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Honor 8X im Check

07.12.2018 - Mittelklasse-Smartphone mit 6,5 Zoll-Display im Test

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Das Honor 8X hat mit einer Diagonalen von 6,5 Zoll ein so großes Display wie das iPhone XS Max, kostet mit 249 Euro (UVP) aber deutlich weniger. Kombinieren kannst Du es z.B. mit dem Vodafone-Tarif Red S mit vier Gigabyte (GB) Highspeed-Volumen für 24,99 Euro pro Monat (34,99 Euro ab dem 13. Monat). Der Tarif Tarif Red M mit elf GB kostet 29,99 Euro im Monat (44,99 Euro ab dem 13. Monat) und der Tarif Red L mit 16 GB schlägt mit monatlich 34,99 Euro (54,99 Euro ab dem 13. Monat) zu Buche.

Display

Der 6,5-Zoll-LCD-Bildschirm des Honor 8X hat so gut wie keinen Rand und deckt rund 91 Prozent der Vorderseite des Smartphones ab. Da die Auflösung 2.340 x 1.080 Pixel beträgt, wird eine ausreichende Pixeldichte von 396 ppi erreicht. Wie bei LCDs üblich erkennt man aus spitzem Blickwinkel einen leichten Grauschleier.

Andererseits ist die Display-Helligkeit mit 406 Candela pro Quadrameter für diese Preisklasse gut. Das Honor 8X verfügt zudem über einen vom TÜV Rheinland zertifizierten Augenkomfort-Modus, der die vom Display angegebene Blaulichtstrahlung reduzieren kann. Das soll die Augen schonen, wenn man den Bildschirm bei Dunkelheit abliest.

Gehäuse

Die Tasten für Lautstärke und An/Aus und die Hauptkamera stechen aus der rechten Gehäuseseite hervor. Der Fingerabdruck-Scanner liegt auf der Rückseite des Honor 8X und ist äußerst zuverlässig. Mit Maßen von 160,4 x 76,6 x 7,8 Millimetern und 175 Gramm Gewicht eignet sich das Smartphone leider nicht für die Ein-Hand-Bedienung.

Kritikwürdig ist die schick schimmernde, aber für Fingerabdrücke extrem anfällige Rückseite des Mittelklasse-Smartphones. Gern kommt das Honor 8X auch ins Rutschen, weshalb man sich unbedingt die passende Hülle zulegen sollte.

Prozessor

Das Honor 8X wird von einem 2,2 Gigahertz schnellen Kirin 710 angetrieben, der vom Huawei selbst gefertigt wird und auch im Huawei Mate 20 Lite zum Einsatz kommt. Im AnTuTu-Benchmark-Test (Version 7) erreicht unser Proband klassenübliche 139.427 Punkte. In der Praxis laufen alle Anwendungen flüssig. Nur bei Spielen ist ab und zu ein kleiner Wackler zu verzeichnen.

Internet und weitere Schnittstellen

In der Theorie kann das Honor 8X via LTE mit bis zu 600 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und 150 MBit/s im Upload surfen und schöpft damit die im Vodafone-LTE-Netz realisierbaren Geschwindigkeiten voll aus. Unsere Messungen in der Praxis ergaben bis zu 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Leider verfügt das Honor 8X nicht über USB Typ C, aber über NFC und schnelles WLAN ac.

Speicher

Der interne Speicher des Honor 8X kann – je nach Version – 64 oder 128 GB groß sein. Diese Kapazität reicht zwar in der Regel locker aus, doch man kann sie mit Hilfe einer microSD-Karte um bis zu 400 GB erweitern. Das Mittelklasse-Smartphone bietet zudem klassenübliche vier GB Arbeitsspeicher.

Software

Das Honor 8X läuft auf dem nicht mehr ganz taufrischen Google-Betriebssystem Android 8.1 (Oreo), auf das Huawei seine Emotion UI in der Version 8.2 aufgesetzt hat. Da derzeit teurere Honor-Smartphones ein Update auf Android 9 (Pie) und Emotion UI 9 erhalten, sollte das Honor 8X auch bald an der Reihe sein. Die Benutzeroberfläche hat leider den Nachteil, dass alle Apps auf dem Homescreen zu finden sind. Am besten kreiert man Ordner, um den Überblick zu behalten.

Sprach- und Empfangsqualität

Das Honor 8X bietet eine gute Sprachqualität gerade auch in schwierigen Empfangssituation wie z.B. in der Straßenbahn. Dank einer von Huawei patentierten KI-Technologie können Hintergrundgeräusche wirkungsvoll herausgefiltert werden. Die Verbindung mit Freisprechanlagen via Bluetooth klappt problemlos. Jedoch bietet das Smartphone aus China nur das ältere 4.2-Profil.

Sound

Der integrierte Mono-Lautsprecher des Honor 8X hat mit Bässen seine Mühe und bietet einen lauten, aber leicht übersteuerten Klang. Ein UKW-Radio ist ebenfalls an Bord. Ein Stereo-Headset gehört zwar nicht zum Lieferumfang, doch wenigstens können separat gekaufte Kopfhörer über die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse des Honor-Handys angedockt werden.

Kameras

Das Honor 8X verfügt über eine Dual-Hauptkamera, die aus einem 20-Megapixel-Hauptobjektiv mit f/1.8-Blende und einem Zwei-Megapixel-Tiefenschärfen-Objektiv besteht. Somit kann das Mittelklasse-Smartphone sowohl normale als auch Bokeh-Aufnahmen schießen. Bei Tageslicht überzeugen noch Detailreichtum und Farbtreue, doch bei Dämmerlicht tendiert die Kamera zur Weichzeichnung von feinen Strukturen wie z.B. Haaren. Das LED-Blitzlicht ist schön hell.

Die zweite Kamera auf der Vorderseite löst mit immerhin 16 Megapixeln auf und bietet ein potentes Display-Fotolicht. Im Detail fehlt es trotz der nominell hohen Auflösung an Schärfe (Testbilder siehe Bildergalerie).

Akkulaufzeit

Huawei ist in Sachen Energie-Management ganz weit vorn in der Branche und das merkt man auch beim Honor 8X. Die Akku-Kapazität von 3.750 Milli-Ampèrestunden ist mehr als ordentlich und in der Praxis muss das Android-Smartphone erst alle 48 Stunden an die Steckdose. Leider Gottes verfügt das Honor 8X über keine USB-Typ-C-Schnittstelle und somit auch keine Schnelllade-Technologie.

Fazit: Honor 8X bietet viel Smartphone für wenig Geld

Das Honor 8X bietet mit 249 Euro (UVP) viel Smartphone fürs Geld. Der 6,5-Zoll-Bildschirm löst mit akzeptablen 2.340 x 1.080 Pixeln auf und bietet zudem einen Augenkomfort-Modus. Darüber hinaus bietet das Mittelklasse-Smartphone einen ausdauernden Akku, schnelles LTE, eine gute Sprach- und Empfangsqualität, einen ausreichend flotten Prozessor, viel Speicherplatz und eine zumindest bei Tageslicht gut funktionierende Dual-Kamera.

Das Honor 8X hat aber doch ein paar Schwächen. So hinterlassen die Kameras bei Dämmerlicht keinen guten Eindruck. Schade ist auch, dass keine Kopfhörer mitgeliefert werden und nur ein Mono-Lautsprecher an Bord ist. Da das Mittelklasse-Smartphone nur eine USB-Typ-B-Buchse hat, dauert das Aufladen recht lange.

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