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"Tatort: Der Elefant im Raum": Der Abschied aus Luzern

25.10.2019 - Flückiger und Ritschard sagen "Ade". Nach 17 Fällen und neun Jahren verabschiedet sich der Luzerner "Tatort" von den Zuschauern.

Ein Anschlag auf die Schweizer High Society, Polizeigewalt gegen die Presse und ein Flückiger außer Rand und Band. Die letzte Folge des Luzerner "Tatortes" setzt auf Action, verliert sich dabei aber in Klischees.

Zum Abschied schlägt Reto Flückiger noch mal so richtig über die Stränge und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Er schlägt einen Reporter nieder, provoziert seinen Chef und dabei war er es, der eine illustere Partygesellschaft vor dem sicheren Tod bewahrt hat.

Darum geht's im "Tatort: Der Elefant im Raum"

Auf einem Schiff auf dem Vierwaldstättersee feiert das Who-is-who der Luzerner High Society den Geburtstag des Politikers Planker (Andrea Zogg). Mit an Bord ist Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser). Seine Freundin Eveline (Brigitte Beyeler) hat ihn als Begleitung mitgeschleppt. Wiederwillig lauscht er den gegenseitigen Lobhudeleien der möchtegern Elite als plötzlich Plankers Kontrahent Bernhard Ineichen (Martin Hug) aufsteht und den Gastgeber so beschimpft, dass er schließlich von Bord muss. Plötzlich bricht Panik aus: Ein Anschlag! Im dichten Rauch wird eine Rakete abgeschossen, die Türen an Deck sind verschlossen, die Luft für die Passagiere wird dünn.

Zum Glück kann Flückiger die Gäste befreien. Doch statt als Held wird er von der Presse, allen voran das Portal "Veritas News", provoziert. Zunächst verdächtigen Liz Ritschard (Delia Mayer) und Flückiger Ineichen. Doch wenig später kann dieser nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden.

 

Hintergrund

Die Quoten und Kritiken (außer bei "Die Musik stirbt zuletzt") waren durchwachsen, die Synchronisation erschwerte zudem das TV-Vergnügen. So konnte sich der Luzerner "Tatort" nicht durchsetzen. Fortan kommt der neue Schweizer "Tatort" aus Zürich. Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler werden zukünftig ermitteln. Noch in diesem Jahr sollen die Dreharbeiten beginnen, die Ausstrahlung ist für Herbst 2020 vorgesehen. 

Zum Abschied sagt Stefan Gubser, auf die Frage nach seinen Zunkunftsplänen: "In der Gegenwart zu sein."

 

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil...

Unsympathische Reporter, gewissenlose Wirtschaftsmogule, korrupte Politiker und dann auch noch amoklaufende Rächer - bei diesem Fall sind leider viel zu viele klischeehafte Charaktere mit am Start. Kaptialismuskritik, Fake News und die fragwürdige Rolle der Politiker wenn es um Waffenhandel geht - dieser "Tatort" will zu viel und vergisst dabei, worum es eigentlich geht: Den Abschied aus Luzern. Zwar kann der Zuschauer Flückiger zum Ende noch mal ordentlich in Action erleben, aber insgesamt hätte er einen geradlinigeren Fall verdient.

 

 

 

 

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