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BlackBerry Key2 LE im Check

15.11.2018 - Mit dem BlackBerry Key2 hat die nunmehr zu TCL gehörende Marke BlackBerry ein Business-Smartphone mit physikalischer Tastatur auf den Markt gebracht, das im Vodafone live! Check überzeugen konnte. Nun haben wir die günstigere Variante BlackBerry Key2 LE auf Herz und Nieren getestet.

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Kombinieren kannst Du das BlackBerry Key2 LE mit dem Vodafone-Tarif Red S mit vier Gigabyte (GB) Highspeed-Volumen für 24,99 Euro pro Monat (34,99 Euro ab dem 13. Monat). Der Tarif Tarif Red M mit elf GB kostet 29,99 Euro im Monat (44,99 Euro ab dem 13. Monat) und der Tarif Red L mit 16 GB schlägt mit monatlich 34,99 Euro (54,99 Euro ab dem 13. Monat) zu Buche.

Display

Das Display des 429 Euro (UVP) kostenden BlackBerry Key2 LE ist mit dem des 649 Euro (UVP) teuren BlackBerry Key2 identisch. Es ist ausreichend leuchtstark und reagiert willig auf Druckimpulse, ist aber bauartbedingt auch nur 4,5 Zoll groß. Aufgrund der Auflösung von 1.620 x 1.080 Pixeln ergibt sich eine für diese Preisklasse ordentliche Pixeldichte von 433 ppi.

Gehäuse

Unterhalb des Displays findet sich die physikalische Tastatur, in die der Fingerabdruck-Scanner in der Leertaste integriert ist. Trotz der geringen Auflagefläche funktioniert der Scanner erstaunlich gut. Die Tastatur ist zwar für Männerfinger extrem klein ausgefallen, aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kommt man mit den Einstellungen für Großschreibung und Zahlen zurecht. Alternativ steht für die meisten Eingaben eine virtuelle Bildschirm-Tastatur zur Verfügung.

Anders als das BlackBerry Key2 hat das BlackBerry Key2 LE keine Rückseite in Karbon-Optik, sondern aus schlichtem Kunststoff. Die bunten Farben, in denen man das BlackBerry Key2 LE ordern können, machen zudem deutlich, dass es sich an eine jüngere Käuferschicht wendet. Wie beim BlackBerry Key2 ist die Oberfläche der Gehäuserückseite aufgeraut und dadurch griffiger als bei den meisten Smartphones.

Prozessor

Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen ist der Prozessor. Während das BlackBerry Key2 einen Qualcomm Snapdragon 660 einer Taktung von 2,2 Gigahertz (GHz) verwendet, muss das BlackBerry Key2 LE mit einem Qualcomm Snapdragon 636 auskommen. Zwar hat auch diese CPU acht Rechenkerne, ist aber nur 1,8 GHz schnell. Im AnTuTu-Benchmark-Test (Version 7) erreicht das BlackBerry Key2 LE denn auch lediglich 116.463 Punkte, während das BlackBerry Key2 in diesem Test 140.811 Punkte einfährt.

Internet und weitere Schnittstellen

Via LTE ist das BlackBerry Key2 LE angenehm zügig unterwegs. Beim Test im Düsseldorfer 4G-Netz von Vodafone erzielt es 115 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und 51 MBit/s im Upload. Das integrierte WLAN-Modul beherrscht den IEEE-802.11-Standard nach a/b/g/n/ac. NFC sowie Bluetooth 5.0 sind ebenfalls an Bord.

Speicher

Der interne Speicher des BlackBerry Key2 LE misst klassenübliche 64 GB. Zusätzlich können in das Smartphone bis zu 256 GB große microSD-Karten eingesteckt werden, um den Speicherplatz zu erweitern. Der Arbeitsspeicher ist vier GB groß und damit zwei GB kleiner als beim BlackBerry Key2.

Software

Vom Start weg läuft das BlackBerry Key2 LE auf dem nicht mehr ganz so taufrischen Google-Betriebssystem Android 8.1 (Oreo), das fast in Reinform anliegt. Android wurde durch Business- und Sicherheits-Features ergänzt. Mit der DTEK-App kann man den Sicherheitszustand des Business-Smartphones überwachen. Die Privacy-Shade-Funktion soll das Display vor neugierigen Blicken schützen. In einem geschützten Bereich namens Locker werden Dokumente gespeichert, die das Gerät auf keinen Fall verlassen sollen.

Sprach- und Empfangsqualität

An der Sprach- und Empfangsqualität des BlackBerry Key2 LE im Vodafone-Netz gibt es nichts auszusetzen. Alternativ zur bei Android-Smartphones gängigen Google-Telefon-App kann man auf den sogenannten BlackBerry Hub zurückgreifen. Hier werden nicht nur Telefonate, sondern auch E-Mails, SMS sowie Nachrichten aufgelistet, die über Instant-Messaging-Dienste wie Skype, WhatsApp oder Line ausgetauscht wurden.

Sound

Die beiden Lautsprecher des BlackBerry Key2 LE sind oberhalb des Displays sowie an der unteren Gehäuseseite platziert. Leider fehlt es ihnen an Klangtiefe und Lautstärke. Den Lautsprecher an der Gehäuseunterseite verdeckt man zudem gern beim Spielen im Querformat. Einen etwas besseren Eindruck hinterlassen die mitgelieferten Stereo-Headsets.

Kameras

Das BlackBerry Key2 hat eine Dual-Hauptkamera, die aus einer 13- und einer Fünf-Megapixel-Knipse besteht und Bokeh-Aufnahmen tätigen kann. Auch ein Dual-LED-Blitzlicht sowie HDR sind an Bord. Die zweite Kamera des BlackBerry Key2 hat eine maximale Auflösung von acht Megapixeln, muss aber auf HDR und Fotolicht verzichten. Leider ist festzuhalten, dass andere Smartphones in dieser Preisklasse bessere Fotos produzieren. So hat das Android-Smartphone insbesondere bei diffusen Lichtverhältnissen Probleme und tendiert zu Überblendungen (Testbilder siehe Bildergalerie).

Akkulaufzeit

Wie das BlackBerry Key2 hat das BlackBerry Key2 LE die von Qualcomm zugelieferte Schnelladetechnik Quick Charge 3.0 an Bord. Der Akku des Business-Smartphones hat eine Kapazität von 3.000 Milli-Ampèrestunden und soll laut Hersteller bis zu 22,5 Stunden Sprechzeit ermöglichen. In der Praxis muss das BlackBerry Key2 LE allerdings meist schon nach 24 Stunden an die Steckdose.

Fazit: BlackBerry Key2 LE ist günstige Alternative

Das BlackBerry Key2 LE ist derzeit wohl das günstigste Smartphone mit einer gut bedienbaren physikalischen Tastatur. Deren Tasten sind für Männerfinger zwar etwas zu klein geraten, doch sie lassen sich mit etwas Übung fast so schnell bedienen wie die Elemente eine Bildschirm-Tastatur. Die Geschäftskunden erfreuen sich zudem an den Sicherheits- und Business-Features.

Der größte Unterschied zum BlackBerry Key2 ist der deutlich langsamere Prozessor. Das Display des BlackBerry Key2 LE ist zwar leuchtstark, misst jedoch nur 4,5 Zoll in der Diagonalen. Im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse lassen zudem die Foto- und Sound-Qualität zu wünschen übrig.

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