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Zoff im "Sommerhaus der Stars"

11.07.2019 - Welche Rolle spielt Der Wendler im Kampf der Promi-Paare? Wir haben bei den "Sommerhaus der Stars"-Kandidaten Willi Herren und Menowin Fröhlich nachgefragt und Schockierendes über die neue Staffel der RTL-Reality-Show erfahren.

Nein, ein ehrenwertes Haus ist das "Sommerhaus der Stars" (ab 23. Juli, 20.15 Uhr bei RTL) ganz sicher nicht – aber gerade das macht den Reiz dieser muffigen Bude irgendwo im portugiesischen Nirgendwo aus, die RTL erneut mit "Bachelor"-Stars und anderen Sternchen sowie Sängern und Schauspielern füllt, deren goldene Zeiten schon ein paar Tage zurückliegen.

Und 2019 sind – so viel darf man schon verraten – mit Willi Herren und Michael Wendler erstmals zwei Kandidaten dabei, zwischen denen es richtig gepflegt kracht! Denn, so Willi Herren im Interview, "der Michael" sei zwar ein feiner Kerl, aber "der Wendler" ginge gar nicht. So habe nach anfänglichen acht Tagen "Friede, Freude, Eierkuchen" der Zeiger der Zoff-Skala plötzlich jenseits des Maximalwerts zehn gelegen, weil die Masken gefallen seien, aus Freunden Gegner wurden, Intrigen gesponnen wurden, und es nur noch Riesen-Beef gegeben habe.

Verheißungsvolle Andeutungen, die die Herzen der an derbe Hasstiraden und Schimpfworte gewöhnten Reality-Fans höherschlagen lassen. Und von denen gibt es beim "Sommerhaus der Stars" immer mehr: Seit 2016 hilft die Show, bei der Freunde des Trash-TV Einblicke in das oftmals so gar nicht glamouröse Leben von Promi-Paaren erhalten, über die quälenden Monate des Entzugs von "Dschungelcamp" und Co. – und beschert RTL damit beachtliche Einschaltquoten.

 

Ziemlich beste Feinde: Michael Wendler vs. Willi Herren

 Wo sonst auch kann man Stars dabei zusehen, wie sie Klos und Böden schrubben, das Schlafzimmer teilen, fiese Paarspiele erdulden und sich anschließend kollektiv betrinken. Sicher nichts für Schöngeister, aber für Fans des Genres durchaus unterhaltsam.

"Im Vergleich zu den Stimmungstiefpunkten im letzten Jahr herrschte diesmal aber Gewitterstimmung mit reichlich Blitz und Donner. In manchen Momenten hat es sogar so sehr gekracht, dass wir geschockt waren", verrät Willi Herren. Was einmal mehr vor allem an "dem Wendler" gelegen habe. "Ich dachte, dass Michael und ich befreundet waren, aber in den drei Wochen hat sich herauskristallisiert, dass diese Freundschaft ziemlich einseitig war." Klingt so, als müsse man 2019 einfach beim "Sommerhaus" einschalten. Um genüsslich auf dem Sofa eine echte Männerfeindschaft zu erleben.

Willi Herren im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Wie gut hat dir und Jasmin der Aufenthalt im 'Sommerhaus der Stars' gefallen?

WILLI HERREN: Wir lieben uns sehr und es hat uns noch enger zusammengeschweißt. Jasmin und ich waren recht lange drin. Ob wir gewonnen haben oder nicht, darf ich noch nicht verraten – aber das 'Sommerhaus der Stars' hat uns wirklich enger zusammengeschweißt, beispielsweise, weil wir drei Wochen auf 90 Zentimeter als einziges Pärchen in einem Bett geschlafen haben. Und ich bin ja nicht gerade der Dünnste! Im 'Sommerhaus' habe ich acht bis neun Kilo zugenommen, weil es kaum Beschäftigung gab – aber dafür jede Menge Toast, Ketchup, Marmelade und Spaghetti. Oft habe ich vor lauter Frust und Ärger einfach gegessen. Jetzt habe ich eine richtige Plauze.

Und deine Liebste?

Mein Schatz hat bloß drei Kilo zugenommen.

Gab es im 'Sommerhaus' einen Rückszugsort, an dem nicht gefilmt wurde?

Nur auf einer einzigen Toilette herrschte Kameraverbot, aber die durften wir nie zu Zweit besuchen. Insofern war das Ganze wirklich eine Grenzerfahrung – mal sentimental, mal traurig, mal lustig, mal ärgerlich. Denn es wurden jede Menge Intrigen geschmiedet. Das "Dschungelcamp" war nichts gegen das "Sommerhaus der Stars". Im Vergleich zum letzten Jahr ist das diesjährige 'Sommerhaus' übrigens viel härter, krasser und intriganter. Teilweise haben sich Mitmenschen wirklich böse verhalten und die Masken fallen lassen.

 

Auf einer Skala von 0 bis 10: Wieviel Zoff gab es?

