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Alcatel 3 im Check

30.08.2019 - Design-Smartphone für Einsteiger

  • Das Alcatel 3 kostet nur 199 Euro, kann aber mit einem gelungenen Design punkten ©

    Das Alcatel 3 kostet nur 199 Euro, kann aber mit einem gelungenen Design punkten © TCL

  • Das 5,9-Zoll-Display des Alcatel 3 deckt 88% der Vorderseite des Smartphones ab, auch weil der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite liegt ©

    Das 5,9-Zoll-Display des Alcatel 3 deckt 88% der Vorderseite des Smartphones ab, auch weil der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite liegt © TCL

  • Das Alcatel 3 ist schön kompakt, aber das Alu-Gehäuse ist auch anfällig für hässliche Fingerabdrücke ©

    Das Alcatel 3 ist schön kompakt, aber das Alu-Gehäuse ist auch anfällig für hässliche Fingerabdrücke © TCL

  • Der Prozessor ist einer der Schwachpunkte des Alcatel 3 ©

    Der Prozessor ist einer der Schwachpunkte des Alcatel 3 © TCL

  • Die Dual-Hauptkamera des Alcatel 3 bietet auch die Augmented-Reality-Funktion Google Lens ©

    Die Dual-Hauptkamera des Alcatel 3 bietet auch die Augmented-Reality-Funktion Google Lens © TCL

  • Tagaufnahme © MG / Thomas

    Tagaufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas

    Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas

    Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Nachtaufnahme © MG / Thomas

    Nachtaufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Selfie bei Tage © MG / Thomas

    Selfie bei Tage © MG / Thomas Meyer

  • Selfie mit Fotolicht © MG / Thomas

    Selfie mit Fotolicht © MG / Thomas Meyer

Mit dem 199 Euro (UVP) teuren Alcatel 3 des Jahrgangs 2019 hat die TCL-Marke ein besonders günstiges Design-Smartphone auf den Markt gebracht. Was der Beau für Einsteiger in der Praxis taugt, zeigt unser Test.

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Das 5,9-Zoll-Display des Alcatel 3 deckt 88% der Vorderseite des Smartphones ab, auch weil der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite liegt © TCLDas 5,9-Zoll-Display des Alcatel 3 deckt 88% der Vorderseite des Smartphones ab, auch weil der Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite liegt © TCLKombinieren kannst Du das Alcatel 3 mit dem Vodafone-Tarif Red XS (All-Net-Flat, vier GB Highspeed-Datenvolumen) für 24,99 Euro in den ersten zwölf Monaten. Danach sind 29,99 Euro monatlich zu entrichten.

Für den Tarif Red S (All-Net-Flat, elf GB Highspeed-Datenvolumen) berechnet Vodafone 29,99 Euro in den ersten zwölf Monaten. Danach kostet er monatlich 39,99 Euro.

Der Tarif Red M (All-Net-Flat, 16 GB Highspeed-Datenvolumen) schlägt im ersten Jahr mit 34,99 Euro pro Monat zu Buche. Ab dem 13. Monat sind 49,99 Euro zu zahlen.

Display

Das 5,9-Zoll-Display des Alcatel 3 deckt 88% der Vorderseite des Smartphones ab und wird am oberen Rand von der Selfie-Kamera-Notch begrenzt. Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 1.560 x 720 Pixeln.

Das Alcatel 3 ist schön kompakt, aber das Alu-Gehäuse ist auch anfällig für hässliche Fingerabdrücke © TCLDas Alcatel 3 ist schön kompakt, aber das Alu-Gehäuse ist auch anfällig für hässliche Fingerabdrücke © TCLGerade bei Spielen merkt man, dass das eine niedrige Pixeldichte von 289 ppi ergibt, doch im Normalbetrieb fällt das nicht ins Gewicht. Der Helligkeitssensor dimmt den Bildschirm bei Sonneneinstrahlung viel zu stark herunter, so dass man besser auf dessen automatische Einstellung verzichtet.

Gehäuse

Das Gehäuse ist leider weder wasser- noch staubdicht, aber dafür aus Aluminium gefertigt. Besonders in der Farbe Blau macht unser Proband optisch etwas her, da das Gehäuse hier je nach Lichteinstrahlung verschieden schillert.

Das Alcatel 3 misst 151,1 x 69,7 x 8 Millimeter und wiegt 145 Gramm. Damit ist es angenehm kompakt und leicht. Die Tasten für Lautstärke und An/Aus stechen leicht hervor. Der Fingerabdruck-Scanner liegt außerhalb des Sichtfelds auf der Rückseite, ist aber weit genug neben der Hauptkamera platziert, so dass man nicht aus Versehen auf diese drückt, wenn man das Smartphone entriegeln möchte.

Prozessor

Der Prozessor ist – wie so oft in dieser Preisklasse – der Schwachpunkt des Einsteiger-Smartphones. Obwohl der Qualcomm Snapdragon 439 mit acht Rechenkernen und einer Taktung von zwei Gigahertz eine für diese Preisklasse nominell ziemlich gute CPU ist, sind Verzögerungen bei datenintensiven Spielen wie Dream League Soccer leider keine Seltenheit. Im AnTuTu-Benchmark-Test (Version 7) schneidet das Alcatel 3 mit bescheidenen 79.915 Punkten ab.

