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Rock- und Pop-Konzerte im September

31.08.2018 - Im musikalischen Spätsommer kommen die reiferen Semester auf Deutschlands Bühnen. Die irischen Rocker von U2 setzen ihre Tour fort, eine britische 80er-Ikone kehrt zurück und ein deutscher Popstar präsentiert seine Lieder erstmals in seiner Muttersprache.

  • Rick Astley hat ein erstaunliches Comeback gefeiert. Foto: Jörg Carstensen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Rick Astley hat ein erstaunliches Comeback gefeiert. Foto: Jörg Carstensen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Band U2 feiert in diesem Jahr ihren 40. Namenstag. 1976 hatten sich die Musiker unter dem Namen Feedback gegründet, zwei Jahre später tauften sie sich in U2 um und starteten ihre Weltkarriere bei einer Talentshow im irischen Limerick. Seitdem begeistern Bono und Co. ihre Fans mit immer aufwendigeren Liveshows. Laut Musikmagazin «Rolling Stone» erfanden U2 mit ihrer «Songs of Innocence»-Tour 2015 «die Arenashow neu». Mit ihrer aktuellen Tour «eXPERIENCE + iNNOCENCE» gastieren die Iren in Deutschland - erneut mit ihrer 360-Grad-Bühne und modernsten Soundsystemen im Gepäck. Nach ihrem ersten Gig in Berlin spielen die Rocker am 1. September erneut in der Hauptstadt, danach zweimal in Köln (4./5.9.), im Oktober dann noch in Hamburg.

JEFF LYNNE'S ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA verbindet gekonnt Rock, Pop und Klassik - und das schon seit Jahrzehnten. Mit ihrer genialen Symbiose verkauften die Briten 60 Millionen Alben und kommen auf 26 Hits, darunter «Xanadu», «Hold on Tight» oder «Confusion». Anfang der 70er begannen die Musiker ihre außergewöhnliche Karriere und setzten in ihren Stücken für das Rockgenre untypische Instrumente wie Geige, Cello oder Oboe ein. Die Besetzung wechselte immer wieder, Kopf der Truppe ist aber nach wie vor Lynne. Der Musiker ist nebenbei auch ein erfolgreicher Produzent und arbeitete mit Stars wie Paul McCartney, Tom Petty, George Harrison, Joe Cocker oder Bryan Adams zusammen. Ihr letztes Comeback feierte ELO 2014, ein Jahr später brachten sie mit «Alone in the Universe» erstmals nach 14 Jahren wieder ein Album mit neuen Songs auf den Markt. Im vergangenen Jahr folgte die Live-CD «Wembley or Bust». Auf ihrer Europa-Tour präsentieren die Briten ihre Hit-Sammlung in Hamburg (18.9.), Berlin (19.9.), München (21.9.) und Mannheim (25.9.).

RICK ASTLEY gehört mit Sicherheit zu den erfolgreichsten britischen Solo-Künstlern. Songs wie «Never Gonna Give You Up» oder «Whenever You Need Somebody» sind Klassiker der 80er Jahre. Nach gemeinsamen Projekten mit Elton John und Lisa Stansfield zog sich Astley nach seinem vierten Album «Body And Soul» (1993) zunächst aus dem Musikgeschäft zurück - mit gerade einmal 27 Jahren. Ein erster Comebackversuch acht Jahre später führte zu keinem großen Erfolg, 2016 schaffte der heute 52-Jährige mit seinem Album «50» erneut den Sprung an die britische Chartspitze. Seine neue Popularität hat Astley vermutlich auch dem Internetphänomen «Rickrolling» zu verdanken. Dabei wird ein angeblich Aufsehen erregendes Video im Netz besonders schamlos beworben - dann gelangt man zum Clip zu «Never Gonna Give You Up». Die US-Band Foo Fighters trieb den Spaß auf die Spitze - und holte Astley bei einem Festival in Japan mit auf die Bühne. In diesem Sommer brachte der Brite sein achtes Studioalbum «Beautiful Life» auf den Markt, mit dem er im September in Deutschland auf Tour ist. Zu sehen ist die 80er-Ikone in München (13.9.), Frankfurt (14.9.), Köln (15.9.), Hamburg (17.9.) und Berlin (18.9.).

