Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Schlappheit beim Hund kann an Hormonstörung liegen

13.09.2018 - Auch Hunde können an einer Hormonstörung leiden. Eine stark verbreitete Erkankung dieser Art ist Morbus Cushing. Diese Anzeichen am Tier sollten Halter ernst nehmen:

  • Ständig schlapp und antriebslos: Vielleicht bildet der Körper des Hundes zu viel von dem Hormon Cortisol. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ständig schlapp und antriebslos: Vielleicht bildet der Körper des Hundes zu viel von dem Hormon Cortisol. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trinken Hunde auf einmal sehr viel, werden deutlich dicker und sind ständig schlapp, sollten Halter sie auf Morbus Cushing testen lassen. Sie gehört zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen von Hunden, vor allem ältere Tiere sind betroffen.

Bei Morbus Cushing bilden die Nebennierenrinden dauerhaft zu große Mengen des Hormons Cortisol. Das wirkt sich auf den Stoffwechsel und die Organe aus, erläutert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte.

Das Zuviel an Cortisol steigert den Durst der Tiere. Außerdem sorgt es dafür, dass Fett am Bauch eingelagert wird und gleichzeitig die Muskeln schwinden. Halter sollten ihren Hund in jedem Fall zum Tierarzt bringen, um die Symptome abklären zu lassen. Zum sicheren Nachweis muss dieser verschiedene Tests und Untersuchungen machen, da eine einfache Blutuntersuchung auf Cortisol nicht ausreicht.

Behandelt wird die Krankheit mit einem Medikament, das die Überproduktion von Cortisol unterdrückt. Es muss lebenslang gegeben werden. Nach wenigen Wochen sind die Hunde meist frei von Symptomen.