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Promis auf Zeitreise in "Grüße aus 1976"

11.07.2019 - Wie cool war unsere Jugend wirklich? In einer ZDF-Reihe lassen sich drei Stars samt Familie in die Jahre 1972, 1976 und 1981 zurückversetzen. Ein amüsantes Experiment!

Knallbunte Möbel statt klarer Designerstücke, Bonanza-Rad statt E-Bike, Brettspiele statt Handygames, Hits von der Musikkassette statt Songs vom Streamingdienst Spotify: Was für manchen von uns erst ein paar Jahre zurückzuliegen scheint, ist in Wahrheit eine Ewigkeit her. Das ist die wahre Überraschung im neuen ZDF-Format "Grüße aus …" (ab Donnerstag, 11. Juli, 23 Uhr im ZDF), einer Zeitreise- Doku, auch "Timetainment"genannt.

 

Drei Prominente lassen sich dafür mit ihrer Familie in die 70er- und 80er-Jahre zurückversetzen: Schauspieler Thomas Heinze (55), Sängerin Patricia Kelly (49) und Ex- Fußballnationalspieler Pierre Littbarski (59). Clou der Sendung: Um den Zeitsprung so echt wie möglich zu gestalten, setzten fleißige ZDF-Requisiteure das neue Heim der Stars aufwendig in Szene. Passende Möbel, authentische Kleidung, zeitgenössische Autos: An jedes Detail wurde gedacht. Anschließend zogen die drei Protagonisten mitsamt ihrer Familie für je ein Wochenende in ihr neues Heim.

Toast Hawaii und Käseigel

Computer? Sucht man dort vergebens. Dafür liegt im Kühlschrank alles für den Toast Hawaii, im TV laufen Serien wie "Dallas", und das Radio schmettert die Hits von ABBA.

 

Besonderen Unterhaltungswert haben die Momente, in denen sich die Promis nach ihrem Umstyling erstmals im Look von einst sehen, Schnauzbart und massive Schulterpolster inklusive. Und, ja, der Nachwuchs versteht nicht nur die Jugend der Eltern anschließend besser. Er lernt obendrein merkwürdige neue Vokabeln. Wer keine Musikkassetten mehr kennt, kann natürlich auch nicht wissen, dass man "Bandsalat" nicht essen kann.

 

In der Auftaktfolge reist Schauspieler Thomas Heinze mitsamt Partnerin Jackie, den Zwillingen Lucille und Lennon sowie Sohn Sam ins Jahr 1976. Damals war er zwölf. Heinze sagt zu uns im Interview: "Beim Betreten dieses original nachgebauten Hauses hatte ich zu jedem kleinen Detail sofort Geschichten aus meiner Kindheit parat. Ich habe damals immer mit Indianer- und Cowboyfiguren gespielt und alle Karl-MayBücher verschlungen." Doch was Heinze spannend findet, ödet seine Kinder an: Sie gähnen angesichts des TV-Programms mit "Drei Engel für Charlie" oder "Quincy" und begeistern sich nur mit Mühe für Freizeitvergnügungen wie Rollschuhlaufen.

 Zeitreise mit Überraschungen

 Während der Nachwuchs von Patricia Kelly über Kassettenrekorder staunt, gibt’s bei den Littbarskis – Wen wundert’s? – Sport auf einer originalen Kegelbahn aus den 70er-Jahren, bevor das Wochenende mit einer Pfirsichbowle im hauseigenen Partykeller ausklingt.

 

Am Ende ziehen alle Söhne und Töchter ein ähnliches Fazit: "Wir können unsere Eltern durch den Einblick in deren Kindheit endlich viel besser verstehen", so Joel und Lucien Littbarski. "Denn obwohl wir oft gehört hatten, wie die vorherige Generation aufgewachsen ist, konnten wir uns das nie richtig konkret vorstellen." Ihr Vater indes ist völlig von den Socken, als plötzlich Berti Vogts vor der Tür steht, das große Idol seiner Kindheit. Auch die beiden anderen Prominenten bekommen unerwarteten Besuch. Ein TV-Format voller Überraschungen. Fortsetzung? Nicht ausgeschlossen!

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