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"Bares für Rares": Schummelei im TV?

16.02.2018 - Die beliebte ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" stand in den letzten Wochen unter heftigem Beschuss. Grund dafür sind die Fake-Vorwürfe Händler Ahmed Abou-Chaker. Doch was ist wirklich dran an den Anschuldigungen?

  • TV-Koch Horst Lichter moderiert das beliebte Trödel-Format "Bares für Rares". © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    TV-Koch Horst Lichter moderiert das beliebte Trödel-Format "Bares für Rares". © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seit 2013 wird im ZDF "getrödelt": Im Quotenhit "Bares für Rares" stellen die Teilnehmer der Show Antiquitäten und andere kuriose Schätze vor, die von Experten kommentiert und auf ihre Echtheit eingeschätzt werden. Anschließend dürfen ausgewählte Bewerber die Stücke fünf interessierten Händlern zum Kauf anbieten. Moderiert wird die Sendung von Star-Koch Horst Lichter.

Ein großer TV-Spaß, der jetzt herb getrübt wurde: Schon häufig wurde spekuliert, dass Teile der Show gestellt seien. "Moviepilot" stellte im Dezember klar, dass den Händler bereits im Voraus Informationen über den angebotenen Gegenstand übermittelt werden. Sonst sei bei "Bares für Rares" alles echt - das beteuerte auch das ZDF. Bei Facebook beteuerten sie: "Tatsächlich sind aber auch die Leute in der Schlange keine Komparsen bzw. auch sie müssen sich mit ihren Objekten bewerben, auch wenn die Sachen nicht zum Verkauf kommen."

Gegenüber der "BILD" widerspricht Händler Ahmed Abou-Chaker dieser Aussage. Es sei alles gestellt gewesen, so der Händler - auch bei den Personen im Hintergrund handelt es sich seiner Meinung nach möglicherweise um Komparsen.

Und tatsächlich deckte die "BILD" nun Hinweise auf, die Abou-Chakers Meinung unterstützen. 50 Euro sollen die Komparsen dafür bekommen, dass sie mehrere Stunden in der Schlange stehen und die Verkaufsräume gut gefüllt aussehen lassen. Wichtigstes Indiz: Eine Anzeige auf "komparse.de." - dort werden nämlich 30 Komparsen für 4,5 Stunden gesucht.

Das ZDF ruderte nun zurück und relativierte das vorherige Statement: "Aus rein produktionellen Gründen werden im Bildhintergrund auch Komparsen eingesetzt. Sie stehen uns im Gegensatz zu den Besuchern, die zur Schätzung zu uns kommen, flexibel und zeitlich frei zur Verfügung. Diese Komparsen sind nie direkte Beteiligte der in der Sendung gezeigten Expertisen und Verkaufsprozesse", ließ ein Sprecher des Senders verlauten.

Ein bisschen "geschummelt" wird also doch bei "Bares für Rares". Schaltet ihr trotz der Fake-Vorwürfe noch gern ein?

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