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Wiko View 3 im Check

02.08.2019 - Günstiges Smartphone mit Triple-Kamera

  • Trotz seines niedrigen Preises von 179 Euro verfügt das Wiko View 3 über eine Triple-Kamera ©

    Trotz seines niedrigen Preises von 179 Euro verfügt das Wiko View 3 über eine Triple-Kamera © Wiko

  • Das 6,26 Zoll große Display im 19:9-Format deckt dank minimaler Notch 88% der Vorderseite des Wiko View 3 ab ©

    Das 6,26 Zoll große Display im 19:9-Format deckt dank minimaler Notch 88% der Vorderseite des Wiko View 3 ab © Wiko

  • Leider bietet das Wiko View 3 weder Wasser- noch Staubschutz ©

    Leider bietet das Wiko View 3 weder Wasser- noch Staubschutz © Wiko

  • Das 159 x 76,5 x 8,2 Millimeter große und 178 Gramm schwere Wiko View 3 liegt gut in der Hand ©

    Das 159 x 76,5 x 8,2 Millimeter große und 178 Gramm schwere Wiko View 3 liegt gut in der Hand © Wiko

  • Auf Android 9 hat Wiko seine eigene Benutzeroberfläche gelegt ©

    Auf Android 9 hat Wiko seine eigene Benutzeroberfläche gelegt © Wiko

  • Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas

    Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas

    Bokeh-Aufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Innenaufnahme normal © MG / Thomas

    Innenaufnahme normal © MG / Thomas Meyer

  • Innenaufnahme mit Weitwinkel © MG / Thomas

    Innenaufnahme mit Weitwinkel © MG / Thomas Meyer

  • Nachtaufnahme © MG / Thomas

    Nachtaufnahme © MG / Thomas Meyer

  • Selfie bei Tage © MG / Thomas

    Selfie bei Tage © MG / Thomas Meyer

  • Selfie mit Fotolicht © MG / Thomas

    Selfie mit Fotolicht © MG / Thomas Meyer

Der französische Hersteller Wiko hat mit dem nur 179 Euro (UVP) teuren Wiko View 3 eines der günstigsten Smartphones mit Triple-Kamera auf den Markt gebracht. Was der Newcomer in der Praxis leistet, zeigt unser Test.

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Kombinieren kannst Du das Wiko View 3 mit dem Vodafone-Tarif Red XS (All-Net-Flat, vier GB Highspeed-Datenvolumen) für 24,99 in den ersten zwölf Monaten. Danach sind 29,99 Euro monatlich zu entrichten.

Für den Tarif Red S (All-Net-Flat, acht GB Highspeed-Datenvolumen) berechnet Vodafone 29,99 Euro in den ersten zwölf Monaten. Danach kostet er monatlich 39,99 Euro.

Der Tarif Red M (All-Net-Flat, 16 GB Highspeed-Datenvolumen) schlägt im ersten Jahr mit 34,99 Euro pro Monat zu Buche. Ab dem 13. Monat sind 49,99 Euro zu zahlen.

Kameras

Das Wiko View 3 hat insgesamt drei Kameras auf der Rückseite. Es schießt Fotos hauptsächlich mit seiner Hauptkamera, die mit zwölf Megapixeln (MP) auflöst, die einen Winkel von 79 Grad abdeckt und über den besonders lichtempfindlichen IMX486-Sensor von Sony verfügt. Darüber hinaus steht ein Weitwinkel-Objektiv mit 13 MP und einer Abdeckung von 120 Grad bereit.

Komplettiert wird das Trio von einer Zwei-MP-Linse für Tiefeninformationen. Deshalb kann das Android-Smartphone auch brauchbare Bokeh-Bilder aufnehmen.

Auch im normalen Modus schießt das Wiko View 3 schöne Bilder mit hoher Detail- und Kontrastgenauigkeit. Das LED-Blitzlicht der Hauptkamera leistet bei Dunkelheit gute Arbeit.

Die Selfie-Kamera des Wiko View 3 löst mit acht MP auf und verfügt wie die Triple-Kamera auf der Vorderseite über künstliche Intelligenz. Die KI analysiert die Umgebung, passt die Einstellungen an und optimiert das Bild. Das Display-Fotolicht ist allerdings nicht sonderlich hell.

Akkulaufzeit

Der Akku ist die große Überraschung in unserem Praxistest. Trotz seines niedrigen Preises bietet das Wiko View 3 einen immerhin 4.000 Milli-Ampèrestunden starken Akku, der bei normaler Nutzung bis zu 36 Stunden durchhält.