Da tippe ich auf eine 11 – weil Wörter gefallen sind, die Jasmin und ich privat niemals in den Mund nehmen würden.

Klingt spannend! Würdet Ihr noch mal reingehen?

Moment würde ich sage: Eher nicht. Ich darf nicht zuviel verraten, deshalb nur so viel: Die ersten Zeit war Friede, Freude, Eierkuchen - wir waren eine eingeschworene Gemeinschaft. Aber dann ist die Stimmung gekippt. Jasmin und ich haben uns aber nichts vorzuwerfen, weil wir bei der Nominierung für den Rauswurf immer mit dem Herzen entschieden haben – und niemals strategisch und taktisch.

Wie waren die Spiele?

Sehr hart! Bei einem Spiel mussten die Männer kostümiert einen Hindernisparcours absolvieren, der es in sich hatte. Wenn man solche Spiele im Fernsehen sieht, wirkt das Ganze immer leicht – aber in Wirklichkeit ist das überhaupt nicht mit links zu schaffen. Jasmin hat mich gut dirigiert, aber es war trotzdem das härteste Spiel, das ich je gemacht habe. Und es ging über Stunden!

Wie ist es, die ganze Zeit mit der Liebsten zusammen zu sein und unter Sexentzug zu leiden? Man poppt doch nicht vor laufender Kamera, oder?

Das ist eine gute Frage. Jasmin und ich arbeiten gerade fleißig an einem Baby und haben einen Fruchtbarkeitskalender. Am 12. und 13. Juni waren Jasmins fruchtbarste Tage – doch an diesem Datum waren wir im 'Sommerhaus'…

 

Wie hat 'der Wendler' sich benommen?

Michael und ich sind eigentlich befreundet – das habe ich zumindest gedacht. Aber in den drei Wochen im Haus hat sich herauskristallisiert, dass diese Freundschaft vielleicht doch ziemlich einseitig ist.

Und wie war Laura?

Über Laura kann man kein schlechtes Wort sagen. Jasmin und ich, sowie ein anderes Pärchen haben uns ein Zimmer mit ihr geteilt. Das hat sehr gut funktioniert. Wir hatten tolle, witzige Gespräche. Einziges Manko war, dass Michael immer öfter den Wendler hat raushängen lassen. Der Michael ist ein lieber Netter, aber der Wendler ist schwer zu ertragen.

 

Und dein Fazit über die Staffel?

Im Vergleich zu den Stimmungstiefpunkten im letzten Jahr herrschte diesmal Gewitterstimmung mit Blitz und Donner. In manchen Momenten hat es so gekracht, dass wir geschockt waren. Aber obwohl viele falsche Menschen mitgemacht haben, die mir – als Herzensmensch – zum Verhängnis geworden sind, ist es ist gleichzeitig eine ganz, ganz tolle Staffel. Macht Euch auf was gefasst, liebe Zuschauer!

Menowin Fröhlich im Interview

 

GOLDENE KAMERA: Wie war's im "Sommerhaus der Stars"? Wie gut hat dir und Senay der Aufenthalt gefallen?

MENOWIN FRÖHLICH: Diesmal wird es eine ziemlich persönliche Runde im "Sommerhaus" – und man hat den einen oder anderen Freund gefunden bzw. Feind gewonnen. Von gemischten Gefühlen über Up’s & Down’s war alles dabei. Für mich persönlich war die Show eine Super-Erfahrung, und ich freue mich außerdem, dass Senay ihre Ängste – beispielsweise vor den Challenges - durch die Teilnahme überwinden konnte und sehr viel Selbstbewusstsein dadurch gewonnen hat.

Was wohl ist das Erfolgsgeheimnis des 'Sommerhauses'?

Die extreme Situation! Oder anders ausgedrückt: Dass man mit vielen anderen Menschen unter einem Dach zusammengepfercht wird – obwohl die Bewohner nicht alle WG-tauglich sind. Bei so etwas zuzusehen, hat natürlich seinen Reiz. Denn es fliegen oft die Fetzen.

Wird man rund um die Uhr gefilmt?

Ja, nonstop. Aber durch meine frühere Teilnahme bei "Promi-Big-Brother" war ich damit schon vertraut. Für Senay allerdings war es eine neue Erfahrung. Glücklicherweise hat sie die Kameras ganz schnell vergessen, statt sich – wie manche anderen – zu verstellen.

 

Würdest du noch mal reingehen?

Ganz ehrlich? Nein. Eine solche Sache braucht man nicht zweimal. Allerdings gibt's auch Sachen, die mir jetzt im Nachhinein fehlen – beispielsweise die tollen Gespräche mit den anderen Paaren. Privat sind Senay und ich nämlich keines dieser Pärchen, die oft mit anderen Pärchen abhängen – aber diese Erfahrung im 'Sommerhaus' hat uns wirklich sehr gutgetan. Und insofern vermisse ich das jetzt ein bisschen.

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