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TV-Event der Woche: "Trauung mit Hindernissen"

12.06.2018 - Das Patchwork-Chaos geht weiter: Nach "Familie mit Hindernissen" kommt die Fortsetzung "Trauung mit Hindernissen" mit Nicolette Krebitz und Hary Prinz.

Nicolette Krebitz, GOLDENE KAMERA 1995 und 2004, schlüpft wieder in die Rolle von Katrin Wiedemann, einer Frau, die im Patchworktrubel oft zu kurz kommt. "Trauung mit Hinternissen" läuft am Mittwoch, den 13. Juni, um 20.15 Uhr im Ersten, der erste Teil "Familie mit Hindernissen" kann noch bis zum 30. Juni in der ARD-Mediathek  abgerufen werden.

 

Darum geht's in "Trauung mit Hindernissen"

Hat sie einfach nur Angst oder wirklich für immer dem Eheleben abgeschworen? Als Katrin (Nicolette Krebitz) von ihrem Freund Philipp (Hary Prinz) einen romantischen Antrag vor all ihren Kollegen bekommt, lehnt sie ab. Zu tief sitzt noch die Enttäuschung über ihre vorher gescheiterte Ehe. Wonach sich Katrin sehnt, ist Ruhe und Harmonie. Doch bei der Patchwork-Familie bricht erneut das Chaos aus. Die Neue von ihrem Ex, Julia (Lisa Bitter), zieht mit ihren Kindern bei Katrin und Philipp ein. Und dann tauchen auch noch Katrins Mutter und die ehemalige Schwiegermutter auf – allesamt mit guten Ratschlägen. Als Katrin kurz vorm Durchdrehen ist, bringt Julias attraktiver Stiefbruder Marcel (Michael Steinocher) sie auf andere Gedanken. Doch dann erschüttert ein Schicksalsschlag die ganze große Familie.

 

Hintergrund

Im Gegensatz zum ersten Teil verzichtet diese Folge auf die Off-Sprecherin und auch ein paar Schauspieler wurden ausgetauscht (z. B.: Mutter Renate Koch, im ersten Teil gespielt von Marie Gruber, diesmal von Patricia Hirschbichler). Dass auch der zweite Teil wieder eine deutsch-österreichische Produktion ist, erkennt man am Cast: Mit Hary Prinz (Philipp Esch), Michael Steinocher (Rolle Marcel) und  Patricia Hirschbichler sind unter anderem drei Wiener dabei.

Hauptdarstellerin Nicolette Krebitz (45) stand bereits im Alter von 12 Jahren neben Harald Juhnke in "Sigi, der Straßenfeger" (1984) vor der Kamera. Neben einer klassischen Ausbildung am Ballett-Centrum und an der Schauspielschule, bildete sich Krebitz ebenfalls zur Autorin und Regisseurin weiter. Ihr Film "Wild" (2016) erhielt zig Auszeichnungen und wurde sogar zum Sundance Film Festival eingeladen.

Bildergalerie: Nicolette Krebitz in ihren schönsten Rollen

 

Während im ersten Teil Oliver Schmitz ("Türkisch für Anfänger") im Regiestuhl Platz nahm, inszeniert diesmal Newcomerin Anna-Katharina Maier. Das Drehbuch stammt wieder von Sophia Krapoth, die bereits mit "Immer wieder anders" (2014) eine erfolgreiche Patchwork-Komödie verfasste.

GOKA-Kritik

Mit ihrem natürlichen und humorvollen Charme macht Nicolette Krebitz diesen Film sehenswert. Es ist eine unkomplizierte Komödie - genau das Richtige für jemanden, der eine Feel-Good-Unterhaltung sucht – leicht aber nicht zu seicht. Denn trotz aller Romantik werden diesmal auch ernstere Themen angeschnitten. Zwischen all diesem Patchwork-Chaos ist es erstaunlich, dass die Botschaft des Filmes lautet: Haltet - trotz aller Hindernissen - an den Wert der Ehe fest! Insgesamt ist die Fortsetzung etwas ernster als der erste Teil – mit leichter Ironie, aber ohne Screwball-Witz. Einfach ein turbulentes Patchwork-Tohuwabohu.

 

 

 

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