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Sinn des Lebens

15.09.2017 - Zur Zeit tun Männer und Frauen höchst alberne Dinge. Das meiste davon kommt aus den USA und braucht noch nicht mal ignoriert zu werden.

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Aktuell ist US-Bestsellerautor John Strelecky auf Lesereise durch Deutschland. John weiß alles über den Sinn des Lebens. Den findet man, sagt John, wenn man sein Buch „The Big Five for Life“ gelesen hat. Die Big Five sind die fünf Träume, die man sich erfüllen sollte, damit man irgendwann beruhigt abtreten kann. Wer noch am Suchen ist, kann auch Big-Five-Seminare buchen.

Für alle, die es einfacher und umsonst haben wollen: Erstens kommt mal runter und macht euch eine gute Tasse Tee. Zweitens trinkt ein Schnäpschen mit Freunden. Drittens kuschelt mit sonstwem. Viertens lest hin und wieder ein Buch. Fünftens fix raus an die frische Luft, mal hübsch den Kopf frei pusten lassen. Bitte sehr, gern gescheh’n.

Noch was aus Amerika: Heiraten. Kennt man ja schon. Vielfältige Geschichte. Herrliche Feste, glückliche Menschen. Man ahnt, wie alles enden wird, die Ehe ist eine komplizierte Sache, aber schön ist es doch. Jetzt aus dem Land der bizarren Möglichkeiten: Sologamy. Nein, das ist nichts mit Tieren oder nackten Brüsten. Nackte Brüste sind verboten in den USA. Sologamy ist was mit sich selbst. Also: man hat sich nicht nur lieb, sondern heiratet sich auch. Man kann sich selber dann so Sachen schwören: „Ich will immer respektvoll, ehrlich und freundlich zu mir sein.“ Komischerweise machen das nur Frauen um die Dreißig. Hm. Ist das jetzt einfach nur albern oder eher tragisch? Der letzte tragische Trend zuvor kam auch aus Amerika: hautenge Hosen. Wie viele Frauen habe ich in diesem Jahr gesehen, die die richtige Figur haben, um eine Wurstpelle zu tragen? Kurz mal scharf nachdenken... genau.

Nicht nur Frauen, auch Männer machen modischen Unfug. Sie haben ihre kantigen, schwarzen ‚Ich mach was Kreatives’-Hornbrillen weggeworfen. Jetzt tragen sie große, runde Brillengestelle und machen allesamt einen hilflosen, nerdigen Eindruck. Jungs! Sprecht zu uns! Was wollt ihr uns damit sagen? Sollen wir euch retten? Und vor was?

Noch eine Merkwürdigkeit: seit wann genau fragt einen jeder, ob man meditiert? Was ist los? „Danke, nein“, sage ich dann höflich. Dinge, die man praktizieren muss, um gelassen zu werden, regen mich auf. Aber ich schalte hin und wieder Regen an. Wenn draußen die Sonne scheint, ist das ungemein beruhigend.

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