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PwC: E-Sport mit kräftigem Umsatzzuwachs in Deutschland

19.08.2019 - Der Umsatz im E-Sport wächst gewaltig: Eine neue Analyse sieht ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Studie sieht Deutschland als weltweit viertgrößten Markt für den digitalen Sport. Das Geld fließt vor allem im Sponsoring.

  • E-Sport-Fans bei der ESL One in Hamburg. (Archivbild) Foto: Daniel Reinhardt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    E-Sport-Fans bei der ESL One in Hamburg. (Archivbild) Foto: Daniel Reinhardt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

E-Sport verzeichnet PricewaterhouseCoopers zufolge weiterhin rasante Umsatzzuwächse. Wie die Beratungsgesellschaft mitteilte, stieg der Umsatz in Deutschland 2018 auf 62,5 Millionen Euro, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Analysten von Deloitte errechneten im Auftrag des Branchenverbands Game zuletzt sogar einen Umsatz von 70 Millionen Euro.

Neben Einkünften über den Verkauf von Tickets und Medienrechten sei vor allem das Sponsoring ein kräftiger Impulsgeber, der aktuell und in den kommenden Jahren für rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes sorgen dürfte, hieß es bei PwC. Hier allein erwartet das Beratungshaus im Jahr 2023 einen Umsatz von 60,9 Millionen Euro. Sponsoring bleibe damit «die wichtigste Erlösquelle im E-Sport», sagte Werner Ballhaus von PwC.

Gemessen am Umsatz liegt der deutsche E-Sport-Markt im globalen Vergleich demnach auf dem vierten Platz hinter den USA (191 Mio Euro), Südkorea (158 Mio Euro) und China (130 Mio Euro). In Europa liegt die Branche in Deutschland dagegen mit Abstand vorn. In Großbritannien wurden 2018 insgesamt 24 Millionen Euro umgesetzt, in Frankreich 21 Millionen und in Spanien 7 Millionen Euro.

Immer mehr würden sich auch klassische Unternehmen etwa durch Sponsoring, Marketing oder Investitionen in der Branche engagieren, ermittelte PwC. Wer möglichst früh in die noch junge Branche eintrete, habe gute Chanchen, sich als führender Player zu positionieren, schätzt Ballhaus.

Fußball-Bundesligavereine hingegen hielten sich noch zurück. Dies habe eine im Mai 2019 durchgeführten Befragen unter Clubs der 1. und 2. Bundesliga ergeben.

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