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Lernen wir was draus!

28.12.2018 - Nun, liebes Getier, es gibt für uns alle jede Menge aus 2018 zu verdauen und für 2019 zu bedenken.

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Schnell noch zu Weihnachten: das haben Sie entweder fröhlich gefeiert oder irgendwie überlebt. Auch mein Weihnachten hätte durchaus fidel werden können, wenn ich die Hälfte der anwesenden Familie bewusstlos geschlagen hätte.

Ich war über die Festtage in Amerika und habe Schrecken verbreitet, weil ich an den Supermarktkassen „Merry Christmas“ gewünscht habe. „Frohe Weihnachten“ ist politisch unkorrekt, man kann nie wissen, wen man damit versehentlich beleidigt. Korrekt ist „Happy Holidays“, was „schöne Ferien“ meint. Die Ferien bestehen aus dem 25. Dezember. Man lungert nicht gerne müßig herum da drüben, es gibt einfach zu viel zu tun: Am Vorabend der Ferien wird bis in die Nacht geshoppt. Am Morgen nach den Ferien hasten alle aus dem Haus, um endlich wieder irgendwas einzukaufen. Bevorzugt Sneakers, Drohnen und bequeme Hosen. Das Bedürfnis der Amerikaner, miteinander etwas sinnvolles zu tun, ist sagenhaft.

Wer zwischen den Jahren ohne Aufwand ein paar Erkenntnisse gewinnen möchte, guckt „The Voice Senior“Noch eine Casting-Show, jawoll, aber da singen Menschen über 60, mit echten Erfahrungen und Falten, das ist überraschend gut. Wem das zu trallala ist, der liest verrückterweise ein Buch. Oder überdenkt seine Beziehungen. Sind die alle noch hübsch in Ordnung? Sollten wir an irgendetwas arbeiten? Vielleicht mal wieder miteinander reden?

Der Mann in meinem Bett hat für so was keine Zeit. Er spielt mit seiner Eisenbahn. Die Schienen durchkreuzen das ganze Wohnzimmer. Er filmt das Ganze, damit er das Jahr über seine Freude hat. Aber freundliche, sinnfreie, bekloppte Dinge tun ist ja insgesamt wieder im Kommen. Falls Sie noch nach was Nettem für 2019 suchen: Angeln und Vögel beobachten liegen ganz weit vorn.

Zum Jahresende werde ich gerne ausnahmsweise kurz bescheiden und lasse den Hamburger Christian Pfaff ran. Der bringt tadellos auf den Punkt, worum es wirklich geht. Bittesehr:

A: LIEBT!

Es ist anscheinend zu einfach, um es stets zu beherzigen, aber bitte tut es. Habt Mitgefühl, nehmt mehr Leute in den Arm, gebt Schulter, verzeiht, springt über Euren Schatten, fangt selbst damit an.

B: KONZENTRIERT EUCH!

Mann, Mann, Mann – stellt die Scheiß Endgeräte ab, wenn Ihr mit anderen Menschen zusammen seid. Hört hin. Nehmt Euch die Zeit. Hängt auch einfach nur mal einem Gedanken nach. Guckt genauer hin. Es lohnt sich.

C: DON'T PANIC!

Es wird immer ein Plätzchen am Feuer frei sein.

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