mutter Ellen (Sissy Spacek). Doch als Thomas Carrasco (Shea Whigham) vom Verteidigungsministerium nach Einzelheiten ihrer früheren Beschäftigung fragt, kann sich Heidi an nichts erinnern...

"Homecoming": Der Hintergrund

Das Amazon-Original von "Mr. Robot"-Schöpfer Sam Esmail basiert auf dem "Homecoming"-Podcast von Gimlet Media aus dem Jahre 2016. Dabei handelt es sich um die erste fiktionale Produktion des 2014 in New York gegründeten Podcast-Networks. In der Hörspiel-Variante wird die Sachbearbeiterin Heidi Bergman von Julia Roberts Schauspielkollegin Catherine Keener ("Capote") gesprochen. Bei der Serienadaption arbeitete Regisseur und Showrunner Esmail mit den beiden Originalautoren Eli Horowitz und Micah Bloomberg zusammen.

 

"Homecoming": Julia Roberts im Interview

GOLDENE KAMERA: Warum haben Sie sich – wie viele andere Hollywood-Stars auch – für eine TV-Serie entschieden?

JULIA ROBERTS: Ich war ein großer Fan der Podcast-Serie. Und auf einmal bekam ich einen Anruf von Sam Esmail, mit dem ich sehr angeregt darüber gesprochen habe, wie sehr uns beiden der "Homecoming"-Podcast gefällt und wie fasziniert wir von der Handlung waren. Ich wusste zwar, dass Sam mit "Mr. Robot" eine fantastische Show fürs Fernsehen kreiert hat, aber das Wort TV-Serie ist während unserer Unterhaltung nie gefallen. Ich habe mich also weniger für den Einstieg ins Medium Fernsehen entschieden, sondern für eine Kollaboration mit Sam. Dass "Homecoming" dann zur TV-Serie wurde, war dann doppeltes Glück für mich. (lacht)

Was macht Sam Esmail so besonders, dass Sie unbedingt mit ihm arbeiten wollten?

Sam ist ein fantastisches und chronisch gut gelauntes Genie! Selbst das kleinste Detail ist ihm wichtig und sein Regiestil ist einzigartig.

Sind Sie jetzt dank "Homecoming" zum Serienfan geworden?

Das TV-Medium ist in den letzten Jahren richtig groß geworden. Und undefinierbar, denn es gibt mittlerweile so viele tolle Programme, Sender und Plattformen – man weiß gar nicht mehr, was man schauen soll. Ich verlasse mich da sehr auf die Empfehlungen meiner Freunde wie beispielsweise "Peaky Blinders – Gangs of Birmingham" oder "Big Little Lies". Wir haben gerade mit der zweiten Staffel von "Ozark" angefangen.

Was können Sie uns über Ihre Figur Heidi verraten?

Außer dass es zwei verschiedene Heidis gibt – eine, die als Therapeutin arbeitet, und eine, die als Kellnerin arbeitet – nicht viel. "Homecoming" ist ein bizarres Puzzle und ich will niemandem die Spannung nehmen!

Hätten Sie auch privat das Talent zur Psychotherapeutin?

Mein Motto im Leben ist die Frage: "Wie kann ich helfen?" Genau wie Heidi. Und ich bin mit Rat und Tat immer sehr freizügig, wenn ich danach gefragt werde. Darauf bin ich stolz.

 

"Homecoming" erzählt von Soldaten, denen geholfen wird, wieder ins zivile Leben zurückzufinden. Wie sieht Julia Roberts' Homecoming aus, wenn Sie nach Hause kommen?

(lacht) Wenn jemand in unserer Familie nach Hause kommt, muss er oder sie allen zur Begrüßung eine Umarmung und einen Kuss geben. Und das gleiche gilt für den Abschied. Diese Rituale sind extrem wichtig für mich.

Interview: Anke Hofmann

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