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Oft falsch gesichert

05.08.2019 - Der korrekte Einsatz von Kindersitzen kann Leben retten. Häufiger werden diese jedoch falsch oder gar nicht genutzt, wie nun eine Studie zeigt.

  • Der Seat Alhambra ist ein ideales Familienmobil. Optional ist er mit integrierten Kindersitzen bestellbar.  ©

    Der Seat Alhambra ist ein ideales Familienmobil. Optional ist er mit integrierten Kindersitzen bestellbar. © Seat

SP-X/Köln. Mit der vorschriftsmäßigen und sicheren Unterbringung von Kindern in Autos nehmen es Eltern in Deutschland oftmals nicht genau. Wie eine vom Autohersteller Seat in Auftrag gegebene Umfrage unter 1.000 Eltern ergab, haben 24 Prozent schon einmal fremde Kinder unter zwölf Jahren ohne Kindersitz im Auto mitgenommen. Ein weiteres Viertel gab an, nicht altersgerechte Sitze verwendet zu haben. 16 Prozent haben sogar schon mindestens einmal einen regulären Kindersitz durch ein Kissen ersetzt. Gut jeder Zehnte hat zudem vier oder mehr Kinder nebeneinander im Fahrzeug transportiert.

Damit wird im Autoalltag mit Kindern nicht selten gegen geltendes Recht verstoßen. Dieses verlangt, dass der Nachwuchs bis zum Alter von 12 Jahren und 1,50 Meter Körpergröße im Auto auf einen Kindersitz reisen muss. Mit dieser Regelung will der Gesetzgeber dem erhöhten Verletzungsrisiko von Kindern bei Unfällen begegnen. Wird etwa ein 8 Kilogramm schweres Kind bei einem Aufprall mit 50 km/h aus dem Sitz geschleudert, kann dies Verletzungen wie bei einem Sturz aus der dritten Etage provozieren. Laut einer Studie des spanischen Verkehrsamtes kann die korrekte Verwendung eines Kindersitzes im Vergleich zur falschen Verwendung das Risiko tödlicher Verletzungen um 75 Prozent und das sonstiger Verletzungen um 90 Prozent senken.

Der teilweise laxe Umgang mit der sicheren Unterbringung von Kindern in Fahrzeugen lässt sich unter anderem mit Unwissenheit bei vielen Eltern begründen. So waren sich 26 Prozent der Befragten nicht bewusst, dass Kindern bei Unfällen unter für Erwachsene ausgelegte Sicherheitsgurte durchrutschen können (Submarining). Außerdem wussten 21 Prozent der Befragten nicht, dass Kindern schwere Verletzungen drohen, wenn sie mit Gurten für Erwachsene angeschnallt sind. Zudem gaben 22 Prozent der Eltern an, sich nicht ganz im Klaren über die Bestimmungen zu Kindern und Autositzen zu sein. 72 Prozent wünschen sich von der Regierung, das Bewusstsein für geltende Vorschriften zu schärfen.

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