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Armin Rohde - Nicht nur in "Schnitzel de Luxe" ein Genuss

09.01.2019 - Ob in "Rossini", "Lola rennt" oder "Räuber Hotzenplotz" - über 100 Film- und Fernsehrollen hat Armin Rohde schon gespielt und ist somit einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler. In "Schnitzel de Luxe" ist er aktuell im Ersten zu sehen.

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		Günther darf sich in Sonnes Anwesen als Hundesitter beweisen. © WDR / Frank

    Günther darf sich in Sonnes Anwesen als Hundesitter beweisen. © WDR / Frank Dicks

Seit 2010 spielt Armin Rohde in der beliebten "Schnitzel"-Reihe den Dortmunder Langzeitarbeitslosen Günther Kuballa. Gemeinsam mit seinem Freund Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) versuchen sie, einen Job zu finden. Dabei stützen sie sich gegenseitig und beweisen, dass man mit Freundschaft, Empathie und der Bereitschaft, sich für den anderen einzusetzen, jede Situation meistern kann.

Der "Schnitzel"-Erfolg geht in Serie

Diese Tatsache und der warmherzige Humor der Protagonisten ist sicherlich das Geheimnis des Erfolgs der Reihe. Nach dem ersten Film "Ein Schnitzel für drei" folgte "Ein Schnitzel für alle", der 2014 mit dem deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Mit "Schnitzel de Luxe" (am Mittwoch 9. Januar, 20.15 Uhr und hier in der ARD-Mediathek) zeigt Das Erste den vierten Film der Reihe.

 

 

Und weil die Filme auch den Zuschauern stets gemundet haben, geht die Reihe jetzt sogar in Serie: Die ersten sechs Folgen à 45 Minuten von "Schnitzel XXL" sind abgedreht und laufen voraussichtlich dieses Frühjahr im Ersten.

 

Eine preisgekrönte Karriere

Wie die meisten deutschen Stars begann die Karriere des heute 63-Jährigen am Theater. 1992 folgte der Durchbruch als Filmschauspieler: Mit abgewetzter Lederjacke, Bierdose in der einen, das Lenkrad des Chevy Camaro in der anderen Hand, wurde er mit seiner Rolle als "Bierchen" in Sönke Wortmanns "Kleine Haie" einem breiten Publikum bekannt. Auch in der Universitäts-Satire "Der Campus" (1997) - ebenfalls von Sönke Wortmann - gab er einen großschnäuzigen Proleten.

 

Doch dann bewies Armin Rohde, dass er sich von dem Proletenimage seiner frühen Film- und Fernsehtage emanzipiert hat. So war er in "Rossini" (1996) als Chirurg zu sehen, in "Lola rennt" (1998) mimte er den Wachmann in einer Bank.

 

Auch im Fernsehen übernahm er tragende Rollen, wie in "Gefährliche Freundin" von Hermine Huntgeburth (1996), in "Das Gelbe vom Ei" von Lars Becker (1998) und in der "Pommery"-Reihe des ZDF von Manfred Stelzer. Für seine Rolle im Episodenfilm "St. Pauli Nacht" von Regisseur Sönke Wortmann erhielt er 2000 die GOLDENE KAMERA.

 

Zahlreiche Auszeichnungen folgten. Für sein Spiel als Bohrtruppenleiter Jürgen Grabowski in "Das Wunder von Lengede" erhielt er 2003 einen Bambi als Bester Darsteller, 2004 folgte für alle Hauptdarsteller des Films der Adolf-Grimme-Preis, sowie eine weitere Ehrung für ihn als Bester Darsteller in "Dienstreise" (2002). Inzwischen kennt den gelernten Clown jedes Kind - nicht nur durch die Bestsellerverfilmungen "Das Sams" oder "Fünf Freunde".

 

Vielseitig wie seine Rollen

Doch nur Schauspieler sein? Das ist nichts für Armin Rohde. Der Darsteller hat auch noch andere Talente, die er auslebt. 2009 schrieb er sein erstes Buch. In "Größenwahn und Lampenfieber" lüftet er die Wahrheit über das Leben eines Schauspielers.

 

 Zudem ist er ein leidenschaftlicher Fotograf. Auch das ist mehr als ein Hobby, denn im vergangen Jahr waren zum ersten Mal in der Düsseldorfer Ausstellung "Gestohlenes Licht" seine Aufnahmen zu sehen, die an Filmsets entstanden sind.

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