Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

"Bonusfamilie": Fröhliches Patchwork-Chaos

19.11.2019 - Der ARD-Sechsteiler "Bonusfamilie" ist das deutsche Remake des preisgekrönten schwedischen Serienhits.

Patchworkfamilien gehören längst zur deutschen Realität. In Schweden heißen sie „Bonusfamilie“ – klingt viel netter. Doch so idyllisch, wie sich das anhört, ist das Leben in einer zusammengesetzten Familie natürlich nicht. Drei Doppelfolgen immer mittwochs ab dem 20. November, 20.15 Uhr im Ersten und schon jetzt in der ARD-Mediathek.

Darum geht's in "Bonusfamilie"

Lisa (Inez Bjørg David) und Patrick (Lucas Prisor) sind frisch verliebt. Und alles könnte für die beiden perfekt sein. Hätten sie nicht zuvor jeweils schon mit einem anderen Partner eine Familie gegründet: Lisa hat mit ihrem Ex Martin (Steve Windolf) die Teenager-Tochter Biana (Louise Sophie Arnold) und den rebellischen Sohn Eddie (Fillin Mayer). Patrick ist der Vater von William (Levis Kachel), dessen Mutter Katja (Anna Schäfer) voll und ganz in ihrem Job als Architektin aufgeht. Alle Paare teilen die Zeit mit den Kindern gerecht untereinander auf.

Doch so unterschiedlich alle Familienmitglieder sind, so bunt sind auch die Probleme, vor denen  alle Beteiligten stehen: Von Erziehungsfragen über Geldnöte, bis hin zu der Frage, wie sie es schaffen, zu einer neuen Familie zusammen zu wachsen. Und mitten in diesem Chaos wird Lisa auch noch schwanger. Sie freut sich sofort, doch leider hatte sie ihren Kindern versprochen, dass sie und Patrick keine Kinder mehr bekommen werden...

 

Hintergrund

In Schweden war die Serie "Bonusfamiljen" ein Erfolg und erhielt 2017 den schwedischen Fernsehpreis "Kristallen". Alle drei Staffeln gibt es auch auf Netflix. Drehbuchautorin Antonia Rothe-Liermann, die die deutsche Fassung schrieb, gefiel das Original so gut, dass sie "... so viel wie möglich auch für die deutsche 'Bonusfamilie' erhalten wollte".

 

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil...

Die ARD-Produktion hat die Geschichte also fast eins zu eins vom schwedischen Original übernommen. Und die ist auch richtig gut - nicht zuletzt dank der Mischung aus Komik und Tragik. Frischverliebte, die sich mit dem Verlassenen der Kinder wegen arrangieren müssen, sorgen für Spannungen, die mit der richtigen Art von Humor aufgelöst werden. Diesen turbulenten Familienalltag zu verfolgen, macht Spaß. Wer allerdings das Original (zum Beispiel auf Neflix) gesehen hat, wird enttäuscht sein. Die Charaktere sind dort einfach überzeugender und das vermeintliche Bullerbü-Leben noch ein wenig glaubwürdiger.

 

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren