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Wer holt sich die Dschungelkrone 2020?

07.01.2020 - 12 Kandidaten gehen 2020 ins Dschungelcamp. Die Große Frage diesmal: Warum ziehen Sonja Kirchberger und Günther Krause ein?

Es ist wieder so weit: Die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich (hier im Interview über die neue Staffel) versammeln zwölf Stars oder solche, die es gern sein möchten, in Australien ums Lagerfeuer. Ab 10. Januar heißt es bei RTL wieder: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Die Kandidaten schwitzen, weinen, kämpfen, streiten und scherzen um die Dschungelkrone. Rund um die Uhr im Visier der Kameras. Die Realityshow geht in die 14. Runde.

 

Warum tun sie sich das an?

In diesem Jahr sind zwei Namen auf der Liste der Camp-Insassen, bei denen man sich fragt: Warum tun sie sich das bloß an? Schauspielerin Sonja Kirchberger und Ex-Bundesverkehrsminister Günther Krause. Ist es nur das liebe Geld? Ein Medienpsychologe hat eine Erklärung.

„Das Dschungelcamp ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird längst nicht mehr als so entsetzlich wahrgenommen wie zu Beginn“, sagt Prof. Frank Schwab von der Universität Würzburg. Spätestens seit die Moderation für den Grimme-Preis nominiert war, ist das Naserümpfen weniger geworden.

 

„Die Kandidaten wissen ziemlich genau, was auf sie zukommt“, sagt Prof. Schwab. Wie in jedem Jahr treffen sich im Urwald auf der Südhalbkugel der Erde ehemalige Kandidaten von „Germany’s Next Topmodel“ oder „DSDS“ und ein paar wenige echte Bekanntheiten, die ihre besten Tage schon hinter sich haben.

Bildergalerie: Diese 12 Kandidaten ziehen 2020 ins Dschungelcamp

 

 

Mit Ratten zu Ruhm

 

Sicherlich überzeugt RTL die Kandidaten der letzten Kategorie mit guten Gagen. Aber es könnte mehr dahinterstecken. Prof. Schwab erklärt: „Es gibt verschiedene Motive. Wer narzisstisch veranlagt ist, kann sich wunderbar selbst inszenieren. Einige Menschen brauchen das Publikum für ihr Selbstwertgefühl. Andere wollen ein Abenteuer erleben und die Spannung spüren. Eines aber haben alle gemeinsam: Sie hegen die Hoffnung, wieder stärker in den Fokus der Medien zu rücken.“

 

Wer den Namen Sonja Kirchberger hört, denkt sofort an den erotischen Filmhit „Die Venusfalle“, mit dem die gelernte Zahnarzthelferin 1988 über Nacht berühmt wurde. Nun aber ist es ruhig um sie geworden, auch wenn sie gelegentlich in Quotenhits wie „SOKO“, „Kommissarin Lucas“ oder „Kreuzfahrt ins Glück“ zu sehen war. Etwas mehr Prominenz würde dem einstigen Sexsymbol sicher gefallen.

 

Im Fall von Ex-Minister Günther Krause wird der Blick aufs Konto wohl den Ausschlag gegeben haben. Seine politische Karriere begann zur Wendezeit mit guten Schlagzeilen, als er 1990 im Rang eines Staatssekretärs von DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière gemeinsam mit Wolfgang Schäuble den Einigungsvertrag aushandelte und auch unterschrieb. Später war er in viele Finanzaffären verstrickt, legte als Privatmann mit seiner Baufirma eine millionenschwere Pleite hin – und das positive Presseecho verkehrte sich ins Gegenteil.

 

Hofft er nun, durch den Kampf mit Kakerlaken und Spinnen seine Finanzen aufzubessern und sein Image zu polieren? Ein riskanter Plan. „Niemand weiß vorher, wie er in dieser Situation reagiert“, sagt Prof. Schwab. „Die Kandidaten gehen nicht nur an ihre physischen Grenzen, auch an die psychischen. Die Gruppendynamik, der Stress, der Druck – das muss man aushalten können.“

 

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