Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Neue Serie "Carnival Row": Mord, Mythen und Monster

20.11.2019 - Die Fantasyserie „Carnival Row“ kommt richtig gut an. Die Hauptdarsteller Orlando Bloom und Cara Delevingne wissen, warum.

Mit acht von zehn Sternen auf der Film- und Serien-Fanseite imdb.com bewertet zu werden gelingt in Zeiten des Serienüberflusses nur ganz wenigen. Im Fall von „Carnival Row“ (1. Staffel ab dem ) von Autor Travis Beacham („Pacific Rim“) kommt es für Hauptdarsteller Orlando Bloom („Der Herr der Ringe“) aber nicht überraschend: „Die Leute reagieren auf Authentizität, wenn sie sie erkennen, und sie schätzen sie!“ Ab dem 22. November startet die 1. Staffel in synchronisierter Fassung bei Amazon Prime Video.

Darum geht's in "Carnival Row"

Das viktorianische London in einer Fantasy-Version: Die „Carnival Row“ in der Stadt „The Burgue“ ist berühmt-berüchtigt und gefürchtet. Berühmt für ihre Feen-Bordelle, berüchtigt als Schmelztiegel der Kulturen – und gefürchtet als Mordschauplatz. Hier ermittelt Kommissar Rycroft Philostrate im Fall eines bestialisch ausgeweideten Showgirls. Zur gleichen Zeit debattiert man im Parlament über das Schicksal von Kriegsflüchtlingen, und der Faun Agreus (David Gyasi) will in der Upperclass Fuß fassen. Als die kämpferische Fee Vignette in der Straße auftaucht, spitzen sich die Ereignisse zu.

GOLDENE KAMERA traf Orlando Bloom zusammen mit Co-Star Cara Delevingne („Valerian“) zum Interview in Berlin.

Orlando Bloom und Cara Delevingne im Interview

GOLDENE KAMERA: Was also ist das Besondere an Ihrer Serie „Carnival Row“?

CARA DELEVINGNE: Sie ist sehr facettenreich! „Carnival Row“ ist Thriller und Drama zugleich und hat dazu eine Liebesgeschichte, hinter der eine Tragödie steckt. Und die Serie zieht viele Parallelen zu dem, was in der Welt momentan passiert.

 

Welche Parallelen wären das?

ORLANDO BLOOM: Die Feen repräsentieren Migranten und Flüchtlinge aus Krisenherden. Sie stehen für „die anderen“ und „das Leben der anderen“, sind dabei aber sehr realistisch. Die Serie soll nicht nur Fans des Fantasy-Genres ansprechen.

Sie selbst sind diesmal kein Fabelwesen, sondern Kommissar Philostrate. Er ist …

DELEVINGNE: … verkopft!

BLOOM: … aufbrausend und gewalttätig. Trotzdem: Seine Art von Superkraft ist es, mitfühlend zu sein. Er hat eine interessante Menschlichkeit an sich.

Während Fee Vignette interessante Flügel trägt. Woraus sind sie gemacht?

DELEVINGNE: Wenn sie auf meinem Rücken liegen, sind es eigens angefertigte Prothesen, die echt schwer sind. Wenn ich fliege, entstehen sie am Computer. Dann hänge ich an Drähten. Was manchmal ziemlich beängstigend ist, weil nicht eine Maschine, sondern Menschen dich halten.

 

Die Welt rund um die „Carnival Row“ ist extrem detailreich ausgearbeitet.

BLOOM: Travis Beacham schrieb die Geschichte vor fast 20 Jahren in seinem Wohnheim auf. Dazu malte er ein Wandbild mit all den verschiedenen Orten, in denen seine Charaktere beheimatet sind.

DELEVINGNE: Das half ihm auch, die Wesen mit Namen zu visualisieren.

Schon vor dem Start der ersten Staffel wurde eine zweite angekündigt. Wohin wird die Geschichte führen?

BLOOM: Sie kann in jede nur erdenkliche Richtung wachsen, weil es kein veröffentlichtes Buch oder irgendeine andere Vorlage gibt. Das ist befreiend!

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren