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Landkrimi "Höhenstraße": Schwarzhumorige Farce mit Nicholas Ofczarek

12.06.2019 - Im vierten ORF-Landkrimi (Mittwoch, 11. Juni, 20.15 Uhr im ZDF) zocken zwei falsche Polizisten in Wien Autofahrer ab. Doch dann geht ein Einsatz schief und die beiden unfähigen Kriminellen finden sich in einer irren Entführungsstory wieder.

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		Nächtliche Raserei, Drogen, Sex am Parkplatz, Trunkenheit am Steuer. Das sind die Delikte, denen Nicholas Ofczarek (li. asl Roli) und Raimund Wallisch (als Ferdinand) in ihrem Streifenwagen auf der Spur sind. Hart. Unerbittlich....

    Nächtliche Raserei, Drogen, Sex am Parkplatz, Trunkenheit am Steuer. Das sind die Delikte, denen Nicholas Ofczarek (li. asl Roli) und Raimund Wallisch (als Ferdinand) in ihrem Streifenwagen auf der Spur sind. Hart. Unerbittlich. Und falsch wie ihre Dienstausweise. © ZDF

In der schwarzen Krimikomödie ohne echte "Kiberer" (österreichisch statt "Bullen") schert sich Österreichs Kult-Regisseur David Schalko wie gewohnt nicht um die "political correctness" und lässt die falschen Gesetzeshüter Nicholas Ofczarek und Raimund Wallisch ungebremst auf ihre Opfer los.

Darum geht's im Landkrimi "Höhenstraße"

Knapp bei Kasse, kommen Roli (Nicholas Ofczarek) und Ferdinand (Raimund Wallisch) auf die krumme Idee, als falsche Polizisten ahnungslose Autofahrer auf der Wiener Höhenstraße abzukassieren. Sie schröpfen dabei Liebespaare wegen sexueller Handlungen in der Öffentlichkeit oder alkoholisierte Autofahrer. Wer nicht aufs Revier oder direkt ins Gefängnis will, muss zahlen - natürlich happig und in cash.

 

Ein easy Job, bis das alkoholisierte Duo den Schwarzafrikaner Uku und seinen österreichischen Freund Robert vorläufig wegen Menschenschmuggels festnehmen und ins ins hauseigene Verlies einsperren. Beim Frühstück in der versifften Männer-WG fassen die falschen Bullen den Entschluss, eine Entführung vorzutäuschen, um Lösegeld zu kasieren. Dabei wird ihnen die Tragweite ihrer "Amtshandlung nicht wirklich bewusst. Um sich aus der Affäre zu ziehen, brüten sie die nächste Idee aus und geraten noch tiefer in den Schlamassel.

 

Der vierte ORF-Landkrimi aus dem Jahr 2016 ist eine wilde Geschichte, die Abgründe zu Tage fördert und Welten aufeinander krachen lässt. Ein irrer, turbulenter Fall von David Schalko (46, "M - Eine Stadt sucht einen Mörder") mit kultigen Charakteren. Der Österreicher Nicholas Ofczarek, der auch in der mit der GOLDENEN KAMERA 2019 ausgezeichneten Sky-Serie "Der Pass" zu sehen war, wusste schon vor drei Jahren zu überzeugen. Als Roli  befördert er sich flux selbst zum Kommissar wanzt sich im schönsten Wiener Schmäh an die kleinbürgerlichen, übervorsorglichen Eltern einer der Geiseln heran.

 

Neben Details zu den Ersparnissen der Familie kommt dabei allerlei ans Licht: Geisel Robert (David Oberkogler, "Grenzland") verkauft für den Lebensunterhalt sein Sperma, worauf seine Mutter wahnsinnig stolz ist. 18 Kinder soll er so gezeugt haben. Eines davon ist mit Behinderung zur Welt gekommen - und die alleinerziehende Mutter (Franziska Hackl, 36) würde es ihm am liebsten wieder umtauschen.

Ein GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil...

Regisseur David Schalko („Aufschneider“, „Braunschlag“) drückte dieser Landkrimi-Episode seinen Stempel auf: schräge Story, schwarzer Humor, skurrile Figuren. Genial ist auch der Kurzauftritt der Wiener „Tatort“-Ermittler Moritz Eisner und Bibi Fellner.

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