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Nicht verpassen: Die besten TV-Tipps der Woche

22.02.2019 - Die TV-Woche vom 25. Februar bis 3. März beginnt mit dem knallharten Psychothriller "Getrieben" und endet in einer verstörenden Psychohölle mit "The Neon Demon". Doch die Free-TV-Sender bieten nicht nur Krimikost in dieser Woche, sondern auch Romantik und Action. Da ist für jeden was dabei!

"Getrieben"

 

Montag, 25. Februar, 20.15 Uhr, ZDF: GOLDENE KAMERA-Preisträgerin Petra Schmidt-Schaller als verkopfte Psychologin Kara Bischoff, die mit ihrer Ex, der LKA-Kommissarin Sibylle Deininger, einen Mörder von drei Frauen zur Strecke bringen will. Dabei gerät Kara selbst ins Visier des Killers und fühlt sich bald von potenziellen Tätern umringt: Ihr Patient Stefan Grewe scheint etwas zu verheimlichen, doch auch ihr Kollege verhält sich auffällig... Ein klasse Duo in einem ungewöhnlichen Fall.

 

"Black Mass - Das Syndikat"

 

Montag, 25. Februar, 22.15 Uhr, ZDF: Glücksspiel, Waffenhandel, Drogen – kaum ein krimineller Deal, an dem James "Whitey" Bulger (Johnny Depp) in Boston nicht beteiligt ist. Sein spektakuläre Aufstieg gelingt ihm nur dank einer Allianz mit dem FBI, das ihn im Gegenzug für Infos über die Konkurrenz deckt. Reißer nach Tatsachen: Johnny Depp gibt ohne sein gekünsteltes Gehabe überzeugend den Gangster.

 

"Onkel Wanja"

 

Montag, 25. Februar, 0.20 Uhr, ZDF: Nach Finanzkrisen und Naturkatastrophen flieht Bankvorstand Alexander (Wolfgang Hübsch) mit seiner Frau Elena (Julia Dietze) im Jahr 2010 in die österreichische Provinz zu seinem Schwager Wanja (Martin Butzke). Auf dessen Landgut kommt zu Diskussionen über Sinn und Unsinn menschlicher Existenz. Tschechows Stoff in die Neuzeit versetzt - trotz Überlangezieht das Drama in den Bann.

 

"Backcountry"

 

Dienstag, 26. Februar, 22.50 Uhr, Tele 5: Um Freundin Jenn (Missy Peregrym) zu beeindrucken, will Alex ohne Karte und Handys durch Kanadas Wildnis wandern. Sie verirren sich, aber andere finden sie – zunächst ein seltsamer Fremder, dann ein hungriger Schwarzbär... Lose angelehnt an einen wahren Fall, zerrt der Schocker an den Nerven.

 

"Aquarius"

 

Mittwoch, 27. Februar, 20.15 Uhr, Arte: Die verwitwete 65-jährige Musikkritikerin Clara (Sônia Braga) lebt zufrieden in der Wohnanlage "Aquarius" an der Küste der brasilianischen Metropole Recife. Der Kapitalismus fordert jedoch seinen Tribut, und so sollen die alten Gebäude modernen Hochhäusern weichen. Nach und nach verlassen die Bewohner das Haus, nur Clara stellt sich hartnäckig gegen die Erneuerung – und gegen den Verlust ihrer Erinnerungen. Leise-poetische Kritik am Turbokapitalismus.

 

"Von großen und kleinen Haien"

 

Mittwoch, 27. Februar, 22.35 Uhr, Arte: Der Abend mit dem vielfach ausgezeichneten brasilianischen Regisseur Kleber Mendonça Filho auf Arte geht weiter: In seinem Debütfilm begleitet er die Bewohner eines noblen Viertels in Recife, deren Leben zunehmend von ihrer Paranoia bestimmt wird. Die originelle Sozialstudie entwickelt eine Sogwirkung.

 

"Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier"

 

Donnerstag, 28. Februar, 20.15 Uhr, Das Erste: Auf dem Weg zu seinem Anwaltstermin wird Julian (Justus Czaja) mit dem Motorrad abgedrängt und stürzt schwer. Borchert (Christian Kohlund), der zufällig vorbeikommt, fühlt sich durch den Unfall an den Tod seines Sohnes erinnert und will helfen – zum Leidwesen von Hauptmann Furrer (Felix Kramer), der die Ermittlungen leitet. Borchert entdeckt, dass ein israelischer Diplomatenwagen in den Unfall verwickelt war und Julian offenbar ein starkes Interesse am Islam hatte. Wurde er von Extremisten rekrutiert? In jedem Fall will Borchert für Julian da sein. Der fünfte Einsatz für Charakterkopf Christian Kohlund (68) als welt- und wortgewandter Anwalt und "Gutmensch" aus Lebenserfahrung. Politisch, moralisch korrektes Primetime-TV mit einem Touch von Melancholie.

