Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Meret Becker steigt aus, zwei neue "Tatort" Kommissarinnen kommen

23.05.2019 - Alles neu beim "Tatort": Meret Becker verlässt nach sieben Jahren 2022 das Berliner Team. Die Schweizer stellen zwei neue Kommissarinnen ein.

  • 
		 ©

    © RBB

Schauspielerin Meret Becker (50), die seit März 2015 in der Hauptrolle der Kommissarin Nina Rubin im Ersten zu sehen ist, hängt auf eigenem Wunsch ihren Job an den Nagel.

Dicke Luft in der Hauptstadt

In jüngster Zeit war die Stimmung im Berliner Team immer schlechter geworden. Schon Nasrin Reza (Maryam Zaree) quittierte nach einer Auseinandersetzung mit Kommissar Karow als Rechtsmedizinerin im letzten "Tatort: Der gute Weg" (9,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer) ihren Dienst. In diesem Fall wurde Rubin sogar handgreiflich und verpasste Karow, nachdem er sich auch bei ihr im Ton vergriffen hatte, eine Ohrfeige (hier in der ARD-Mediathek).

 

Hinter der Kamera herrscht hingegen Harmonie. Meret Becker sagt zu ihrem Ausstieg: "Es waren unzählige wunderbare Momente mit all den Kollegen, denen ich begegnen durfte, allen voran mein Kollege Mark Waschke, den ich mittlerweile einen Freund nennen würde... Ich danke dem Publikum für die Aufmerksamkeit und den umwerfenden Zuspruch. Und immer wieder Mark, der mir so fehlen wird." Als Grund für ihren Ausstieg nannte, sie sich selbst als "Streuner", für den es an der Zeit sei, die "Neugierde weiter zu stillen und Neues auszuprobieren."

Auf zu neuen Ufern

 Also begründet auch Becker, ebenso wie zuvor Kollegin Maryam Zaree, ihren Ausstieg mit der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen. Der RBB bedauert Beckers Schritt, Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus sagt: "Die Entscheidung von Meret Becker stimmt uns traurig, aber wir respektieren sie selbstverständlich und wünschen ihr jetzt schon viel Glück auf allen neuen Wegen. Sie hat dem 'Tatort' aus unserer Stadt ein markantes, authentisches und erstmals weibliches Gesicht gegeben."

Der nächste Berliner "Tatort: Das Leben nach dem Tod" läuft im Herbst im Ersten. Mark Waschke bleibt dem Team hingegen erhalten – wer neu an seine Seite kommt, ist noch offen. 2022 wird Becker dann in 15 Fällen vor der Kamera gestanden haben. "Das sind rund sieben gut verbrachte Jahre Lebenszeit. Es gab auch viele Herausforderungen, die ich nicht missen möchte. Sich gemeinsam auseinander zu setzen, Lösungen zu finden und immer wieder 'ja' zueinander zu sagen - das ist eine Erfahrung, die mir ein Geschenk ist und bei der ich unfassbar viel gelernt habe", sagt sie.

Umbruch in der Schweiz

Ebenfalls in 15 Fällen ermittelt, hat das Luzerner "Tatort"-Team Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer). Zuletzt waren sie im "Tatort: Friss oder Stirb" (6,49 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen) zu sehen. Es wird noch zwei weitere Folgen geben, bevor sich auch dieses Duo von der Leinwand verabschiedet.

 

Jetzt hat das Schweizer Fernsehen den Ersatz vorgestellt: Mit Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler, schickt die ARD endlich mal wieder zwei Frauen zum Ermitteln los. Nach Bern und Luzern, wird der beliebte Sonntagabend-Krimi erstmals in Zürich spielen. Stefan Charles, Abteilungsleiter Kultur beim Schweizer Fernsehen sagt dazu: "Zürich mit seinen zahlreichen Institutionen, den renommierten und wichtigen Kulturhäusern oder den Banken eröffnet sehr viele neue Möglichkeiten, uns im gesamten deutschsprachigen Raum zu präsentieren." Noch in diesem Jahr sollen die Dreharbeiten beginnen, die Ausstrahlung ist für Herbst 2020 geplant.

 

Neues "Tatort"-Team

Zuercher, deren Muttersprachen französisch und italienisch sind, hat vor allem in vielen französischen Filmen mitgewirkt. Carol Schuler (32) steht bereits seit ihrem fünftem Lebensjahr vor der Kamera und erhielt schon 2011 als Beste Darstellerin den Schweizer Fernsehpreis. Sie war u.a. neben Jürgen Vogel in "Blochin – Die Lebenden und die Toten", neben Anja Kling in die "Zweibettzimmer" und neben Claire Danes in der US-Serie "Homeland" zu sehen. Sie sagt: "Ich bin sehr gespannt, welche verrückten Fälle Zürich für uns bereithält und hoffe natürlich, dass wir es dann auch schaffen werden, diese in 90 Minuten zu lösen. Ich freue mich sehr über meine Spielpartnerin Anna, weil wir seit unserer ersten Begegnung eine tolle Chemie haben und ich glaube, dass wir ein bombenmässiges Kommissarinnen-Duo abgeben werden."

Auch diese Ermittler steigen aus:

 

 

 

 

 

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren