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"Die Verwandlung": Schauspieler lassen ihre Maske fallen

08.11.2019 - Ob TV- oder Theaterschauspieler: Kaum ein anderer Beruf stellt so öffentlich aus, macht so verletztlich. "Die Verwandlung" will zeigen, wer die Personen hinter den Rollen sind.

Michael Harders Dokumentarfilm "Die Verwandlung" versucht, der Wahrhaftigkeit des Berufs des Schauspielers auf die Spur zu kommen. Denn dieser ist Fluch und Segen zugleich, legt persönliche Komplexe offen, berührt Eitelkeiten und kürt Narzissmus. Die Möglichkeit zu arbeiten, hängt nicht selten von Alter, Aussehen, Publikum, Produzenten, Regisseuren ab. Auch kränkend sind Desinteresse, Willkür, Beliebigkeit. Dünnhäutig dürfen die Stars also nicht sein.

Authentischer Blick auf die Stars

In der Doku sprechen Ulrike Krumbiegel, Thomas Arnold, Luise Arnold, Manfred Lehmann, Joachim Kerzel, Jörg Schüttauf, Katrin Pollitt, Paul Faßnacht, Alexandra Schalaudek, Franziska Petri, Jevgenij Sitochin, Alexander Hörbe, Barnaby Metschurat, Gro Swantje Kohlhof, Martin Feifel, Alexander Scheer, Claus Theo Gärtner, Jürgen Heinrich, Muriel Baumeister und Aleksandar Jovanovic über ihre Arbeit. Michael Harder stellt ihnen die richtigen Fragen, direkt und persönlich, und erhält ernsthafte, überraschende Antworten.

 

Was treibt die Stars an? "Du darfst dich hinter der Rolle verstecken und kannst was erleben, was sonst in deinem Leben nicht stattfindet", sagt Ulrike Krumbiegel freudig über ihren Beruf. Und welche Rollen käme nie in Frage? "Man darf nicht sagen, dass man etwas nicht spielen kann. Sonst wäre man kein Schauspieler. Aber es gibt Dinge, wo man sagen muss: 'Ich will das nicht", erklärt Paul Faßnacht über seine Rollenwahl.

 

Die Antworten und Sichtweisen der Schauspieler und Schauspielerinnen hat Michael Harder zu einem einzigen personenübergreifenden Dialog montiert, der einen authentischen Blick auf das Innenleben dieses außergewöhnlichen Berufs eröffnet. "Ich war so heiß gespielt. (…) Eigentlich ist das der Idealzustand, wenn man nicht mehr spielt", sagt Alexander Scheer über seinen Beruf. Am Ende blicken wir respektvollen auf die Menschen hinter den Rollen.

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