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"Nachtschicht: Es lebe der Tod" – ein Jubiläumsspektakel

06.11.2018 - 15 Jahre "Nachtschicht" (Montag, 12. November, 20.15 Uhr im ZDF) mit Armin Rohde, Barbara Auer und Frederick Lau als Bordellbesitzer.

Am 24. März 2003 lief der erste "Nachtschicht"-Film, 5,7 Millionen Zuschauer (17,3 Prozent Marktanteil) schalteten ein. Und die Lars Becker-Produktion kam richtig gut an. Es gab direkt positive Kritiken und sogar eine Grimme-Preis-Nominierung. Auch 15 Jahre später bleibt der Erfolg nicht aus. Die 15. Folge "Nachtschicht: Es lebe der Tod" (Montag, 12. November, 20.15 Uhr im ZDF) fährt wieder groß auf.

 

Darum geht's in "Nachtschicht: Es lebe der Tod"

Möbelmarktbetreiber Johnny de Groot ist auf dem Höhepunkt – beruflich wie sexuell. Doch da spürt er ein Stechen in der Brust und sackt leblos unter der Prostituierten Zora zusammen. Die drückt panisch den Alarmknopf. Sofort eilen die Zuhälter Angelo (Frederick Lau) und Claude (Murathan Muslu) herbei und sind stinksauer. Schließlich ruft der gesetzlich vorgeschriebene Knopf die Bullen auf den Plan. Und noch während sie versuchen die Leiche verschwinden zu lassen, steht bereits Erichsen (Armin Rohde) im Bordell und sieht den Toten. Er hält ihn allerdings für einen Besoffenen. Erst als am nächsten Tag Johnnys Ehefrau Anita (Natalie Wörner) eine Vermisstenanzeige aufgibt, begreift er und macht sich auf die Suche nach dem Toten....

 

Hintergrund

Vor 15 Jahren ermittelte an der Seite von Armi Rohde noch Katharina Böhm als Hauptkommissarin Paula Bloom. Sie erklärte gegenüber ZDF-Online: "Ich finde das etwas sehr Schönes an 'Nachtschicht', dass der Film ein Bild auf diese Gesellschaft wirft. Auf eine Gesellschaft, in der Kinder in einer Wohnung verhungern und Nachbarn sagen: 'Das geht mich nichts an, dass sie schreien, die schreien ja immer.' Das hat ganz viel mit Wegschauen zu tun. In dieser Gesellschaft kommt es doch zu so vielen Extremsituationen, weil wir einfach nicht mehr aufeinander aufpassen und nicht mehr miteinander leben."

Armin Rohde sagt zu der Frage nach seiner Lieblingsszene aus den letzten 15 Jahren: "Eine ist sicherlich aus "Wir sind die Polizei". In der Szene "Krügers Nationalpark in der Wohnung" war mein Spielpartner ein Krokodil, das ich unter dem Bett hervorlocken musste".

2005 übernahm Barbara Auer (aktuell mit "Was uns nicht umbringt" im Kino) die weibliche Hauptrolle. Von Anfang an ist jede Folge starbesetzt. Bereits im ersten Film spielten Uwe Ochsenknecht, Charlotte Roche, Florian Lukas und GOLDENE KAMERA-Preisträgerin Cosma Shiva Hagen mit. Über die Jahre waren Anja Kling (GOKA 1996 und 2009), Wotan Wilke Möhring (GOKA 2017), Axel Prahl (GOKA 2011), Jan Josef Liefers (GOKA 2011), Sibel Kekilli, Jürgen Prochnow (GOKA 1986), Götz George (GOKA 1992 und 2001), Ben Becker (GOKA 1998), Jürgen Vogel (GOKA 2003), Petra Schmidt-Schaller (GOKA 2018) und regelmäßig Christian Redl dabei.

In der aktuellen Folge überzeugen Natalie Wörner ("Mata Hari – Tanz mit dem Tod", "Die Diplomatin") und Frederick Lau ("Victoria", "Die Welle").

 

 

GOKA-Kritik

Temporeich erzählter Kriminalfall mit humorig aufspielenden Schauspielern. "Pulp Fiction" trifft auf deutsche TV-Qualität. Lakonisch, ruppig – großartig!