Internet und weitere Schnittstellen

Die Dual-Hauptkamera des Alcatel 3 bietet auch die Augmented-Reality-Funktion Google Lens © TCLDie Dual-Hauptkamera des Alcatel 3 bietet auch die Augmented-Reality-Funktion Google Lens © TCLIn der Theorie bietet das Alcatel 3 via LTE bis zu 150 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und 50 MBit/s im Upload. Unsere Messungen in der Praxis im Düsseldorfer 4G-Netz von Vodafone ergaben 95 MBit/s im Download und 33 MBit/s im Upload.

Wie in der Einsteigerklasse üblich verfügt das Smartphone über kein schnelles WLAN ac. Bei der Bluetooth-Schnittstelle kommt das etwas ältere 4.2-Profil zum Einsatz.

Speicher

Das Alcatel 3 bietet in der von uns getesteten Basisversion drei GB Arbeitsspeicher und 32 GB internen Speicher. Alternativ kann man das Smartphone auch mit vier GB Arbeitsspeicher und 64 GB internem Speicher kaufen. Dateien können zudem bei Bedarf auf eine microSD-Karte mit maximal 128 GB Volumen ausgelagert werden.

Software

Obwohl das Alcatel 3 in diesem Jahr auf den Markt gekommen ist, läuft es zum Start noch auf dem veralteten Android 8.1 (Oreo). Google-Apps wie Google Assistant und Google Lens sind vorinstalliert. Hinzu kommt enjoy.now, ein Alcatel-Bonus- und Support-Programm, für das man sich optional registrieren lassen kann.

Sprach- und Empfangsqualität

Die Empfangsqualität des 199 Euro (UVP) teuren Smartphone lässt gerade in Gebäuden zu wünschen übrig. Auch die Sprachqualität könnte trotz des niedrigen Preises besser sein.

Sound

Der Lautsprecher- und Kopfhörer Sound ist relativ leise. Ein UKW-Radio ist ebenfalls an Bord, wenn man das mitgelieferte oder ein anderes Stereo-Headset an die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse anschließt.

Kameras

Tagaufnahme © MG / Thomas MeyerTagaufnahme © MG / Thomas MeyerDie Hauptkamera des Alcatel 3 besteht aus zwei Linsen mit einer Auflösung von 13 und fünf Megapixeln (MP) und liefert bei Tage erstaunlich gute Bilder. Auch die Restlichtverwertung ist für diese Preisklasse gut, wie unsere Tagaufnahme zeigt.

Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas MeyerBokeh-Aufnahme © MG / Thomas MeyerBokeh-Aufnahme © MG / Thomas MeyerBokeh-Aufnahme © MG / Thomas MeyerDa das Alcatel 3 über zwei Kameras verfügt, wobei die zweite Linse für Tiefeninformationen zuständig ist, sind auch Bokeh-Aufnahmen möglich.

Nachtaufnahme © MG / Thomas MeyerNachtaufnahme © MG / Thomas MeyerIm Dunklen hat das Android-Smartphone wenig Probleme. Das LED-Blitzlicht ist schön hell und der Autofokus arbeitet präzise.

Selfie bei Tage © MG / Thomas MeyerSelfie bei Tage © MG / Thomas MeyerDie Frontkamera löst mit acht MP auf. Bei Tage reicht das für eine gute Fotoqualität.

Selfie mit Fotolicht © MG / Thomas MeyerSelfie mit Fotolicht © MG / Thomas MeyerAnders sieht das im Dunkeln aus. Das Display-Fotolicht hellt die Szenerie kaum aus. Allerdings teilt das Alcatel 3 dieses Schicksal mit vielen anderen Geräten der Einsteigerklasse.

Akkulaufzeit

Das Alcatel 3 hat einen 3.500 Milli-Ampèrestunden großen Akku. In der Theorie gibt TCL eine Sprechzeit von bis zu 21 Stunden und eine Stand-by-Zeit von bis zu 950 Stunden im 3G-Netz an. In der Praxis hält das Einsteiger-Smartphone locker einen Tag durch.

Der Prozessor ist einer der Schwachpunkte des Alcatel 3 © TCLDer Prozessor ist einer der Schwachpunkte des Alcatel 3 © TCLEin Malus ist dagegen die fehlende Schnellladetechnik. Das Alcatel 3 hat anders als viele gleich teure Smartphones nur einen veralteten Micro-USB-2.0-Anschluss.

Fazit

Das Alcatel 3 ist mit 199 Euro (UVP) ein günstiges und trotzdem schön gestaltetes Smartphone. Weitere Pluspunkte sind das kompakte und leichte Gehäuse, der verhältnismäßig große Speicherplatz sowie die ordentliche Akkulaufzeit.

Das Display des Alcatel 3 ist zwar ausreichend groß, hat aber eine ziemlich niedrige Auflösung und einen schlecht arbeitenden Helligkeitssensor. Die Dual-Hauptkamera schießt für diese Preisklasse gute Fotos, während die Selfie-Kamera bei Dunkelheit enttäuscht.

In puncto Prozessor und Sound outet sich unser Proband leider als Kind der Einsteigerklasse. Zudem kommt das nicht mehr ganz taufrische Android 8.1 als Betriebssystem zum Einsatz.

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