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Welche Talente werden die neue "X Factor"-Jury überzeugen?

08.08.2018 - Eine Top-Jury, neue Regeln, neue Moderatorin und viele talentierte Kandidaten: Die 4. Staffel "X Factor" wird spannend.

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		Urteilen mit Herz und Hirn: Sido, Iggy Uriarte, Jennifer Weist und Thomas Anders (v.l.) ©

    Urteilen mit Herz und Hirn: Sido, Iggy Uriarte, Jennifer Weist und Thomas Anders (v.l.) © Sky

Welcher Teilnehmer hat das gewisse Etwas – eben jenen ominösen "X Factor", den man braucht, um so erfolgreich wie Leona Lewis oder GOLDENE KAMERA-PReisträger  Olly Murs (2015) zu werden? Die beiden landeten nach ihrer Teilnahme bei der gleichnamigen britischen Castingshow auch hierzulande mehrere Hits.

 

Nach 15 Folgen "X Factor" (ab Montag, dem 27. August, 20.15 Uhr, Sky 1) sind die Zuschauer schlauer. Die Show startet mit einem überarbeiteten Konzept, einer hochkarätigen Jury und Charlotte Würdig (40) als neuer Moderatorin in die vierte Staffel.

Neue Moderatorin, neue Regeln, Top-Jury

 

Die neuen Regeln sehen in der ersten Phase acht sogenannte Auditions vor. In ihnen trennt die vierköpfige Jury – dabei sind Sido, Iggy Uriarte, Jennifer Weist und Thomas Anders – die Spreu vom Weizen. "Dann", so erklärt Charlotte Würdig, "bekommt jeder Juror eine Gruppe zugeteilt: Mädchen beziehungsweise Jungs bis 24, Bands und Gruppen sowie Solo-Acts ab 25. Neu ist, dass es anschließend vier Folgen mit einer 'Chair Challenge' gibt, die ab dem 21. September ausgestrahlt werden." Lesen Sie hier das ganze Interview!

 

Was nach der "Reise nach Jerusalem" klingt, ist es auch, wie Juror Iggy Uriarte von der Band Lions Head verrät: "Bei der sogenannten 'Chair Challenge' müssen wir aus neun Kandidaten einer Kategorie die drei besten finden. Denn für die Liveshows gibt es nur drei Stühle. Die Kandidaten, die uns überzeugen, erhalten einen Sitzplatz, alle anderen müssen nach Hause fahren."

 

Moderatorin Charlotte Würdig ergänzt: "Während dieser Phase muss ich bestimmt ordentlich Baldrian verteilen! Denn wenn ein Kandidat bereits glaubt, er sei sicher in den Liveshows, heißt das noch nicht, dass er wirklich safe ist. Singt ein Konkurrent besser, muss er wieder aufstehen."

 

Die Liveshows

Und wie sieht das Finale aus? Auf die "Chair Challenge" folgt die Endphase von "X Factor" mit drei Liveshows, in denen der Sieger ermittelt wird. Der Lohn für eine Top-Performance: ein Plattenvertrag mit Sony. Welche Rollen spielen die Juroren? Teilt sich die Jury in Lieb und Böse, in "good cops" und "bad cops"? "Ich bin der Schöne", lacht Sido. Iggy Uriarte sieht sich selbst als Frauenschwarm, Jennifer Weist als "das Mädchen" und Thomas Anders als "der Rentner": "Ich kann viel Erfahrung mitgeben, weil ich seit 40 Jahren im Geschäft bin."

Im Gegensatz zu seinem einstigen Modern-Talking-Partner Dieter Bohlen, der seit 2002 bei "DSDS" die Kandidaten mit derben Sprüchen grillt, will Anders nett zu den Teilnehmern sein. "Unsere Show ist nicht auf Bashing aus. Es gibt auch keine Totalausfälle, die in einer Audition nichts zu suchen haben. Wir geben ehrliches Feedback, aber wir sind nicht verletzend."

 

Was sonst unterscheidet "X Factor" von "The Voice of Germany" und "DSDS"? Charlotte Würdig: "'DSDS' ist die dienstälteste Musik-Castingshow, die es gibt, 'The Voice' hat eine sehr musikorientierte Jury, die leidenschaftlich zu ihrer Meinung steht." "X Factor" wolle weder das eine noch das andere imitieren. "Wir laden keine Freaks ein, weil 'DSDS' die Nische schon gut besetzt, bei uns gibt’s auch keine 'Blind Auditions' wie bei 'The Voice'. Stattdessen haben wir Lust auf frische und starke Talente, sind musikalisch orientiert, aber nicht verbissen und bieten zusätzlich auch eine Plattform für Bands und Duette." Vielleicht ist das genau das richtige Rezept, um echte Stars hervorzubringen.