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"Jacques - Entdecker der Ozeane": Abenteuer in der Tiefe

21.08.2019 - Der Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau war ein nationales Idol - mit dunklen Seiten. 3Sat zeigt in einem Spielfilm mit Lambert Wilson seine Biografie.

Bedrohlich umkreisen die Haie den Taucher. Doch seelenruhig hält Jacques Cousteau mit der Kamera drauf. Schließlich braucht er starke Bilder für seinen Film. Ozeanforscher und Umweltschützer, Erfinder und Abenteurer, aber auch eitler Selbstdarsteller und Scharlatan – die Urteile über Jacques-Yves Cousteau reichen von begeisterter Heldenverehrung über Ablehnung bis zum blanken Hass. Der Spielfilm "Jacques – Entdecker der Ozeane" (Sonntag, 25. August, 20.15 Uhr, 3Sat) ist ein Porträt des Tauchers, das sich vor allem auf die 1970er-Jahre fokussiert, als der Franzose mit seinen Filmen zu Weltruhm kam.

Cousteau begeisterte Millionen für das Meer und den Umweltschutz. In Frankreich wurde er wiederholt zum beliebtesten Landsmann gewählt. Seit den 30er-Jahren revolutionierte er das Tauchen mit immer neuen Geräten, er bastelte sich wasserdichte Kameras und baute 1950 ein ausrangiertes Boot zu seinem Forschungsschiff "Calypso" um.

Held mit Schwächen.

 

Der Film zeigt aber auch seine unangenehmen Seiten. Seine zwei Söhne steckte er ins Internat, seine Frau betrog er jahrelang. Mit seiner Geliebten hatte er zwei weitere Kinder – bis heute sind die Halbgeschwister zerstritten. Hinter der Fassade des strahlenden Helden, der sich stets perfekt inszenierte, verbarg sich ein Mann mit charakterlichen Schwächen.

Aber mutig war Cousteau, Angst kannte er nicht. "Wer Fische studieren will, muss selbst zum Fisch werden", sagte er. Der Abenteurer lebte danach, wild und frei, bis er 1997 mit 87 Jahren starb.

 

 

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