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"Die Freundin meiner Mutter"– Samenspende für die eigene Mutter?

12.03.2019 - Max Riemelt ist verliebt in "Die Freundin meiner Mutter" (13. März, 20.30 Uhr, ARD) und soll als Samenspender Antje Traue und Katja Flint zu einem Baby verhelfen.

Max Riemelt muss sich in seiner Rolle als Jan fragen: Vater und Bruder in einem – möchte ich das sein und kann das gut gehen?

("Die Freundin meiner Mutter" ist bis zum 27. April als Video in der ARD-Mediathek abrufbar)

Darum geht's in "Die Freundin meiner Mutter"

Mit so einer Mutter hat man es nicht leicht: Erst erwischt Jan (Max Riemelt) sie, als er gerade mal 12 Jahre alt ist, im Bett mit seinem heißgeliebtem Au-pair. Und dann ist ausgerechnet Rosalie (Antje Traue), die Frau, in die er sich als Erwachsener Hals über Kopf verschossen hat, die neue Freundin seiner Mutter. Doch damit nicht genug, bittet seine Mutter Victoria (Katja Flint) ihn auch noch als Samenspender herzuhalten.

 

Denn Victoria und Rosalie wünschen sich ein gemeinsames Kind. Er wäre somit Vater und Bruder in einem. Zuerst findet er diesen Gedanken abstoßend. Auch sein Vater, ein Alt-68er (Ernst Stötzner, "Der Pass"- nominiert für die GOLDENE KAMERA 2019) und seine Mitbewohnerin Hannah (Jasna Fritzi Bauer) bestärken ihn, diesem Ansinnen auf keinem Fall nachzugehen. Doch Jan kann seine Gefühle für Rosalie nicht unterdrücken. Langsam findet er Gefallen an dem Gedanken, zur Zeugung eines weiteren Familienmitgliedes, mit ihr ins Bett zu steigen.

 

Max Riemelt spielt Jan

Für den Charakterdarsteller und gefragten Star Max Riemelt (35) ist dies gerade mal die dritte leichte Komödie, für die er sich hat verpflichten lassen. "Es ist tatsächlich so, dass ich des Öfte­ren die harten Stoffe und die harten Charaktere spiele", erklärt er im Interview.

Bereits mit 14 Jahren ist er in der Hauptrolle in der Serie "Zwei allein" zu sehen, zehn Jahre später übernimmt er den Hauptpart im Kinofilm "Der Bär ist los" (1999). Mit Regisseur Dennis Gansel dreht er "Mädchen, Mädchen" (2000), "Napola – Elite für den Führer" (2005), "Die Welle" (2007) sowie "Wir sind die Nacht" (2010) und "Die vierte Macht" (2012).  Für den Krimimehrteiler "Im Angesicht des Verbrechens" wurde er 2010 als Bester Deutscher Schauspieler für die GOLDENE KAMERA nominiert und erhielt den Grimme Preis, sowie mit seinen Kollegen als Teil des Schauspielerensemble den Deutschen Fernsehpreis.

 

Es folgten internationale Produktionen wie der argentinische Liebesfilm "Der deutsche Freund" (2012), das polnische Drama "Warschau 44" (2014) und die französiosche Produktion "Amnesia" (2015) sowie die Netflix-US-Serie "Sense8" (2015-2018, hier das Interview von Max Riemelt zur 2. Staffel). Auch mit seiner Rolle in dem australischen Thriller "Berlin Sydrom" erhält er internationale Anerkennung.

 

Antje Traue spielt Rosalie

Gleich zu Beginn ihrer Karriere überzeugt Antje Traue (38) in Kinofilmen wie "Kleinruppin forever" (2004), "Berlin am Meer" (2008) und Phantomschmerz (2009). Danach folgen internationale Produktionen wie der britische Kinofilm "Pandorum“ (2009), "Man of Steel" (2012), "Seventh Son" (2013) und "Woman in Gold" (2014). Aber auch hierzulande ist sie bei den großen Filmen wie "Vier gegen die Bank" (2016), "Kundschafter des Friedens" (2017), "Es war einmal in Deutschland“ (2017) und "Spielmacher" dabei.

Und auch in Serien wie "Weinberg"(2015), "Berlin Station" (2016), "Temple" (2016) und "Dark" (2017) kann sie überzeugen. Seit dem 26. Februar ist Antje Traue dienstags in der Serie "Dead End" auf ZDFneo zu sehen, hier das Interview mit Antje Traue zur Serie. Mit Ronald Zehrfeld drehte sie "Das dritte Sterben" (AT), der am 9. Mai unter dem neuen Namen "Das Ende der Wahrheit" in die deutschen Kinos kommt.

 

Filmkritik

Klar, die Geschichte ist etwas verdreht, vorhersehbar und manchmal auch etwas albern. Nichts desto Trotz ist sie anders, eben nicht ganz alltäglich und wirft ethische Fragen auf. Sie will mit Klischees aufräumen und nimmt die Geschlechterrollen aufs Korn. Drehbuchautor Martin Rehbock schmeißt mit derben oder auch mal flachen aber stets kreativen Dialogen um sich, so dass zumindest ein Schmunzeln inbegriffen ist. Erkenntnisse wie "Rasenmähen ist der Sex des alten Mannes" oder "Die Ehe tötet jede sexuelle Energie ab" sind nur zwei der vielen Weisheiten, die der Film mit sich bringt. Insgesamt ein cleverer, unverklemmter Spaß mit viel Herz.

 

 

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