Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

LG Watch W7 im Check

14.06.2019 - Hybride aus klassischer Armbanduhr und Smartwatch

  • Die LG Watch W7 ist ein Zwitter aus klassischer Armbanduhr und Smartwatch ©

    Die LG Watch W7 ist ein Zwitter aus klassischer Armbanduhr und Smartwatch © LG

  • Im analogen Modus hält der Akku der LG Watch W7 circa 80 Tage durch ©

    Im analogen Modus hält der Akku der LG Watch W7 circa 80 Tage durch © LG

  • Die LG Watch W7 wird entweder über das Display oder per Sprachassistent gesteuert ©

    Die LG Watch W7 wird entweder über das Display oder per Sprachassistent gesteuert © LG

  • Das Armband der LG Watch W7 besteht aus robustem, aber nicht besonders wertig wirkendem Gummi ©

    Das Armband der LG Watch W7 besteht aus robustem, aber nicht besonders wertig wirkendem Gummi © LG

  • Das Gehäuse der LG Watch W7 ist wasser- und staubdicht ©

    Das Gehäuse der LG Watch W7 ist wasser- und staubdicht © LG

Mit der LG Watch W7 hat LG Electronics eine Smartwatch auf den Markt gebracht, die alternativ auch als ganz normale klassische Armbanduhr fungieren kann. Wir haben die Hybrid-Smartwatch für Dich getestet.

Hier Deine Smartwatch bei Vodafone bestellen

Im analogen Modus hält der Akku der LG Watch W7 circa 80 Tage durch © LGIm analogen Modus hält der Akku der LG Watch W7 circa 80 Tage durch © LGKombinieren kannst Du die LG Watch W7 mit einem Android-Smartphone oder iPhone und einem Vodafone-Tarif. So kostet der Tarif Red XS mit vier Gigabyte (GB) Highspeed-Volumen 24,99 Euro pro Monat (29,99 Euro ab dem 13. Monat). Der Tarif Tarif Red S mit acht GB kostet 29,99 Euro im Monat (39,99 Euro ab dem 13. Monat) und der Tarif Red M mit 16 GB schlägt mit monatlich 34,99 Euro (49,99 Euro ab dem 13. Monat) zu Buche.

Display

Gesteuert wird die LG Watch W7 über einen runden 1,2 Zoll großen LCD-Bildschirm. Dieser weist eine Auflösung von 360 x 360 Pixeln und damit eine Pixeldichte von 300 ppi auf.

Darüber liegen der Stunden- und Minutenzeiger des analogen Uhrwerks, die auch bei ausgeschaltetem Digital-Display zu sehen sind. So sieht die LG Watch W7 auf den ersten Blick aus wie eine etwas groß geratene klassische Armbanduhr. Ist das Display an, sind die Einträge darauf gut mit dem Finger anzusteuern.

Gehäuse und Armband

Die Hybrid-Smartwatch sieht mit ihrem Edelstahl-Design nicht nur schick aus, sie ist dank IP-68-Zertifizierung auch robust und hält Staub und Wasser bis zu zwei Metern Tiefe Stand. Damit die analoge Uhr auch bei ausgeschaltetem Display abgelesen werden kann, sind die Zahlen eins bis zwölf im Rand eingelassen.

Die LG Watch W7 wird entweder über das Display oder per Sprachassistent gesteuert © LGDie LG Watch W7 wird entweder über das Display oder per Sprachassistent gesteuert © LGAm Arm liegt die LG Watch W7 mit Hilfe eines Gummi-Armbands. Das ist zwar ebenfalls robust, aber nicht so wertig wie ein Leder-Armband, das man für den Preis von 449 Euro (UVP) erwarten könnte. Mit 47 x 53 x 13 Millimetern und 80 Gramm ist die Hybrid-Smartwatch zudem im Vergleich zu einer analogen Armbanduhr recht groß und schwer.

