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"Die Hölle - Inferno" mit Tobias Moretti: Ritualmörder verbrennt Haut

09.08.2019 - Tobias Moretti jagt einen Serienmörder, der muslimische Prostituierte häutet. "Die Hölle" (Montag, 12. August um 22.15 Uhr) ist ein knallharter Kinothriller, der im Rahmen der "Europäischen Kinoreihe" im ZDF läuft.

Bestialisch: Dieser Serienmörder sucht sich als Opfer muslimische Prostituierte, bedroht sie mit dem Messer, häutet sie indem er ihre Haut abbrennt und gießt ihnen dann kochendes Öl in den Mund. Tobias Moretti muss in seiner Rolle als Polizist die Zeugin eines solchen Mordes schützen.

 

Darum geht' in "Die Hölle - Inferno"

Özge (Violetta Schurawlow) ist tough: Die zierliche Wienerin türkischer Herkunft steht in jeder freien Sekunde als Thaiboxerin im Ring und fährt nachts durch die dunkelsten Straßen ihrer Heimatstadt Taxi. Kommt ihr ein Fahrgast dumm, weiß sie sich zu wehren. Eines Nachts beobachtet sie im Nachbarhaus einen blutrünstigen Mord. Geschockt hält sie inne. Der Mörder hat auch sie gesehen. Hilfesuchend wendet Özge sich an die Polizei, doch die bietet ihr keinen Schutz an.

 

Erst als der Seriemörder erneut zuschlägt, wird sie ernst genommen. Denn das neue Opfer ist ihre Cousine Ranya (Verena Altenberger), die ihr optisch ähnelt und in Özges Wohnung ermordet wurde. Der kratzbürstige Kommissar Christian Steiner (Tobias Moretti) versucht Özge zu helfen und gewährt ihr sogar Unterschlupf in seiner Wohnung, in der er mit seinem an Demenz erkrankten Vater (Friedrich von Thun) lebt. Doch der Mörder kommt immer dichter an Özge ran... 

Hintergrund

"Die Hölle" wurde bei der Romy-Verleihung in den Kategorien "Beste Regie Kinofilm" und "Beste Bildgestaltung Kino-Film" ausgezeichnet. Zudem wurde der Film in sieben Kategorien für den Österreichischen Filmpreis 2018 nominiert. Regisseur Stefan Ruzowitzky (57) erhielt für seinen Film "Die Fälscher" (2007) den Oscar und inszenierte Filme wie "Anatomie" (2000) und die Endzeitserie "8 Tage".

 

Tobias Moretti spielt Christian Steiner

Den politisch völlig inkorrekten und zynischen Kommissar spielt Tobias Moretti (60). Der Ösi-Star kommt am 3. Oktober gemeinsam mit GOLDENE KAMERA Nachwuchspreisträger Louis Hofmann, mit dem Film "Deutschstunde" (nach Siegfried Lenz) auf die große Leinwand. Der Film "Ein verborgenes Leben", in dem er neben den verstorbenen Schauspielern Mikael Nyqvist und Bruno Ganz zu sehen ist, startet nun endlich am 20. Januar in den deutschen Kinos.

Violetta Schurawlow spielt Özge

Die in Usbekistan geborene Deutsche 33-Jährige stand nach ihrer Modelkarriere und Schauspielausbildung in Kinofilmen wie "Alles ist Liebe" (2014), "Honig im Kopf" (2014) und "Halbe Brüder" (2015)  vor der Kamera. Außerdem spielte sie in "Allein gegen die Zeit - Der Film" (2016) und in "Der Mann aus dem Eis"(2017) die jeweilige Hauptrolle.

Die Cousine in diesem Actionthriller spielt Verena Altenberger, die am 15. September erstmal als neue Münchner Kommissarin im "Polizeiruf 110" ermitteln wird.

 

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil…

Ein Ritualmörder, der den Opfern die Haut vom Körper brennt. Der Film "Sieben" lässt grüßen. Hier geht es hart zu Sachen - manchmal sogar zu hart. Das kann auch überladen wirken. Dank der Glanzleistung des Schauspielduos ist dies aber zu verschmerzen. Tobias Moretti überzeugt als abgehalfteter Beamter. Violetta Schurawlow schafft den Spagat zwischen zierlicher Frau und zäher Rächerin.

Schnörkellos, intensiv und auch sehr österreichisch wird diese Geschichte erzählt. Der Kontrast aus Action und Wiener Schmäh mag für die Sehgewohnheiten der Zuschauer zunächst befremdlich wirken. Doch wer es düster, rasant und auch etwas beklemmend mag, kommt auf seine Kosten.

 

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