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Jeder Zweite kennt Smart Home, zeigt aber wenig Interesse

19.12.2018 - In einem Smart Home werden Haushalts-, Unterhaltungs- oder Überwachungsgeräte vernetzt und zentral ferngesteuert. So lassen sich Abläufe im Wohnumfeld automatisieren - für mehr Komfort und Sicherheit, oder um Energie zu sparen. Braucht man das?

  • Rollläden lassen sich mit Smartphone oder Tablet aus der Ferne steuern. Viele Menschen würden solche Smart-Home-Angebote nutzen, wenn sie einen Mehrwert bringen und bezahlbar sind. Foto: Alexander Heinl © dpa - Deutsche...

    Rollläden lassen sich mit Smartphone oder Tablet aus der Ferne steuern. Viele Menschen würden solche Smart-Home-Angebote nutzen, wenn sie einen Mehrwert bringen und bezahlbar sind. Foto: Alexander Heinl © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Mehrheit der Bevölkerung hat nach eigenen Angaben ein ziemlich gutes Bild davon, was sich hinter dem populären Schlagwort Smart Home verbirgt.

Einer Umfrage der Hopp Marktforschung zufolge glaubt deutlich mehr als jeder Zweite (57 Prozent) ziemlich genau zu wissen, worum es sich dabei handelt. Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) gibt aber an, den Begriff schon einmal gehört zu haben, aber eigentlich nicht zu wissen, was sich dahinter verbirgt.

Uneingeschränktes Interesse an den Möglichkeiten von Smart Home äußerte nur knapp jeder zehnte Befragte (9 Prozent). Ein gutes Drittel (39 Prozent) würde Smart-Home-Anwendungen zumindest nutzen, wenn es ihm auf jeden Fall einen Mehrwert bringt und nicht so teuer ist. Knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) geben aber pauschal an, kein Interesse an Smart Home zu haben.

Die wichtigsten Gründe für die ablehnende Haltung in der Gruppe der Nicht-Interessenten sind mangelnder Mehrwert (64 Prozent), Angst vor Preisgabe und Weitergabe von noch mehr persönlichen Daten (49 Prozent), Angst vor Hackerangriffen und Manipulationen (47 Prozent) und die Kosten (47 Prozent). Knapp jeder Vierte (22 Prozent) äußert zudem die Sorge, dass die Geräte derzeit noch nicht ausgereift sind und durch den Fortschritt schon in wenigen Jahren unbrauchbar sein werden.

Im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) waren 1048 Menschen im Oktober 2018 befragt worden.

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