Prozessor und Software

Der Prozessor der LG Watch W7 ist ein Qualcomm APQ8009w und hat mit dem Smartwatch-Betriebssystem Wear OS von Google keinerlei Probleme. Das Betriebssystem selbst lässt sich intuitiv steuern, aber die Einrichtung der Hybrid-Smartwatch dauert deutlich länger als bei einem Smartphone.

Um die Smartwatch mit einem Android-Smartphone zu koppeln, muss die Wear-OS-App auf das Smartphone heruntergeladen werden. Dann erfolgt die Kopplung per Bluetooth. Ehe alle Einstellungen vorgenommen wurden, können bis zu fünf Minuten ins Land gehen.

Läuft die Hybrid-Smartwatch im analogen Modus, wird der Prozessor nicht benötigt, da in der LG Watch W7 ein klassisches Uhrwerk seinen Dienst verrichtet. Das spart nicht nur Akkulaufzeit, sondern vermindert auch die Wärmeentwicklung.

Internet und weitere Schnittstellen

Das Armband der LG Watch W7 besteht aus robustem, aber nicht besonders wertig wirkendem Gummi © LGDas Armband der LG Watch W7 besteht aus robustem, aber nicht besonders wertig wirkendem Gummi © LGDie LG Watch W7 verfügt über WLAN und Bluetooth 4.2. Das reicht für eine flinke Datenübertragung vom gekoppelten Smartphone. Der Pairing-Prozess ist zwar etwas langwierig, aber danach kann man Apps wie Google Maps zur Navigation oder Google Fit zum Anzeigen von Laufstrecken und Fitness-Werten intuitiv nutzen.

Praktisch: Einige Apps funktionieren auch ohne Smartphone, wenn man WLAN aktiv hat und einen Hotspot findet, in den man sich einloggen kann. Das gilt z.B. für Benachrichtigungen aus dem Google-Kalender oder Nachrichten.

Speicher

Der Arbeitsspeicher des LG Watch W7 ist 768 Megabyte groß. Das hört sich nach wenig an, ist aber deutlich mehr als bei den meisten reinen Smartwatches. Einen internen Speicher hat der Hybride aus klassischer Armbanduhr und Smartwatch bauartbedingt nicht an Bord. Das ist natürlich schade, weil man so keine Musik zum Joggen mitnehmen kann.

Akkulaufzeit

Der Akku hat eine Kapazität von lediglich 240 Milli-Ampèrestunden. Das ist angesichts des hellen und hochauflösenden Displays und des relativ schnellen Prozessors nicht viel. Wenn man die LG Watch W7 tatsächlich hauptsächlich als Smartwatch nutzt, ist nach maximal 48 Stunden Schluss.

Das Gehäuse der LG Watch W7 ist wasser- und staubdicht © LGDas Gehäuse der LG Watch W7 ist wasser- und staubdicht © LGLaut Hersteller schafft das LG Watch W7 dafür bis zu 100 Tage Laufzeit im analogen Modus. Laut unseren Messungen müssten hochgerechnet immerhin circa 80 Tage möglich sein. Unpraktisch: Zum Aufladen muss die Hybrid-Smartwatch auf einen runden Ladesockel gelegt werden, in den eine USB-Typ-C-Schnittstelle eingebaut ist.

Fazit

Die Idee der LG Watch W7 ist so einfach wie genial. Da die Hybrid-Smartwatch gute Laufzeiten im analogen Modus aufweist, eignet sie sich vor allem für Armbanduhren-Träger, die nur ab und an Smartwatch-Funktionen nutzen. Im Smartwatch-Modus läuft die LG Watch W7 allerdings nicht so lange.

Das Gehäuse sieht schick aus, besteht aus hochwertigem Edelstahl und ist wasser- und staubdicht. Von Nachteil sind jedoch das hohe Gewicht und die verhältnismäßig großen Außenabmessungen.

Die analogen Zeiger liegen über dem Display und so kann man zusammen mit den Zahleneinlassungen am Bildschirmrand immer die Zeit ablesen. Ist das Display an, lässt sich es trotz der analogen Zeiger gut steuern. Die Einrichtung von Wear OS ist etwas langwierig, danach aber kann man das Betriebssystem intuitiv bedienen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren