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Erste Hilfe für alles mögliche

22.03.2019 - Das Internet ist doch zu was gut! In seinen Tiefen lauern neben Fitnessvideos und anderen grusligen Dingen auch schöne, hilfreiche Dinge

  • "Hey Mädels ! So müsst ihr nicht aussehen !" hat jemand auf das Plakat eines Bikinimodels gemalt. Foto: Boris Roessler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    "Hey Mädels ! So müsst ihr nicht aussehen !" hat jemand auf das Plakat eines Bikinimodels gemalt. Foto: Boris Roessler/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frühling! Die Sonne kommt raus und auch wir sollten uns mal wieder vor die Tür wagen. Sehen, was draußen so los ist und das Abenteuer suchen. Das ist jetzt wirklich ein Trend, ich lese es überall: man muckelt sich nicht mehr in seiner hyggeligen Wohnung ein, sondern lädt Freunde ein oder begibt sich unter Menschen. Ich persönlich mache mich im Park mit einem Personal Trainer an Trimm-Dich-Stationen albern. Mein Ziel ist es, mich und den Rest der Welt mit Liegestützen und Klimmzügen zu beeindrucken. Neulich gelang es mir, zwei Sekunden mit ausgestreckten Armen an einer Stange zu hängen. Der Trainer sagt, ich bin auf einem sehr guten Weg.

Danach schwimmen gewesen und an meiner Bikinifigur gezweifelt. Abends also stundenlang im Internet rumgehangen und mir normale Menschen in Badekleidung und Unterwäsche angesehen. Erkenntnis: tatsächlich ist jeder Körper ein Bikinikörper, wenn man nur reichlich „ich bin schön“-Selbstbewusstsein ausstrahlt. Und zwar mit Wumms. Nachhilfeunterricht gibt es bei der der legendären Icon Bademode-Show und beim Unterwäschehersteller ThirdLove. Auch bei H&M gibt es neuerdings unretouchierte Katalogbilder. Nice-nice! Was Frauen manchmal vergessen: Auch Kerle leiden unter ihrem Speck und männlichen Idealbildern. US-Schauspieler Zach Miko zeigt, wie attraktiv eine Wampe sein kann, wenn die Leuchtkraft stimmt. 

Haben Sie abgesehen von fülligen Hüften ganz andere Probleme? Ergreift Sie gelegentlich das Gefühl, Ihr Leben entgleitet Ihnen so ein bisschen? Fühlen Sie sich hin und wieder nicht ganz so erwachsen, wie Sie es, an Lebensjahren gemessen, eigentlich sein sollten? Irgendwo in den Tiefen des Internets fand ich diesen hilfreichen Hinweis: machen Sie morgens ihr Bett. Lassen Sie es nach dem Aufstehen nicht zerwühlt zurück, sondern richten Sie es adrett her, bevor Sie selbst von Ihrem Alltagsgeraffel zerzaust werden. Probieren Sie’s aus: Ein gemachtes Bett gibt beim Schlafengehen tatsächlich das Gefühl, zumindest etwas an diesem Tag ordentlich geregelt zu haben.

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