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Etwa 500 Jahre altes Forsthaus in Paulinzella saniert

15.06.2018 - Königsee-Rottenbach (dpa/th) - Thüringens ältestes Forsthaus in Paulinzella im Kreis Saalfeld-Rudolstadt ist aufwendig saniert worden. Insgesamt etwa drei Millionen Euro seien für die Arbeiten an dem historischen Haus ausgegeben worden, das seit knapp 500 Jahren durch Generationen von Förstern genutzt werde, teilte die Landesforstanstalt am Freitag zum Abschluss der Arbeiten mit. Das mehrgeschossige, 18 Meter hohe Fachwerkgebäude sei auch eines der ältesten Dienstgebäude von Forstbehörden in Deutschland.

  • Das sanierte, historische Forsthaus Paulinzella. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das sanierte, historische Forsthaus Paulinzella. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es sei 1475 zunächst durch ein Kloster und nach der Reformation von 1540 an durchgehend forstwirtschaftlich genutzt worden. Durch seine Lage an der Klosterruine Paulinzella gelte das Ensemble als bedeutendes romanisches Bauwerk in Mitteldeutschland.

Die Generalsanierung in Zusammenarbeit mit Denkmalpflegern hatte nach Angaben von Thüringenforst 2014 begonnen. Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Linke) bezeichnete das Haus als «als außergewöhnlichen Zeitzeugen für das Bauen mit Holz». Bei der Sanierung kamen vor allem Douglasie und Weißtann zum Einsatz. Das Erdgeschoss des historischen Forsthauses werde künftig als Museum genutzt, das Obergeschoss vom regionalen Forstamt.