 

"Für meinen Glauben"

 

Freitag, 1. März, 20.15 Uhr, Arte: Isabelle (Marthe Keller) traut ihren Augen nicht: Eben hat sie ihre Enkelin Anaïs (Lola Créton) unbemerkt im Zug beobachtet – und zwar in einem muslimischen Frauengewand! Die junge Schweizer Studentin führt ein Doppelleben. Sie ist unter den Einfluss von IS-Terroristen geraten. Für Isabelle doppelt schmerzhaft, weil es eigene biografische Wunden aufreißt: Isabelles Mann starb 1970 als eine Bombe an Bord des Swissair-Fluges 330 nach Tel Aviv explodierte. Sie befürchtete damals, dass ihr Geliebter, der Palästinenser Djibril (Lyes Salem), darin verstrickt sein könnte... Die Rückblicke in die Zeit des realen Flugzeug-Attentats von 1970 wirken teils konstruiert, verdeutlichen aber die historische Komplexität des Themas.

 

"Wilsberg: Minus 196°"

Samstag, 2. März, 20.15 Uhr, ZDF: Privatdetektiv Wilsberg (Leonard Lansink) untersucht den Tod von Britta Mantzke. Wusste die liebende Mutter zu viel? Ihre kleine Tochter Amrei entstammte einem Kinderwunschzentrum. Dort werden nicht nur "Blastozysten" (Embryo-Vorstufe) bei minus 196 Grad konserviert, sondern möglicherweise auch eiskalte Verbrechen begangen... Ein sozial relevantes Thema wird glaubwürdig dramatisiert, Quoten-König Wilsberg agiert sympathisch gelassen, integer, undercover. Alles wie immer also? Na ja, fast: Angeber-Cop Overbeck wird Papa...

 

"Verliebt in Valerie"

 

Samstag, 2. März, 20.15 Uhr, Das Erste: Autist Florian (Sebastian Zimmler), so clever wie unspontan, arbeitet im Nobelhotel als Assistenz des Hausmeisters. Er schwärmt für das chaotische süße Zimmermädchen Valerie (Mina Tander). Ist der Ordnung liebende Perfektionist für etwas "Chaotisches" wie eine Beziehung wirklich bereit? Gegensätze ziehen sich an – das Motto einer der wahrscheinlich schönsten Lovestorys des TV-Jahres.

 

"Es ist kompliziert..!"

 

Sonntag, 3. März, 15.10 Uhr, ZDF: Weiblich, fast 40, verzweifelt: Nancy (Lake Bell) ist drauf und dran, den Männern abzuschwören. Bis sie Jack (Simon Pegg) trifft, der sie für sein Blind Date hält. Es funkt, doch der Schwindel fliegt auf. Charme-Offensive à la "Notting Hill".

 

"Tatort: Borowski und das Glück der anderen"

 

Sonntag, 3. März, 20.15 Uhr, Das Erste: Wieso immer die anderen? Gerechtigkeit scheint subjektiv, stellt Kassiererin Peggy (Katrin Wichmann) fest, als die schnöseligen Dells von gegenüber ihren Lottogewinn feiern. Peggy will am Schicksal drehen, bricht ins Haus ein und wird vom Hausherrn überrascht... Mit schrägem Witz und ohne moralischen Zeigefinger. Brillanter Kniff, wie sich die Figurenprofile von Peggy und Victoria Dell, gespielt von Sarah Hostettler) im Handlungsverlauf umkehren. Borowski beweist sich einmal mehr in der Kunst des naiven Fragenstellens.

 

"The First Avenger: Civil War"

 

Sonntag, 3. März, 20.15 Uhr, ProSieben: Die Avengers unter der Kontrolle der UN? Iron Man (Robert Downey junior, hier im Interview über seine Rolle) findet die Idee gut, Captain America (Chris Evans, hier im Interview) nicht. Es kommt zur Spaltung in der Truppe. Nach einem Anschlag durch den Winter Soldier (Sebastian Stan) startet Cap einen Alleingang. Heldenduell mit spektakulärem Showdown am Leipziger Flughafen.

 

"Ghostbusters"

 

Sonntag, 3. März, 20.15 Uhr, RTL: Vor 30 Jahren retteten vier Geisterjäger die Welt. Nun sind die Frauen der Zunft an der Reihe. Eigentlich wollte sich Physikerin Erin (Kristen Wiig) nur noch der reinen Wissenschaft widmen, da taucht im Aldridge-Museum plötzlich ein Geist auf. Ihre Leidenschaft fürs Paranormale ist wieder geweckt. Zusammen mit Abby (Melissa McCarthy), Jillian (Kate McKinnon) und Patty (Leslie Jones) geht sie auf die Jagd, um New York vor einer neuen Geisterinvasion zu bewahren. Doch Vorsicht ist geboten: Die Geister können still und leise Besitz von den Menschen ergreifen. Die Feminisierung des Klassikers von 1984 besticht durch Witz und Spielfreude.

 

"The Neon Demon"

 

Sonntag, 3. März, 22.35 Uhr, RTL II: Die 16-jährige Jesse (Elle Fanning) kommt vom Land nach Los Angeles, um Model zu werden. Mit ihrem unschuldigen Provinz-Look wird sie im Handumdrehen zur Sensation im eitlen Geschäft. Doch sie lernt auch die Schattenseiten der glamourösen Glitzerwelt kennen – von Neidern unter den Models bis hin zu lüsternen Fotografen. Verstörende Psychohölle aus Glamour, Obsession und Kannibalismus vom "Drive"-Macher Nicolas Winding Refn.

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