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Rock- und Pop-Konzerte im Februar

31.01.2019 - Berlin (dpa) - Die erfolgreichste Rapperin der Welt und ein Serienstar, den viele nicht mit Musik in Verbindung bringen, schauen im Februar in Deutschland vorbei.

  • Im Rahmen ihrer «Nicki Wrld Tour» kommt Nicki Minaj auch nach Deutschland. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Im Rahmen ihrer «Nicki Wrld Tour» kommt Nicki Minaj auch nach Deutschland. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

EROS RAMAZZOTTI ist einer der größten Künstler Italiens und landete seit den 1990er Jahren Hits wie «Più bella cosa», «Se bastasse una canzone» oder «Quanto amore sei». Der Songwriter, der mit vollem Namen Eros Walter Luciano Ramazzotti Molina heißt, hat bereits Duette mit Andrea Bocelli, Luciano Pavarotti, Ricky Martin und Carlos Santana aufgenommen und zeigt sich immer wieder wandlungsfähig. Doch der romantische Pop ist und bleibt sein Steckenpferd, auch auf seinem aktuellen Album «Vita Ce N’è» (übersetzt: «Hier ist das Leben»). Auf diesem singt er auch ein Duett mit dem deutschen Superstar Helene Fischer. Mit seinen neuen Songs geht der 55-Jährige auf Welttournee, die ihn auch nach Deutschland führt. Zu hören ist Ramazzotti in München (17./18.2.), Köln (20.2.) und Stuttgart (25.2.), sowie im April in Leipzig und Mannheim.

NICKI MINAJ ist mit ihren 36 Jahren und rund 100 Millionen verkauften Tonträgern die kommerziell erfolgreichste Rapperin aller Zeiten. Die Musikerin aus Trinidad und Tobago zog schon als Kind von der Karibikinsel, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen war, zu ihren nach New York ausgewanderten Eltern. Dort begann sie später ein Schauspiel- und Musikstudium und rutschte ins Musikgeschäft. Neben Aufnahmen mit Mariah Carey, Usher und Christina Aguilera nahm Minaj auch immer mehr eigene Songs auf. Ihr Debütalbum «Pink Friday» schaffte 2010 auf Anhieb auf Platz zwei der US-Charts. Mittlerweile bringt die 36-Jährige Parfüms raus, sitzt in der Jury von Castingshows und hat Auftritte in Kinofilmen. Privat sorgt ihr Kleinkrieg mit Kollegin Cardi B immer wieder für Schlagzeilen. Mit ihrem aktuellen Album «Queen» geht Minaj auf große «Nicki Wrld Tour» und macht dabei Halt in München (21.2.) und Berlin (28.2.), sowie im März in Frankfurt und Köln.

Mit seinen Songs läuft MAX GIESINGER im Radio rauf und runter, im Februar steht seine bisher größte Tour an. Dabei verlief die Karriere für den Badener alles andere als gradlinig. Nach seiner Teilnahme bei der Premierenstaffel von «The Voice of Germany», bei der er 2012 bis ins Finale gekommen war, überwarf er sich mit seiner Plattenfirma und dachte kurz ans Aufhören. Das Geld für das erste Album kam nur durch Fanspenden zusammen, doch dann wurde BMG auf Giesinger aufmerksam. Der Durchbruch folgte 2016 mit der Single «80 Millionen» und dem Album «Der Junge, der läuft». Auf seinem aktuellen Album «Die Reise» singt der Songwriter über ausverkaufte Hallen, aber auch die Schattenseiten des ständigen Unterwegsseins. Nach mehreren Wochen Urlaub in Thailand und Vietnam sollte der Akku wieder aufgeladen sein. Giesinger gastiert auf seiner Tour in Kassel (14.2.), Münster (15.2.), Köln (17.2.), Schwerin (19.2.), Freiburg (22.2.), München (23./24.2.), Dortmund (26.2.) und Frankfurt (27.2.). Im März folgen weitere Termine.

