Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

MIXTAPE 21 – DIY: Wenn ich etwas tu, dann tu ich es selbst!

07.08.2018 - Nun vergesst doch mal das ganze Heimwerkergedöns und die Bilder aus dem Baumarkt, „Do It Yourself“ hat auch eine lange Tradition in so mancher Musikszene und eine Menge Indie Bands sind dann mit einkehrendem Erfolg in tiefe Identitätskrisen gestürzt… (Toma Moon)

  •  © Mondbasis Hamburg / Steffen

    © Mondbasis Hamburg / Steffen Gottschling

Ja, was gilt denn nun eigentlich als DIY oder Indie? Während man letzteres auch einfach als fixes Genre ansehen könnte, ist die Nummer mit dem selber machen ein wenig komplexer. Das muss man auch mal zu Ende denken. Was heißt das denn für eine Band? Am Anfang kennt dich keine Sau und da ist auch niemand, der in dich investiert (egal ob Zeit oder Geld). Dann bist du gezwungen, alles was benötigt wird, um an die Öffentlichkeit zu gehen, selbst zu tun, sonst macht es nämlich keiner. Dann wird das ein wenig romantisiert und voila, ich präsentiere die DIY-Bewegung. Bevor Jessy das hier wieder als zu abstrakt zusammenstreicht, kurz zusammengefasst, was denn da eigentlich alles benötigt wird: Songs, Aufnahmen der Songs, Mixing & Mastering der Songs, Website, Fotoshootings, Artwork & Imagedesign, Booking (Veranstaltern auf die Nerven gehen, für Momente auf der Bühne), Promotion & Marketing (Allen anderen auf die Nerven gehen, für mehr Aufmerksamkeit), Partner finden für den Vertrieb (schon wieder jemanden nerven, damit die CDs oder was auch immer in den Handel kommen) und ja, das beinhaltet auch so langweilige Sachen wie Steuererklärungen oder Buchhaltung.

Deine Band ist also nun eine GbR, einer davon hat ein eigenes Tonstudio, ein anderer hat Webdesign studiert und der nächste ist tatsächlich BWLer geworden. Ihr habt ein Label gegründet, damit sich das mit z.B. Vertrieb und Booking professioneller umsetzen lässt und nach 10 Jahren Durchhalten ist ein richtig gewinnbringendes Unternehmen entstanden. Ihr verkauft Platten, T-Shirts und Eierwärmer, seid bei YouTube und Spotify in allen möglichen Playlisten und spielt auf den großen Bühnen des Landes. Ist das denn jetzt noch DIY? Das sind doch alles Profis, die wissen was sie tun…
Gegenfrage: Ist der Heimwerker-Opa aus dem Nachbarhaus jetzt kein Heimwerker mehr, sondern Tischler, nur weil er nach jahrelangen Selbstversuchen weiß, wie es geht und echt tolle Sachen baut, so richtig professionell und so?
Für alle, die sich bisher noch nicht gefragt haben, was das nun wieder alles mit dem heutigen Titelbild zu tun hat… scrollt nochmal hoch und fragt euch das… Das stammt mal wieder, wie schon bei MIXTAPE 19 und 20, aus einem der letzten Fotoshootings zu „The Lets“. Was das ist? Das ist irgendwie so ne Art Band. Alles DIY, ich schwör! Mehr kann ich dazu heute aber noch nicht verraten. Vielleicht ja nächste Woche...

 

Toma Moon, Inhaber und Geschäftsführer der Mondbasis Hamburg, ist vor allem kreativer Kopf, Produzent, Soundfetischist und Kommunikator. Als detailverliebter Perfektionist und konsequenter Geschmacksverstärker holt er auch das letzte Quäntchen Talent aus seinen Schützlingen heraus und ist als Dozent und Musikproduzent seit vielen Jahren mit Projekten wie der SchoolTour, dem Robert Johnson Guitar Award oder dem Wacken Music Camp in der Nachwuchsförderung engagiert... Mit viel Feingefühl, Geschmackssicherheit und Entscheidungskraft schafft der Musikproduzent, Tonarzt, A&R Manager, Multiinstrumentalist und Business Punk immer wieder großartige Klangbilder, schnell eine angenehme Atmosphäre und gilt als nicht aus der Ruhe zu bringender Problemlöser. Mehr Infos hier: Wikipedia

mondbasis-hamburg.de

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren