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Ein Schnitzel geht in Serie

29.03.2019 - Es ist angerichtet: Armin Rohde und Ludger Pistor essen als Arbeitslose wieder viel Paniertes, denn "Ohne Schnitzel geht es nicht" (6 Folgen, ab den 1. April, 20.15 Uhr, WDR).

Nicht nur in Wien, sondern auch in Dortmund steht das Schnitzel hoch im Kurs: Nach "Ein Schnitzel für drei" (2009), "Ein Schnitzel für alle" (2013), "Schnitzel geht immer" (2017) und "Schnitzel de Luxe" (2019) kommt jetzt "Ohne Schnitzel geht es nicht" – diesmal als Serienfortsetzung zur Spielfilmreihe. Die Hauptrollen übernehmen wieder Armin Rohde (GOLDENE KAMERA 2000) und Ludger Pistor. Der WDR zeigt montags je zwei Folgen, außerdem gibt es die Folgen bereits in der Mediathek.

 

Darum geht's in "Ohne Schnitzel geht es nicht"

Einst arbeitete Günther Kuballa (Armin Rohde) als Tierpfleger und Wolfgang Krettek (Ludger Pistor) als Herrenausstatter. Doch seit nunmehr neun Jahren sind sie Langzeitsarbeitslose. Um wieder zu Geld zu kommen, lassen sich die beiden eine kuriose Idee nach der nächsten einfallen. Zunächst versuchen sie als 1000 Kunde eines Elektromarktes 1000 Euro zu gewinnen, dumm nur, dass diesmal der 999 Gast das Preisgeld erhält.

Schließlich bleibt den beiden nichts anderes übrig, als die Jobcenter-Maßnahmen anzutreten. Während Wolfgang mit seiner Social Media and Communication-Fortbildung noch Glück hat und durch seine neue Art der Kommunikation sogar Schwung in seine Ehe bringt, hat es Günther weniger gut getroffen: Er muss auf einem Recyclinghof Müll sortieren. Dabei findet er eine Briefmarkensammlung. Ehrlich wie er ist, sorgt er dafür, dass die Marken zurück zu ihrem Besitzer, dem Brauunternehmer Büsching (Dieter Schaad) gelangen. Dieser sieht in Günther das neue Werbegesicht einer Kampagne. Der Slogan:  "Der ehrliche Günni". Aber ganz so ehrlich war Günther nicht...

 

Hintergrund 

Armin Rohde (63), der in seiner Rolle als Günther im ersten Teil dieser Serie das Werbegesicht einer Biermarke wird, hatte seinen echten Durchbruch auch mit Bier. Als Ulf "Bierchen" in dem Film "Kleine Haie" (1992) wurde er deutschlandweit bekannt. Sein Satz "Fahrbier find´ ich o.k.“ führte dazu, dass der Begriff "Fahrtbier" ein geflügeltes Wort wurde. Im letzten Jahr war er in der Fitzek Verfilmung "Das Joshua-Profil" zu sehen.

Bereits die vier Spielfilme erhielten sehr gute Kritiken und hatten eine große Fangemeinde. Bei der Serie fungiert hinter und vor der Kamera dasselbe Ensemble wie in den Filmen. Über fünf Millionen Zuschauer verfolgten Anfang des Jahres den letzten Teil "Schnitzel de Luxe".

Hier die besten Bilder aus "Schnitzel de Luxe":

 

Kritik zur Serie

Die Serie "Ohne Schnitzel geht es nicht" knüpft nahtlos an die Filme an. Das Gespann Rohde & Pistor macht einfach nur Spaß. Hier stehen zwei echte Ruhrpott Originale vor der Kamera, die mit ihren derben Dialogen und ausgeprägten Charakteren fast schon Loriot-Charakter haben. Während in allen sechs Folgen ununterbrochen vom Schnitzel geredet wird, bekommt der Zuschauer eher keinen Hunger: "Entschuldigt bitte meinen Daumen im Essen, aber die sind mir heute schon ein paar Mal runtergefallen", so Imbissbesitzer Theo (Tilo Prückner).

Dass diese Szene in Wirklichkeit in Köln-Nippes gedreht wurden, hat die insgesamt sehr gut ausgestattete Requisite geschickt verborgen. Denn der Dortmunder Lokalpatriotismus wird hier genauso wie der BVB und der Humor großgeschrieben. Dazu das ernste Thema Langzeitarbeitslosigkeit und Einblicke in die Jobs von Mitarbeiter der Müllabfuhr, Paketzustellern und Retourenabfertiger und fertig ist eine Mischung, die dem Zuschauer schmecken dürfte. Für einen Start in die Woche ist diese Serie am Montagabend perfekt, danach freut man sich vielleicht noch ein bisschen mehr auf seine Arbeit am nächsten Tag.

 

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