Die Musik der TWENTY ONE PILOTS ist nur schwer zu beschreiben. Es ist von allem etwas dabei: Rap, Hip-Hop, Electro-Pop, Indie-Rock, Reggae. Wie eine wilde Mixtur aus Green Day, Eminem und den Pet Shop Boys. Multitalent Tyler Joseph rappt auf der Bühne, spielt Klavier und Ukulele. Drummer Josh Dun greift auch gerne mal zur Trompete. Das Duo aus dem US-Bundesstaat Ohio schaffte 2015 mit dem Charthit «Stressed Out» und dem Album «Blurryface» den internationalen Durchbruch. Im Herbst brachten sie ihre neue Platte «Trench» auf den Markt, die es auf Platz zwei der deutschen Charts schaffte. Auf ihren Konzerten treten die US-Amerikaner gerne mal im Skelett-Overall und mit blutunterlaufenen, gefärbten Augen auf - genauso wie ihre Fans. Zu sehen ist die bunte Show in Hamburg (12.2.), Berlin (14.2.), Stuttgart (24.2.) und Köln (25.2.). 

GOOD CHARLOTTE sind wahre Pop-Punk-Giganten und brachten vor rund 20 Jahren die wüsten Punkbeats ins Radio. Vor allem ihr zweites Album und die Single «Lifestyles of the Rich and Famous» bescherten den damaligen Schulfreunden 2002 weltweit Erfolg. Nach weiteren Alben und einer mehrjährigen Auszeit meldeten sich die fünf Musiker um die Zwillingsbrüder Joel und Benjamin Madden 2016 mit «Youth Authority» zurück. Mit ihrem Album «Generation Rx» gehen die US-Amerikaner jetzt auf Europa-Tour, für die sie extra ältere Klassiker neu einstudiert haben. Zu sehen gibt es Good Charlotte in München (4.2.), Köln (5.2.), Offenbach (9.2.), Berlin (13.2.) und Hamburg (16.2.).

DENDEMANN gehörte als Teil des Duos Eins Zwo in den 1990er Jahren zu den deutschen Hip-Hop-Helden. Schörkelloser, mit Wortwitz gespickter Rap war fortan sein Markenzeichen. Neun Jahre nach dem letzten Album «Vom Vintage verweht» brachte der mittlerweile 44-Jährige vor wenigen Tagen sein neues Album «Da nich für!» auf den Markt. Seine lange Abstinenz nutzte Satiriker Jan Böhmermann in seiner Sendung «Neo Magazin Royale» immer wieder für kleine Seitenhiebe auf den Hip-Hopper, der zeitweise mit seiner Band Die Freie Radikale für die musikalische Untermalung der Show sorgte. Das lange Warten hat sich aber gelohnt, viele Fans loben das neue Album, das äußerst politisch und mit Gastkünstlern wie Casper, Trettmann und den Beginnern daherkommt. Die Mischung aus «oldschool»-Hip-Hop und moderner Autotune-Technik präsentiert Dendemann, der bürgerlich Daniel Ebel heißt, im Februar live: in Hannover (4.2.), Bremen (5.2.), Osnabrück (6.2.), Dortmund (7.2.), Münster (9.2.), Frankfurt (10.2.), Heidelberg (11.2.), Stuttgart (12.2.), München (13.2.), Karlsruhe (16.2.), Köln (17.2.), Wiesbaden (18.2.), Dresden (23.2.), Leipzig (25.2.), Hamburg (27.2.) und Berlin (28.2.).

DAVID DUCHOVNY kennen Serienfans als FBI-Agent Fox Mulder in «Akte X», Schriftsteller Hank Moody in «Californication» oder noch durch seine Nebenrolle in der Kultserie «Twin Peaks». Aber der US-Schauspieler hat auch eine musikalische Seite, was er mit Kollegen wie Hugh Jackman, Kiefer Sutherland und Johnny Depp gemeinsam hat. 2015 brachte Duchovny sein erstes Album «Hell Or Highwater» heraus mit zwölf Folk-Rock-Songs, Gitarrensound und Melancholie. Ein Jahr später gastierte er bereits für einige Konzerte in Deutschland, im Februar spielt der 58-Jährige Songs aus seinem zweiten Album «Every Third Thought». Der singende Schauspieler gastiert am 16. Februar in Berlin.

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