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"Die Informantin – Der Fall Lissabon": Aylin Tezel als Femme fatale

11.04.2019 - In "Die Informantin – Der Fall Lissabon" (Samstag, 13. April, 20.15 Uhr im Ersten) steigt Aylin (Tezel) nach drei Jahren wieder mit dem Feind ins Bett.

Vor drei Jahren flimmerte Aylin Tezel als "Die Informantin"  das erste Mal über den Bildschirm – und das mit großem Erfolg. Es schalteten 5,5 Millionen Zuschauer im März 2016 die erste Folge ein. Jetzt schlüpft die gebürtige Ostwestfälin zum zweiten Mal in die Rolle der verdeckten Ermittlerin. An ihrer Seite spielen erneut Suzanne von Borsody (GOLDENE KAMERA 1980 und 2001) und Ken Duken. Außerdem mit dabei: Stefan Kurt, Nina Kronjäger und Franz Dinda.

Auch wenn es diejenigen, die den ersten Teil nicht gesehen haben, am Anfang schwer fallen wird die Beziehungsgeflechte und Hintergründe zu verstehen, so zieht der Thriller die Zuschauer doch mit der Zeit in seinen Bann.

 

Darum geht's in "Die Informantin – Der Fall Lissabon"

Was für eine fiese Nummer von der LKA-Chefin Hannah (Suzanne von Borsody): Sie hat es geschafft, Aylin (Aylin Tezel) aus dem Zeugenschutzprogramm zu schmeißen - und zwar mittels Erpressung über deren Tochter. Um wieder in Sicherheit leben zu können, soll Aylin erneut als V-Frau fungieren und zwar undercover bei dem Rechtsanwalt Engelhardt (Stefan Kurt). Dessen Kanzlei betreibt Geldwäsche für eine Terrorzelle – das behauptet zumindest ein anonymer Informant namens "Lissabon".

Zwei Kollegen wurden schon getötet und Engelhardts Partner Wagner (Rainer Sellien) wird erhängt in der Toilette aufgefunden. Seine Frau Eva (Nina Kronjäger) spricht von Selbstmord. Mit ihrem fotografischem Gedächtnis und ihrer liebenswürdigen Art würde Aylin sicher leicht Beweise gegen Engelhardt finden, erklärt Hannah.

Der Weg in den inneren Kreis der Kriminellen führt Aylin über Engelhardts Sohn Alex (Franz Dinda). Der trägt ein Lissabon Trikot – ist er der Informant des LKAs? Der Uniprofessor erliegt ihrem Charme und die beiden lassen sich aufeinander ein. Hannahs Kollege Jan (Ken Duken), der ebenfalls in die schöne Türkin verliebt ist, muss das Geturtel inklusive Sex via Überwachungskamera mitbeobachten. Dann fliegt Aylins Identität auf. Kann Jan sie rechtzeitig vom Einsatz abziehen?

Hintergrund

Aylin Tezel sagt zu ihrer Rolle als verdeckte Ermittlerin: "Sie ist eine Getriebene, die nach wie vor von ihrer eigenen Unberechenbarkeit bestimmt wird. Es war für mich sehr einfach, zurück in diese Rolle zu schlüpfen." Ein weiterer Charakter, den Tezel seit nunmehr sieben Jahren regelmäßig spielt, ist der, der Dortmunder Kommissarin Nora Dalay.

Am 15. April ist sie im "Tatort: Inferno" neben Jörg Hartmann (49) und Anna Schudt (45, GOLDENE KAMERA 2019) zu sehen. Danach wird es noch einen 15. "Tatort" mit dem Titel "Monster" mit ihr geben und danach ist Schluss. "Ich hatte eine wirklich wichtige und wertvolle Zeit beim 'Tatort'. Nun ist es Zeit für eine Veränderung, und obwohl ich Nora Dalay sicherlich vermissen werde, freue ich mich auf neue künstlerische Herausforderungen." Und die hat sie schon gemeistert. Am 18. Juli startet in den Kinos der Thriller "7500", in dem sie neben Hollywoodstar Joseph Gordon-Levitt (38) die Hauptrolle spielt. Ebenfalls bald wird der Zweiteiler "Club der Singenden Metzger" mit ihr und Jonas Nay im Ersten ausgestrahlt.

 

Großes Staraufgebot

Stefan Kurt, der Schweizer Film- und Theaterschauspieler war jüngst in "Bella Germania" im ZDF und im Kino in "Zwingli" zu sehen, letzterer gelangte Anfang des Jahres an die Spitze der Schweizer Kinocharts. Den Adolf-Grimme-Preis erhielt Kurt für "Der Schattenmann" und "Gegen Ende der Nacht". Suzanne von Borsody, hier in der Rolle der LKA-Beamtin Hannah, brillierte zuletzt in "Der Mordanschlag".

 

 

Unser Krimi-Tipp, weil...

Ein grandios besetzter Krimi, der ganz dicht an den Figuren bleibt. Aylin Tezel verkörpert perfekt die Femme fatale, die eine Mischung aus Lisbeth Salander ("Millenium"-Trilogie), Carrie Mathison ("Homeland") und Mata Hari darstellt. Frech, aber dennoch ehrlich und direkt nimmt sie den Zuschauer für sich ein. Auch der Rest des Ensembles von Suzanne von Borsody über Ken Duken und Stefan Kurt überzeugt so sehr, dass es zu verschmerzen ist, wie konstruiert und klischeebeladen die Geschichte teilweise daher kommt. Zwei Beispiele: Muss Aylin im knappen Kleid die Akten ganz oben in den Schrank stellen? Würde das SEK so leichtfertig Leben riskieren? Dennoch stimmt die Mischung aus Erotik und Thrill.

 

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