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"Tatort: Bombengeschäft" – die Gefahr lauert in der Erde

25.03.2019 - Im "Tatort: Bombengeschäft" (31. März, 20.15 Uhr, Das Erste) stirbt ein Sprengmeister bei einer Explosion – Ballauf und Schenk sind verwirrt: War es Mord oder Selbstmord?

Im 75. Fall der Kölner Ermittler muss einer der besten Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes dran glauben. Der Fall ist aktueller als man zunächst glaubt, denn die Rheinmetropole wurde im Zweiten Weltkrieg 262 mal aus der Luft bombardiert und noch unzählige Sprengkörper schlummern unter der Erde.

Darum geht's im "Tatort: Bombengeschäft"

Gerade noch diskutiert Peter Krämer mit seiner Frau Alena (Alessija Lause), was er ihr zum Abendessen mitbringen soll. Dann will der Sprengmeister einen Schuppen zum Feierabend absperren und wumms explodiert eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Spurensicherung kann nur noch einzelne Knochenteile von Krämer bergen. Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, rechts) rätseln, wie es zu diesem Unglück kommen konnte.

Der Dienststellenleiter des Kampfmittelräumdienstes Maiwald (Ralph Herforth) erklärt, dass Krämer sein bester Mann war und schließt einen Unfall ebenso wie Selbstmord aus. Aber wer hat die Bombe hochgehen lassen? Maiwalds Sohn Joachim (Adrian Topol), der auch als Bombenentschärfer arbeitet, glaubt, dass Krämer eine Affäre mit der Kollegin Katharina Vostell (Isabel Thierauch) hatte. Aber Alena, die Krämer bei einem Einsatz in Bosnien kennenlernte, bezeichnet ihre Ehe als glücklich.

 

Hintergrund

Klaus J. Behrendt erklärt, was diesen Fall so brisant macht: "Schätzungsweise 675.000 Tonnen Sprengmaterial sind während des 2. Weltkrieges auf NRW niedergegangen. Eine ganze Menge davon ist nicht hochgegangen und schlummert in unserem Boden – auf dem wir leben, wohnen, schlafen. Diese traurige Gewissheit macht diese Geschichte aus."

Ralph Herforth spielt Maiwald senior

Ralph Herforth heißt gebürtig Ralph Schwachmeier, aber weil der Name nicht zur Karriere passt, benannte er sich in Anlehnung an seinen Geburtsort um. Bekannt wurde der 59-Jährige vor allem in seiner wiederkehrenden festen Hauptrolle in "Unter anderen Umständen". Er spielte neben Charlize Theron in "Aeon Flux" einen Killer. Und stand schon neben Til Schweiger für "Der Eisbär", "Tatort: Kopfgeld", "Knockin' on Heaven's Door" und "Kurz und schmerzlos" vor der Kamera.

 

Alessija Lause spielt Alena Krämer

Alessija Lause (38) spielte jüngst im "Polizeiruf 110: Zehn Rosen" die Transgenderfrau Pauline. Die Tochter einer Kroatin steht bereits seit 32 Jahren vor der Kamera. Lause absolvierte eine klassische Ausbildung, stand zudem auf diversen Theaterbühnen und war neben Maria Furtwängler im "Tatort: Das goldene Band" zu sehen. Bei "Hinter Gittern – der Frauenknast" (2006-2007) übernahm sie eine Hauptrolle. Außerdem arbeitet sie als Stuntfrau – sie doubelte schon Cate Blanchett (GOLDENE KAMERA 2002) und Diane Kruger (GOLDENE KAMERA 2010).

 

Filmkritik

Im "Tatort: Bombengeschäft" geht es um knallharte Investoren, Erpressung, Bomben, Bodengutachten, posttraumatische Belastungsstörung und Spielschulden – aber wir wollen nicht zu viel verraten. Nur so viel: Obwohl dieser Fall eine Menge bietet, bleibt er insgesamt doch etwas blass. Es ist ein klassischer Krimi inklusive einer Handvoll gleichermaßen verdächtiger Personen, die auch aus ihrem inneren Antrieb glaubwürdig handeln, aber keiner sticht besonders hervor. Wenngleich die an sich aktuelle Thematik relativ durchwachsen erzählt wird, steigert sich die Spannung immerhin zum Ende. Die Zuschauer sind mit ihrem Wissensstand auf Augenhöhe mit Ballauf und Schenk. Trotz der vielen guten Ansätze, zählt dieser Fall sicher nicht zu den stärksten des Kölner Duos.

 

 

 

 

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