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Batterie wirtschaftlicher als Brennstoffzelle

14.08.2020 - Im Auto hat die Batterie der Brennstoffzelle den Rang längst abgelaufen. Nun könnte der Wasserstoffantrieb auch im Zugverkehr ins Hintertreffen geraten.  

  • Brennstoffzellenzüge wie der Coradia iLint von Alstom sind eine mögliche Alternative zu Dieselloks © Alstom

    Brennstoffzellenzüge wie der Coradia iLint von Alstom sind eine mögliche Alternative zu Dieselloks © Alstom

SP-X/Berlin. Die Batterie ist der Brennstoffzelle im Zugverkehr überlegen. Einer Studie des Elektrotechnikverbands VDE zufolge sind Akku-Lokomotiven über 30 Jahre gesehen die wirtschaftlichere Alternative. Anschaffung, Wartung und Betrieb sind bis zu 35 Prozent günstiger, als wenn die Energie aus an Bord aus Wasserstoff gewonnen wird. Insgesamt liegt der Kostenvorteil bei rund 59 Millionen Euro pro Zug.  

Vor allem der schlechtere Wirkungsgrad und die damit höheren Energiekosten machen es dem Wasserstoffzug schwer. Dazu kommen hohe Tauschkosten für die vergleichsweis kurzlebige Brennstoffzelle.  

Die am Beispiel des Bahnnetzes in Düren durchgeführte Studie sollte klären, wie wirtschaftlich die klimaneutralen Alternativen zu Dieseltriebzügen sind. Das unerwartet eindeutige Ergebnis der vom Bundesverkehrsministerium finanzierten Studie hat in der Branche einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge für Kritik gesorgt. So bewerten unter anderem Bahntechnikunternehmen die Untersuchung in Düren als nicht verallgemeinerbar. Sie sehen für beide Antriebsarten eine Berechtigung – abhängig vom Einsatzzweck. 

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