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Böhse Onkelz: Die Metal-Urgesteine rocken noch immer

23.10.2018 - Böhse Onkelz beweisen, dass sie immer noch eine der besten deutschen Metal-Bands sind. Mit der Neuaufnahme des 88er-Albumklassikers "Kneipenterroristen" belohnen sie ihre Fans.

  • Böhse Onkelz sind immer noch eine der erfolgreichsten deutschen Metal-Bands © Virgin

    Böhse Onkelz sind immer noch eine der erfolgreichsten deutschen Metal-Bands © Virgin Records

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Böhse Onkelz, das ist eine der ältesten und beliebtesten deutschen Rockbands. 1980 gründeten Stephan Weidner, Kevin Russell und Peter Schorowsky die Band. Später kam Gitarrist Matthias Röhr dazu. In den Anfängen war die Band höchst umstritten, ihr erstes Album wurde sogar als jugendgefährdend eingestuft und indiziert. Der Vorwurf der Nähe zum Rechtsrock haftete ihnen lange an.

Vom Punk zum Metal

In ihren musikalischen Anfängen war die Band vor allem vom Punk inspiriert. Die damals auch in Deutschland aufkeimende Subkultur brachte so einige deutschsprachige Bands hervor. Provokation gehört zum Programm. Die Onkelz identifizierten sich aber bald mehr mit der Oi-Bewegung, in der Skinhead-Szene fanden sie ihre Fangemeinde. Aber erst als ihr Album "Der nette Mann" erneut indiziert wurde, brachte ihnen das große Bekanntheit.

Mitte der 80er distanzierten sie sich dann von der rechtsextremen Skinheadszene und trennten sich auch von ihrem Label. Musikalisch entwickelten sie sich mehr Richtung Metal, mit komplexeren Texten und Kompositionen. Mit dem Song "Deutschland im Herbst" bezogen sie deutlich Position gegen die rechtsextremen Ausschreitungen zum Beispiel in Lichtenhagen. Sie organisierten außerdem mehrere Konzerte gegen Rechts und äußerten sich gegen jede Form von Extremismus. Rechtsextreme Symbole sind auf ihren Konzerten nicht erlaubt. Auch gegenüber der Kirche und den Medien äußern sie sich in ihren Texten immer wieder kritisch. 

Auflösung und Comeback

Der richtig große Erfolg kam dann mit dem Wechsel zum Major-Label Virgin Records Mitte der 90er. Sie erreichten Platz eins der Albumcharts und ernteten eine Echo-Nominierung. 2005 löste sich die Band dann jedoch auf, auch wegen der Drogensucht von Leadsänger Kevin Russel. Doch die Auflösung sollte nicht von Dauer sein. Mit einem Comeback-Konzert vor 100.000 Zuschauern zeigten die Onkelz 2014, dass sie immer noch eine große Fangemeinde haben und zu einer der beliebtesten deutschen Live-Bands zählen. Heute füllen sie die größten Hallen und sogar Stadien und spielen ausverkaufte Konzerte.

Zum 30-jährigen Jubiläum des 88er Albums nahmen sie "Kneipenterroristen" erneut auf und kehren zu ihren Punk-Anfängen zurück. Die Fans können die alten Songs, die längst zu Klassikern geworden sind, endlich in guter Qualität auf Platte hören. Schnelle Gitarrenriffs, die kratzige röhrende Stimme von Sänger Kevin Russel und eingängige Texte, so lieben die eingeschworenen Fans die Band. Auch mit über 30 Jahren auf dem Buckel rocken die Band und die Songs auf "Kneipenterroristen" immer noch.

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