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Jetzt! Mal! Mit! Der! RUHE!

24.11.2017 - Damen und Herren, wir haben November! Wer sich immer noch nicht auf den Monat eingegroovt hat, für den gibt es jetzt noch eine letzte Chance.

  • Verona Pooth in der TV-Sendung «Anne Will». Foto: Wolfgang Borrs/NDR © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verona Pooth in der TV-Sendung «Anne Will». Foto: Wolfgang Borrs/NDR © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Man kann sich natürlich auch mit dem aufgeregtem (...warten Sie bitte kurz, ich suche nach dem angemessenen Begriff...) Gedödel der Bundestagsparteien beschäftigen. Aber es ist November. Jeder Monat hat so seine Regeln und wenn man sich an die hält, läuft alles rund. Im November geht das so: man fährt runter. Man versucht gar nicht erst, irgendetwas zu verstehen oder etwas großartiges oder effzientes zu leisten. Man verspätet sich. Man muss noch nicht einmal suchen, nach den guten Dingen, sie liegen im November einfach so herum und leuchten sacht im Dunkel. Man entdeckt sie natürlich zu spät, wie auch ich alles folgende.

Sehen Sie einfach schnell zu, dass Sie irgendwo noch den lustigen, rührenden Film "Simpel" im Kino gucken. Zwei Brüder, einer geistig behindert, reisen unter grauem Winterhimmel durch Norddeutschland und suchen das Glück. 

Danach hübsch aufs Sofa und sich die aktuelle Kolumne von Harald Martenstein vorlesen lassen. Ich empfehle die auch, weil darin mein November-Lieblingssatz „Ich weiß auch nicht“ vorkommt. Es einfach mal nicht wissen, alles mögliche, ist ja das, was den November ausmacht. 

Auch beim Gang über den Friedhof, der in diesen Tagen  unbedingt dazugehört. Novembrige Friedhöfe sind definitiv unterbewertet, um die sollte wirklich mehr Hype gemacht werden. Nach dem Schlendern zwischen Gräbern schere ich mich um nichts unwichtiges mehr. Genau wie Verona Pooth. Die saß neulich bei Anne Will, es ging ums Thema sexuelle Belästigung. Die Kamera schwenkte auf Pooths Stilettos und fuhr dann langsam die Beine rauf. Große Aufregung.

Pooth selber nahm’s so, wie der November ist: gelassen. Das ist cool und sehr cool war auch ihre Bemerkung in der Runde, zum Thema Frauen & Freiwild. Die ging leider bei dem ganze Gewese um die Beine unter. „Wenn ich in der Stadt sitze“, sagte Pooth, „und esse ein Stück Erdbeerkuchen mit Schlagsahne, kann ja auch nicht einer vorbeikommen, abbeißen und sagen: Ja, den musst du zu Hause essen.“ Niemand hat’s gehört, nur das Zeit-Magazin hat’s notiert. Ehrenwert. So, und jetzt warme Schlüpfer an, rein in die Gummistiefel und rauf auf den Friedhof. Probieren Sie’s aus, es hilft. Versprochen.

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