SASHA hat es gewagt: Nach einer erfolgreichen Musikkarriere auf Englisch brachte der Popsänger im April sein erstes deutschsprachiges Album heraus - mit Erfolg. «Schlüsselkind» schaffte es bis auf Platz vier der Charts, die schnörkellosen und biografischen Songs kamen bei vielen Fans gut an. «Der Wunsch, ein deutschsprachiges Album zu machen, kam immer wieder. Ich habe es aber nie wirklich durchgezogen. Irgendwann habe ich gedacht, ich höre jetzt auf, mir das vorzustellen. Ich lasse es drauf ankommen», sagte der 46-Jährige damals. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde er 1998 durch Young Deenays Hit «Walk On By», in dem er den Refrain sang. Es folgten große Charterfolge («I Feel Lonely», «If You Believe»), ein Ausflug in die Rockabilly-Szene als Dick Brave und mehrere Swing-Tourneen mit Xavier Naidoo, Michael Mittermeier und Rea Garvey. Im Herbst erwartet der als Sascha Schmitz im westfälischen Soest geborene Sänger sein erstes Kind - ausgerechnet zur «Schlüsselkind»-Tour. Die führt ihn im September nach Frankfurt (26.9.), Leipzig (27.9.), Köln (29.9.) und Stuttgart (30.9.).

MIKE SHINODA ist nicht nur Sänger der US-Rockband Linkin Park. Der 41-Jährige entwirft als studierter Grafiker Album-Cover, stellt seine Werke in Museen aus und ist Kopf des Hip-Hop-Projekts Fort Minor. Im Sommer veröffentlichte Shinoda sein erstes Solo-Album «Post Traumatic». Darin verarbeitet er den Tod seines Co-Frontmanns Chester Bennington, der sich vor einem Jahr das Leben nahm. Shinoda flüchtete sich danach in die Kunst, zeichnete, malte und drehte Videos. In seinen Texten singt er über Verlust und Trauer - und wie man sich von diesen traumatischen Ereignissen befreien kann. «Jeder, der durch eine ähnliche Erfahrung ging wie ich, wird hoffentlich Trost finden in diesen Liedern. Wer eine vergleichbare Erfahrung noch nicht gemacht hat, wird anhand der Aufrichtigkeit und Persönlichkeit der Songs umso glücklicher sein, davon verschont geblieben zu sein», erklärte der Musiker. Live zu sehen ist Shinoda in Deutschland nur in Offenbach (6.9.).

REA GARVEY ist in Irland geboren, aber in Deutschland zuhause. Mit Mitte 20 kam der Polizistensohn in seine neue Heimat, arbeitete zunächst als T-Shirt-Verkäufer auf Festivals und gründete später die Band Reamonn. Ihr Song «Supergirl» wurde 2000 zu einem großen Hit, es folgten Songs wie «Josephine» und «Through the Eyes of a Child». 2010 löste sich die Rockband dann auf, Garvey machte solo weiter. Sein Debütalbum «Can’t Stand the Silence» schaffte es direkt in die Top Ten der deutschen Charts, seine drei Nachfolger ebenfalls. Garvey ist nicht nur als Musiker populär, er ist immer wieder auch in Musikshows im Fernsehen zu sehen, zum Beispiel in «Unser Star für Oslo», «The Voice of Germany» und «Sing meinen Song». Außerdem geht er seit Jahren mit Xavier Naidoo, Sasha und Michael Mittermeier auf «Alive and Swinging»-Tour und singt dort Klassiker des Rat Pack. Mit seinem aktuellen Album «Neon» geht der 45-Jährige im Herbst auf Konzertreise. Im September gastiert er in Köln (10.9.), Stuttgart (11.9.), Mannheim (12.9.), Erfurt (14.9.), Rostock (15.9.), Bielefeld (16.9.), Leipzig (18.9.), Hannover (19.9.), Würzburg (21.9.), Freiburg (22.9.), München (23.9.), Frankfurt (25.9.), Oberhausen (26.9.), Berlin (27.9.) und Hamburg (29.9.).

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