Laut Hersteller ermöglicht das Wiko View 3 es bis zu 15,5 Stunden lang Videos im Offline-Modus anzusehen. Zudem sind maximal 11,5 Stunden 3D-Gaming drin. Im Netz surft das Android-Smartphone bis zu 20 (via WLAN) bzw. 15,5 Stunden (via 4G).

Display

Das 6,26 Zoll große Display im 19:9-Format deckt dank minimaler Notch 88% der Vorderseite des Smartphones ab. Die Farben wirken intensiv, doch die Auflösung beträgt leider nur 1.520 x 720 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von lediglich 269 ppi.

Einen ordentlichen Eindruck hinterlässt bei uns der Helligkeitssensor. Er reagiert bei Lichtveränderungen zwar relativ langsam, doch bei voller Sonneneinstrahlung ist der Bildschirm noch gut abzulesen.

Gehäuse

Das 159 x 76,5 x 8,2 Millimeter große und 178 Gramm schwere Smartphone liegt gut in der Hand. Die Rückseite ist allerdings anfällig für Fingerabdrücke.

Der Fingerabdruck-Sensor liegt mittig auf der Rückseite und funktioniert tadellos. Schade ist, dass das Wiko View 3 keinerlei Schutz gegen Wasser und Staub bietet.

Prozessor

Als Prozessor kommt der zwei Gigahertz schnelle MediaTek Helio P22 zum Einsatz, der auf acht Kernen läuft. Im AnTuTu-Benchmark-Test (Version 7) erzielt unser Proband 75.413 Punkte – ein durchschnittlicher Wert in dieser Preisklasse. Trotzdem gibt es auch bei datenintensiven Spielen keine Wackler oder Aussetzer.

Internet und weitere Schnittstellen

In der Theorie bietet das Wiko View 3 via LTE bis zu 150 Megabit pro Sekunde (GBit/s) im Download sowie maximal 50 MBit/s im Upload. Unsere Messungen im Düsseldorfer 4G-Netz von Vodafone ergaben in der Praxis bis zu 95 MBit/s im Download und 33 MBit/s im Upload. Das ist ein ordentliches Ergebnis.

Leider bietet das Smartphone aus Frankreich kein schnelles WLAN ac. Schade ist, dass mit Bluetooth 4.2 eine etwas ältere Bluetooth-Version zum Einsatz kommt und NFC gänzlich in der Ausstattung fehlt.

Speicher

Das Wiko View 3 bietet 64 GB internen Speicher. Das ist für diese Preisklasse viel, wo meist 32 GB die gängige Größe ist. Zusätzlich können microSD-Karten mit bis zu 256 GB einlegt werden. Der Arbeitsspeicher ist mit drei GB ausreichend groß bemessen.

Software

Zum Marktstart läuft das Wiko View 3 auf Android 9.0 (Pie). Darüber hat Wiko seine Benutzeroberfläche gelegt. So gibt es einen Einhand-Modus und man kann die Darstellung der Navigations-Elemente und der Notch einstellen. Screenshots können mit einer Geste aus drei Fingern erstellt werden.

Sprach- und Empfangsqualität

Die Empfangsqualität des Wiko View 3 ist nicht sonderlich ausgeprägt. Die Sprachqualität geht jedoch in Ordnung und das Koppeln mit einer Freisprecheinrichtung gestaltet sich unkompliziert.

Sound

Der Lautsprecher-Sound des Wiko View 3 ist leider nicht sonderlich klar und kräftig. Die mitgelieferten Headsets gehen für diese Preisklasse in Ordnung. Über die 3,5-Millimeter-Klinken-Buchse des Smartphones können alternative Headsets angedockt werden und ein UKW-Radio steht auch zur Verfügung.

Fazit

Das Wiko View 3 bietet viel Smartphone fürs Geld. Für 179 Euro (UVP) erhältst Du ein günstiges Gerät mit einer Triple-Kamera, die ziemlich gute Resultate erzielt. Positiv sind auch die gute Verarbeitungsqualität, der große interne Speicher und die lange Akkulaufzeit. Das Display löst zwar nicht sonderlich hoch auf, aber die Farben sind intensiv und der Helligkeitswert ist gut.

Zu den Schwachpunkten des Wiko View 3 zählen Sound und Empfangsqualität. Der Prozessor bietet nur eine durchschnittliche Leistung und schnelles WLAN ac fehlt leider. Schade ist zudem, dass das Android-Smartphone keinen Schutz gegen Wasser und Staub bietet.

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