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"La Zona: Do not Cross" – Finsterer Blick in die Zukunft

29.05.2019 - Krimi mal anders: "La Zona: Do not Cross" (Samstag, 1. Juni, 22.15 Uhr, ZDF NEO) erzählt von einer bizarren Mordserie in einem atomar verseuchten Sperrgebiet.

Wer hätte das gedacht: Atomkraft ist wieder angesagt. Nicht als Energiequelle. Dafür aber als Stoff für TV- Serien. Schon in der deutschen Mysteryserie "Dark" spielte ein AKW eine zentrale Rolle. Danach arbeitete die Miniserie "Chernobyl" den Super-GAU von 1986 auf. Und nun kommt aus Spanien "La Zona".

 

Darum geht's in "La Zona: Do not Cross"

 Drei Jahre sind nach einem Reaktorunfall in Nordspanien vergangen. Spezialkommandos dekontaminieren eine Sperrzone. Die ersten Rückkehrer sollen in einiger Entfernung wieder angesiedelt werden. Währenddessen muss Polizist Uría (Eduard Fernández), einst Ersthelfer beim Unfall, in einer bestialischen Mordserie ermitteln. Die Spur führt ihn zurück in "die Zone".

 

Hintergrund

Schöpfer der Serie sind die Brüder Alberto und Jorge Sánchez-Cabezudo. Inspiriert wurden sie durch Tschernobyl und Fukushima 2011. "Was uns in Fukushima erstaunte", sagt Alberto Sánchez-Cabezudo im Gespräch mit der GOLDENEN KAMERA, "war etwa die Rolle der Yakuza. Die japanische Mafia warb Obdachlose oder hoch verschuldete Menschen für Aufräumarbeiten in verseuchten Gebieten an." Auch in "La Zona" setzen Arme ihre Gesundheit aufs Spiel. Fast scheint es, als sei der Super-GAU in der Serie auch eine Metapher für die Wirtschaftskrise von 2008, deren Folgen besonders Spanien noch heute spürt.

Warum lohnt sich "La Zona: Do not Cross"?

Gleichzeitig durchzieht die Serie eine unheimliche Stimmung. "Verlassene Orte sind der perfekte Nährboden für Geistergeschichten", weiß Sánchez-Cabezudo. "Und mit dieser angsteinflößenden Atmosphäre spielen wir in der Serie ganz bewusst." Wer allerdings Übernatürliches erwartet, den wird "La Zona" wohl enttäuschen. Manchmal ist die Natur des Menschen gruselig genug.

 

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