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Kinder kommen mit Digitalisierung gut klar

22.10.2018 - Die neueste Kinder-Medien-Studie zeigt ein positives Verhältnis von Kinder zur Digitalisierung. Laut Studie können die Kinder in Deutschland herkömmliche und digitale Medien- und Freizeitaktivitäten ohne Probleme miteinander kombinieren.

  • Das Smartphone ist auf der Wunschliste von Kindern ganz oben ©

    Das Smartphone ist auf der Wunschliste von Kindern ganz oben © Vodafone

Die Kinder-Medien-Studie 2018 wurde von Blue Ocean Entertainment, Egmont Ehapa Media, Gruner + Jahr, Panini Verlag, SPIEGEL-Verlag und ZEIT Verlag durchgeführt. In der repräsentativen Studie wurde der Medienkonsum und das -nutzungsverhalten von 7,26 Millionen Kindern in Deutschland untersucht.

Kinder ziehen sich nicht virtuelle Welt zurück

Kinder ziehen sich trotz zunehmender Digitalisierung ihrer Umgebung nicht in die virtuelle Welt zurück, sondern nehmen das aktuelle Geschehen in ihrer Umwelt mit allen Sinnen wahr. Sie hören, sehen und lesen von der Welt – und wollen sie verbessern. Hätten sie eine Superkraft zur Auswahl, würden sich die befragten Kinder zwischen vier und 13 Jahren vor allem die Fähigkeit wünschen, Frieden, Schutz und Gerechtigkeit für alle Menschen zu erreichen.

Kinder nutzen alle Kommunikationswege

Entgegen der landläufigen Meinung, dass Kinder nur noch ausschließlich digital kommunizieren, zeigt die Kinder-Medien-Studie, dass alle Kommunikationswege genutzt werden: vom Telefonat über die SMS bis hin zum klassischen Brief. Die befragten Kinder haben zudem ein klares Bild vom Internet: „Das coolste Medium, das es gibt“, aber auch „schlecht für den Menschen“. Nichtsdestotrotz steht das Smartphone auf der Wunschliste der meisten Kinder ganz oben. Plüschtier, Puzzle oder Fahrrad haben als favorisiertes Geschenk das Nachsehen. Dennoch geben Kinder ihr Taschengeld nicht am liebsten für Apps und Online-Spiele aus. Vielmehr investieren sie ihr Taschengeld am liebsten in Süßes und Zeitschriften.

Kinder verbringen Freizeit on- oder offline

Kinder halten sich bei der Freizeitgestaltung beide Welten offen. So haben Freizeitaktivitäten wie „mit Freunden zusammen sein“ (89 Prozent) oder „im Freien spielen“ (81 Prozent) im Durchschnitt über alle Altersklassen hinweg eine hohe Bedeutung. Gleichzeitig wird das digitale Spielerlebnis auf Tablet, Smartphone oder Computer (mindestens mehrmals pro Woche) mit zunehmendem Alter immer relevanter (71 Prozent der 13-Jährigen gegenüber sieben Prozent bei den Vierjährigen).

Kinder wachsen mit der Digitalisierung

Die Kinderzimmer in Deutschland sind gefüllt mit klassischem Spielzeug. So besitzen 96 Prozent der vier- bis 13-jährigen Mädchen Kuscheltiere, während die Jungen stärker auf Spielkästen Wert legen (88 Prozent). Bei beiden Geschlechtern steht das Fahrrad weiterhin hoch im Kurs (Mädchen 93, Jungen 92 Prozent). Auch sind Kinder Sammler: Figuren und Karten gehören ebenso zu ihren Schätzen wie Zeitschriften. 84 Prozent aller befragten Kinder geben an Magazine aufzubewahren, um immer wieder in ihnen lesen zu können. Gleichzeitig entwickelt sich das Online-Interesse der Kinder: Mit zunehmendem Alter werden auch die Kinderzimmer digitaler. So besitzen 92 Prozent der 13-jährigen Mädchen und Jungen bereits ein Smartphone, 55 Prozent einen Computer und 26 Prozent ein Tablet.

Kinder nutzen Medien nach Bedarf

2017 schon war das Ergebnis der Kinder-Medien-Studie, dass Kinder am liebsten von Papier lesen. Auch 2018 gaben 70 Prozent von ihnen an Bücher oder Zeitschriften mindestens mehrmals pro Woche zu lesen. Anders ist es bei Radio und TV: Die Nutzung von kostenpflichtigen Streaming- oder kostenlosen Video-Diensten wird mit zunehmendem Alter interessanter.

So greifen zum Beispiel 35 Prozent der 13-Jährigen mindestens mehrmals pro Woche auf YouTube, Vimeo oder andere kostenlose Video-Dienste zurück, wenn es um Filme, Serien oder Fernsehsendungen geht. Dennoch bleiben 87 Prozent der Kinder auch hier den klassischen Medien treu und schauen Filme, Serien oder Fernsehsendungen mindestens mehrmals pro Woche linear. Vor allem bei den ganz jungen Kindern stehen beim Zuhören klassische Medien hoch im Kurs: 60 Prozent der Vierjährigen hören Musik, Hörspiele oder Hörbücher mindestens mehrmals pro Woche auf CD.

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